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Leselupe.de > Gereimtes
Gestörte Heimlichkeiten
Eingestellt am 24. 03. 2003 18:55


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Vera-Lena
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Gestörte Heimlichkeiten

Einst sprach ein Stern zum andern Stern:
„Ich habe dich nun gar zu gern,
leg deine Stirn an meine Stirn,
fortan sind wir ein Zwiegestirn.“

So war es also abgemacht,
und war sogar sehr schnell vollbracht.
Doch leider wurd’ die Liebesnacht
von Teleskopen überwacht.

Denn alle Wolken hatten frei
und fanden es auch einerlei,
ob jener Stern mit jenem Stern,
sie sagten sich. “Ach, habt uns gern.“

Die zwei in ihrem Lustgeflimmer,
die hatten davon keinen Schimmer,
sie trieben es am Himmelszimmer
von spät bis früh, auch sonst, ach immer.






__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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george
Routinierter Autor
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht - auch in diesen Zeiten.
Mir gefällt Dein Text.

Zwei Vorschläge:
a) In der drittletzten Zeile wird der Rhythmus eingehalten, wenn Du "kein'" schreibst. [wahrscheinlich wird Dir das gefallen].

b) Warum nicht die zwei letzten Worte mit einer Leerzeile absetzen? [Ich vermute, das wird Dir nicht gefallen ;-)].

Ich wünsche Dir viel Lustgeflimmer....
__________________
© Jürgen Locke

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aboreas
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Hallo Vera-Lena,

ja, mit den Sternen ist es wie auf der Erde. Gerät man einmal ins Blickfeld der professionellen Beobachter, wird es schwer mit der Intimität.

Ich habe mich köstlich amüsiert.

PS: Meines Wissens sind die meisten Sterne am Nachthimmel tatsächlich Doppelsysteme: zwei Sonnen, die umeinander kreisen.

Gruß. aboreas

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Sternenzauber

Hi, Vera-Lena!


So Sterne
hat man gerne -
auch auf die Ferne!

Gottlob
gibt es
das Teleskop!

So wissen wir
von der Leidenschaft,
die sich ein Stern verschafft.

Sterne sind kühl,
doch heiss an Gefühl...

Es ist nichts schlimmer,
als ein Stern ohne Schimmer!



Das ist ein ganz tolles Gedicht von Dir, liebe Vera-Lena!
Wünsche Dir einen prächtigen Tag!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Ihr seid herrlich

Hallo Ihr Drei, geoge, aboreas, Schakim,

Ihr seid wirklich herrlich! Jetzt weiß ich doch, daß die meisten Sterne glücklich sind.
Mit der drittletzten Zeile bin ich auch noch nicht zufrieden, aber die maximale Lösung habe ich noch nicht gefunden. Deine Vermutung ist richtig, george, ich möchte die letzte Zeile nicht absetzen, das finde ich in diesem Fall zu dick aufgetragen.(Da fällt mir gerade ein, leitest Du Deinen Nicknamen von stefan george ab? Der bevorzugte ja auch die Kleinschreibung. Ist nur so eine Frage.)

Lieber Schakim,"es ist nichts schlimmer, als ein Stern ohne Schimmer", das war schon einmal der erste Lacher für mich heute morgen.

Ich danke euch Dreien für die guten Wünsche (auch für die anzüglichen), und für Euer Lob, es tut mir alles dieses sehr gut!

Ich wünsche Euch allen Dreien einen wohltuend beleuchteten Tag und eine lichtschimmernde Nacht!

Ganz liebe Grüße
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

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Liebe Vera,
hab mal meine Gedanken dazu in Dein Gedicht einfliessen lassen.
Ich finde es, eine gute, liebe, nette Idee...!
Nur komme ich mit den "Reimungen" nicht so klar, vom Lesen her.
Aber ok, es gibt da bessere Kritiker, als ich *smile*

schönen Tag
lG
Stoffel

Es sprach ein Stern zum andren Stern:
?Ich habe dich von Herzen gern,
leg deine Stirn an meine ran,
ein Zwiegestirn sind wir fortan."

So war es also abgemacht,
und war sogar sehr schnell vollbracht.
Daß alle Wolken hatten frei,
war den beiden ganz einerlei.

Denn leider wurd' die Liebesnacht
von Teleskopen überwacht.
Ob jener Stern mit jenem Stern,
sie sagten sich. "Ach, habt uns gern."

Die zwei nun in Lustgeflimmer
hatten davon gar keinen Schimmer,
sie triebens wild am Himmelszelt,
von früh bis spät,was kost die Welt!

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