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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Gestohlene Stunden
Eingestellt am 25. 07. 2011 20:55


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Schnacktasche
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2008

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Zitternd vor KĂ€lte schließt sie die TĂŒr hinter sich. Er steht bereits im Flur, lĂ€chelt sie an. In seinem Blick liegt dieses Begehren, das sie so erregt. Mit der Zunge befeuchtet sie nervös ihre Lippen. Sein LĂ€cheln wird noch breiter, als er sie dabei beobachtet.
Diese gestohlenen Stunden der Lust mĂŒssen aufhören, will sie ihm sagen, als ihre Jacke zu Boden fĂ€llt, und er sie gegen die TĂŒr drĂŒckt. Sein erster Kuss raubt ihr den Atem und ihr Widerstand ist augenblicklich gebrochen. Ich sollte mich mehr zieren, denkt sie, wĂ€hrend sie seine leidenschaftlichen KĂŒsse erwidert. Es wĂŒrde mir leichter fallen, wenn seine Lippen nicht so weich wĂ€ren, er nicht dermaßen gut kĂŒssen und nicht so verdammt gut riechen wĂŒrde. Gaultier Le Male stellt ihre geschulte Nase zwischen zwei KĂŒssen fest. Mit DĂŒften kennt sie sich aus, nur nicht mit den GefĂŒhlen, die sie fĂŒr ihn empfindet.





Ihre Haut fĂŒhlt sich weich unter seinen HĂ€nden an. Gierig fĂ€hrt er die Konturen ihrer BrĂŒste nach, spĂŒrt wie die empfindlichen Spitzen sich verhĂ€rten, und hört sie stöhnen. Ein schöneres GerĂ€usch gibt es nicht, denkt er. Als er sie bis auf die UnterwĂ€sche entkleidet hat, hĂ€lt er einen Augenblick inne, um sie zu betrachten. Womit er es geschafft hat, dass sich diese Frau von ihm lieben lĂ€sst, hat er nie verstanden. FĂŒr ihn ist sie der Inbegriff all dessen, was er begehrt. Sie beugt ihren RĂŒcken durch, ihre gesamte Körperhaltung suggeriert ihm: Nimm mich!
Seine Erregung ist so stark, dass es ihn schmerzt. Er will sie jetzt, das Schlafzimmer ist ihm zu weit weg. Seine Lippen erkunden ihren Hals, sanft beißt er ihr ins Ohr, wĂ€hrend er mit einem Ruck ihren dĂŒnnen Slip zerreißt. Erneut stöhnt sie auf. Er hebt ihr linken Bein an und sein Blick hĂ€lt ihren fest, als er quĂ€lend langsam in sie eindringt. So muss sich Erlösung anfĂŒhlen, ist der letzte klare Gedanke, den er hat, ehe er sich in ihr verliert.

__________________
"Schreiben ist die Onanie der Intellektuellen."
(Beatrice, Autorin - aus dem Buch "Wo die Nacht den Tag umarmt")

Version vom 25. 07. 2011 20:55
Version vom 25. 07. 2011 22:40

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Architheutis
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Schnacktasche,

dein Text liest sich flĂŒssig. Es gibt viele klare, durchdachte HauptsĂ€tze. Gerade bei der Beschreibung einer Handlung ist oberstes Gebot, klare SĂ€tze mit vielen Verben als Mittel einzusetzen. Der Leser kann dann locker folgen und dankt es einem.

Der Liebesakt ist von dir schön beschrieben. Nicht zu aufdringlich, es gibt ein "erzÀhlerisches" Vorspiel und der Text steigert sich - bis zum Höhepunkt. Schön. :-)

Ein, zwei Feinheiten sind mir dennoch aufgefallen:

quote:
FĂŒr ihn ist sie der Inbegriff all dessen was er begehrt. Sie beugt ihren RĂŒcken durch, ihre gesamte Körperhaltung suggeriert ihm: Nimm mich!

Ich (der Leser) hĂ€tte gerne erzĂ€hlt bekommen, warum sie "der Inbegriff all seiner Begehr" ist. Was macht sie so anziehend fĂŒr ihn? Hier hast du etwas Potential am Text liegen gelassen. Schade.

quote:
Sie beugt ihren RĂŒcken durch, ihre gesamte Körperhaltung suggeriert ihm: Nimm mich!

"suggerieren" geht ĂŒberhaupt nicht. Wieder möchte ich (der Leser) von dir geschildert bekommen, wie sie ihren Körper einsetzt. Auch hier lĂ€sst du was liegen.

quote:
Seine Lippen erkunden ihren Hals, sanft beißt er sie ins Ohr, wĂ€hrend er mit einem Ruck ihren dĂŒnnen Slip zerreißt.

- Er beisst "ihr" ins Ohr. Kleiner Fehler. :-)

- Das er den Slip zerreisst, finde ich kein passendes Bild. Du hast vorab eine so schöne, sanfte und zĂ€rtliche Szene geschildert; nun reisst er ihre Klamotten in StĂŒcke? NatĂŒrlich gehen im Eifer des Gefechtes die GĂ€ule mit den beiden durch, aber hast du schonmal einen Slip zerissen? Der Kraftaufwand ist doch enorm. :-)

Das klingt mir zu sehr nach Klingonenhochzeit. Mach es etwas weniger drastisch.


quote:
So muss sich Erlösung anfĂŒhlen, ist der letzte klare Gedanke, den er hat, ehe er sich in ihr verliert.

Schön!


Ansonsten hast du das ein oder andere Komma geschludert. Insgesamt aber ein schöner Text, aus dem man aber (noch) mehr rausholen kann.

Gruß,
Archi

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Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

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Gestohlene Stunden

HA! Also liebe Schnacktasche, kann es sein, dass ich dich ein wenig inspiriert habe? Keine Ahnung, vielleicht weißt du jetzt gar nicht, was ich meine.

Immerhin Interessant, dass MĂ€nner beim SchlĂŒpfer zerfetzen erschrocken zusammenzucken.
Wieso verstehn die nicht was uns daran gefÀllt. :-)

Um noch etwas konstruktives beizutragen:

quote:
Diese gestohlenen Stunden der Lust mĂŒssen aufhören, will sie ihm sagen, als ihre Jacke zu Boden fĂ€llt, und er sie gegen die TĂŒr drĂŒckt.

Mit dem Satz eröffnest du eine Geschichte die dann aber nicht erzÀhlt wird. Ich vermute der Text ist Teil von ...
Mich lÀsst es ein wenig unbefriedigt. Der Text ist sehr kurz er hÀtte schon noch ein, zwei SÀtze mehr verkraftet.

Na ja, und von der Logik des Ablaufes gesehen: Sie will etwas sagen. Die Jacke fĂ€llt(?) zu Boden. Ausversehen? Er drĂŒckt sie gegen die TĂŒr - er ĂŒberwĂ€ltigt sie Quasi.

Er kĂŒsst sie, steht also vor Ihr, und sie beugt Ihren RĂŒcken durch, also sich von Ihm weg? Das wĂŒrde ich nicht als Auffoderung verstehen. Wenn er aber hinter Ihr stĂ€nde ...
Vielleicht fehlt es mir auch einfach an Fantasie oder Erfahrung. :-)

Liebe GrĂŒĂŸe

Gunter
__________________
© by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ĂŒberraschendes

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Ofterdingen
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2009

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Hallo du,

Ich habe deinen Text gern gelesen. Er macht nicht unnötig lang rum, kommt gleich zum Punkt und erhebt keinen literarischen Anspruch. Wenn ich du wĂ€re, wĂŒrde ich diese Szene einbetten in etwas GrĂ¶ĂŸeres, wo Charaktere und (Lebens-)Situationen profiliert und sichtbar werden und wo das Ganze dann doch literarisch wird.

LG
Ofterdingen
__________________
Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug. J. P. Sartre

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