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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Gesucht: Opern liebender Macho
Eingestellt am 07. 11. 2009 15:55


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Lesemaus
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2009

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Ich hatte genug von diesem langweiligen Bl├╝mchensex. Keiner von meinen Verflossenen hatte gen├╝gend Phantasie und Mut, um aus den eingefahrenen Bahnen auszubrechen. Schon die Tatsache, dass ich mir auch Sex mit einer Frau vorstellen konnte, rief bei meinem letzten Lover Entsetzen hervor. Von Sex an ├Âffentlichen Orten ganz zu schweigen.

Wild entschlossen griff ich zum Stift und setzte eine Anzeige auf: "Opern liebender Macho f├╝r erotische Reise ins Unbekannte gesucht." Das mit den Opern schrieb ich deshalb, um meine au├čersexuellen Interessen anzudeuten. Noch so einen Kulturbanausen wie den letzten k├Ânnte ich nicht ertragen.

Au├čerdem erbat ich ein Bild, um mir Erfahrungen wie bei meinem vorherigen Annoncenversuch diesmal zu ersparen.

Als ich den ersten Brief ├Âffnete, fiel mir ein Foto entgegen, das einen erigierten Penis zeigte. Sonst nichts. Beiliegender Brief hatte folgenden Wortlaut: "Wozu Opern? Wenn ich dich b├╝rste, singst du wie eine Lerche. Da musst du in dein Schlafzimmer Schalld├Ąmung einbauen lassen, damit sich die Nachbarn nich beschweren. Ich kann es kaum erwarten, dir deine geilen Klamotten vom Leib zu reisen." Oje, das konnte ja heiter werden! Hoffentlich hatte ich nicht die total falsche Zielgruppe angesprochen.

Von den anderen Briefen sortierte ich die mit mangelhafter Orthografie ebenso wie die mit ebensolchem Aussehen aus. Blieb noch der von Hartmut, der mir "interessante neue Erfahrungen" versprach und der eines J├╝nglings, der mein Sohn h├Ątte sein k├Ânnen. Dabei hatte ich in der Anzeige mein Alter wahrheitsgem├Ą├č angegeben. Hatte der einen Mutterkomplex oder sollte ich ihm ein paar Lehrstunden geben? So etwas hatte mir eigentlich nicht vorgeschwebt. Obwohl - warum nicht? Geh├Ârte doch gerade das zu meinen geheimsten Tr├Ąumen.

Ich erinnerte mich an einen Urlaub an einem der vielen Seen in der Umgebung von Berlin. Ich war damals Zwanzig gewesen, und im Nachbarbungalow wohnte ein Sechzehnj├Ąhriger mit seinen Eltern. Er war m├╝rrisch und wortkarg, doch das hatte mich damals gerade gereizt. Ich selbst war mit einer Freundin dorthin gefahren. Es ergab sich, dass man Verschiedenes miteinander unternahm; nachts Flusskrebse fangen mit Taschenlampe und Sieb zum Beispiel, die wir dann hinterher gleich zubereiteten und a├čen.

Oder eine Fahrt im Schlauchboot, nur Vater, Sohn und ich. (Dabei hatte ich den Eindruck, als ob sich der Vater mehr f├╝r mich interessierte als der Filius.) Eines nachts begleitete ich den Sohn zum Angeln, indem ich vorgab, diese romantische Situation einmal erleben zu wollen. Es war wirklich sehr romantisch gewesen. Die Sterne breiteten, auf Hochglanz poliert, ihren Samtteppich ├╝ber uns aus. Die Frosche quakten. Die M├╝cken stachen. Irgendwann verschwand auch seine Sch├╝chternheit und es kam zu einem ersten Kuss. Ich versuchte, etwas ├╝ber seine diesbez├╝glichen Erfahrungen herauszufinden, musste jedoch aus Andeutungen Schl├╝sse ziehen. K├╝ssen konnte er jedenfalls.

Am n├Ąchsten Abend schlichen wir uns davon und gingen zum Strand. Wir hatten zwei Decken mitgenommen, auf eine legten wir uns, mit der anderen deckten wir uns zu. Und dann gabs kein Halten mehr f├╝r unsere H├Ąnde und M├╝nder. Es war ein tolles Gef├╝hl, unter freiem Himmel Sex zu haben, f├╝r mich damals zum ersten Mal. Und so, wie er sich dabei anstellte, war es f├╝r ihn ├╝berhaupt das erste Mal. Von da an verging kein Tag, wo wir es nicht in freier Natur miteinander trieben. Er konnte nicht genug von mir bekommen. Und er war ein gelehriger Sch├╝ler gewesen.

Warum also, zwanzig Jahre danach, dieses Gef├╝hl nicht noch einmal genie├čen?

Wir trafen uns in einem Jazz-Club. Er sah wirklich toll aus. Gro├č, schlank und schrecklich jung. Hoffentlich gefalle ich ihm, bangte ich die ganze Zeit. Ich hatte mich extra in meine Jeans gezw├Ąngt, um vielleicht durch meine legere Kleidung etwas jugendlicher zu wirken. "Warum schreibst du auf solche Anzeigen?", wollte ich wissen. "Mich interessieren keine jungen Frauen. Die sind alle noch so unbeholfen und naiv. Au├čerdem ist kaum eine an Opern interessiert."

Erst dachte ich, er will mich auf den Arm nehmen. Ausgerechnet dieses J├╝ngelchen sollte sich als Opern-Liebhaber entpuppen? Doch auf Nachfrage best├Ątigte sich tats├Ąchlich, dass ich einen kenntnisreichen und leidenschaftlichen Liebhaber dieses Genres vor mir hatte. Aber wie sah es auf dem anderen Gebiet aus? Das konnte ich nur durch praktischen Versuch herausfinden.

Nachdem dieser Abend mit Austausch unserer Lieblingsopern und gegenseitigen Begeisterungsst├╝rmen sehr schnell vergangen war, lud ich ihn f├╝r den n├Ąchsten Abend zu mir nach Hause ein. Er w├╝rde wohl wissen, was das bedeutete. Er brachte mir Blumen und eine Flasche Sekt mit. Schon im Flur, als er mir ein Begr├╝├čungsk├╝sschen auf die Wange hauchte, h├Ątte ich ihm am liebsten die Sachen vom Leibe gerissen. Im Wohnzimmer studierte er zun├Ąchst eingehend meine Klassik-CD's und gab kenntnisreiche Kommentare zu der oder jener Aufnahme und diesem oder jenem Dirigenten ab.

Hier hatte ich meinen Meister gefunden. Wie es wohl im Bett sein w├╝rde? Diesmal hatte ich schwarze Str├╝mpfe und Strapse, einen kurzen schwarzen Mini, der meine langen Beine gut zur Geltung brachte und ein silbernes Seidentop angezogen. Zum Gl├╝ck bestand er nicht darauf, dass ich eine Oper in den CD-Player schob, sondern war mit Sade einverstanden.

Wir tranken einen gut temperierten Chablis und das Gespr├Ąch pl├Ątscherte so dahin. Ich ├╝berlegte krampfhaft, wie ich den ├ťbergang einleiten k├Ânnte, ohne allzu gierig oder verkrampft zu erscheinen. Er war wirklich zu s├╝├č, wie er da neben mir sa├č und mich mit seinen blauen Augen anstrahlte. Da legte er pl├Âtzlich, wie nebenbei, seine Hand auf mein Knie und lie├č sie allm├Ąhlich h├Âher wandern. Mir stockte der Atem und es fiel mir schwer, den Gespr├Ąchsfaden nicht zu verlieren. Bevor er die Spitze am Ende des Strumpfes erreichte, legte ich meine Hand auf seine und sah ihm in die Augen. "Willst du mein gelehriger Sch├╝ler sein?" Ein gieriges Aufblitzen verriet mir, dass er verstanden hatte. Ich zog ihn vom Sofa und f├╝hrte ihn ins Schlafzimmer.

"Zieh mich aus!" befahl ich kurz, nachdem ich die zwei Kerzen auf den Nachttischen angez├╝ndet hatte. Langsam zog er mir den Rock nach unten und ging dabei in die Knie. Bevor er wieder aufstehen konnte, stellte ich meinen rechten Schuh auf seine Schulter. Das, was ich im gro├čen Spiegel des Kleiderschrankes sah, gefiel mir sehr gut: Ein junger Beau, kniend vor einer reifen Frau mit Str├╝mpfen und Strapsen und einem Seidenh├Âschen, das immer feuchter wurde. Er sah mich bewundernd von unten an und begann, sich mit den Lippen vom Schuh am Bein hinaufzuarbeiten.

Als er wieder stand, schlang ich mein Bein um seine H├╝fte und zog ihn zu mir heran. Mein Unterleib sp├╝rte die harte W├Âlbung in seiner Jeans und mein Mund vergrub sich gierig in seinem.





Ins Ohr fl├╝sterte ich ihm: "Regel 1: spare nicht mit Komplimenten, nichts turnt eine Frau so an!" Er erwies sich hierin als gelehriger Sch├╝ler und ihm fielen allerhand nette Schweinereien ein, die er durch den Griff seiner H├Ąnde noch untermauerte. Ich erlaubte ihm, sich von Hose und Hemd zu befreien, so dass sein armer Schwengel endlich aus dem beengenden Gef├Ąngnis entlassen werden konnte. Erfreut federte er in ansehnlicher Gr├Â├če vor dem flachen Bauch auf und ab. Jetzt legte ich mich aufs Bett, r├Ąkelte mich lasziv und forderte ihn auf, mir Schuhe und Str├╝mpfe auszuziehen. Dies tat er sehr geschickt und erotisierend, wobei er meine F├╝├če einer ausgiebigen Erkundung durch seine Lippen unterzog. Also doch nicht so ein Greenhorn, dachte ich. Vielleicht k├Ânnte sogar ich noch was von ihm lernen.

"Hast du dir schon mal eine M├Âse so richtig angesehen?", fragte ich, als er dabei war, mein H├Âschen herunterzuziehen. Er sch├╝ttelte den Kopf. "Dann wird's Zeit!" Ich r├╝ckte die Nachttischlampe und mich in Positur und ├Âffnete meine Schenkel, so weit ich konnte. Da ich mich rasiert hatte, musste er einen phantastischen Anblick haben. Ich forderte ihn auf, zu beschreiben, was er sah und Vergleiche zu finden. Auch dabei stellte er sich recht geschickt an. Vorsichtig fuhr er mit dem Finger die Lippen entlang, um die seidige Beschaffenheit in sich aufzunehmen. Er tauchte tief damit in die bereits sehns├╝chtig ge├Âffnete Grotte und leckte ihn gen├╝sslich ab. Ich bat ihn, meine Klitoris zu reizen; jetzt w├╝rde sich erst zeigen, ob er ein sensibler Liebhaber war. Als er zu hart dr├╝ckte, f├╝hrte ich ihm die Hand, danach flog sein Finger wie ein Fr├╝hlingshauch ├╝ber meine Rosenknospe.

Meine S├Ąfte flossen, ich bat ihn, seine andere Hand in meine Grotte zu stecken, so viel Finger wie m├Âglich, und sie darin zu bewegen. Nach einer Weile hatte er den Rhythmus begriffen und er war wirklich gut. Ich kam wie eine Rakete.

Meine lauten Schreie hatten ihn wohl doch etwas verunsichert und ich musste lachen, als ich wieder zu Atem gekommen war und sein Gesicht sah. "Die erste Lektion hast du mit Bravour abgeschlossen. Jetzt werde ich dich verw├Âhnen und wenn wir uns wiedersehen, - falls du willst -, werden wir an dieser Stelle fortfahren.ÔÇť

Ich habe dann seinen Schwanz nach allen Regeln der Kunst bearbeitet und seiner Reaktion entnahm ich, dass es ihm wohl vor mir noch keine so gut besorgt hatte.

In der n├Ąchsten Woche zeigte ich ihm, wie man eine Frau mit der Zunge befriedigt und ├╝bte ein wenig das Hinausz├Âgern mit ihm.

Beim dritten Mal durfte er mich v├Âgeln, er kam, wie bef├╝rchtet, viel zu fr├╝h. "Da musst du noch an dir arbeiten", gab ich ihm mit auf den Weg. Die Lehrstunden hatten mir zwar viel Spa├č gemacht, doch wollte ich auch einige der anderen noch "abarbeiten", die auf meine Anzeige geschrieben hatten. Ohnehin war der Hei├čsporn f├╝r etwas Ernsteres viel zu jung. Gef├╝hle wollte ich darin nicht investieren. Deshalb musste ich mir fast das Lachen verkneifen, als er mich beim Abschied fragte: "Und wann gehen wir in die Oper?"

Als ich Hartmut anrief, waren schon einige Wochen vergangen und entsprechend ├╝berrascht war er auch. Seine sonore, m├Ąnnliche Stimme bewirkte, dass sich mir s├Ąmtliche K├Ârperhaare aufstellten. Er lud mich in einen teuren Schuppen ein und bat darum, dass ich im Mini mit nichts darunter komme. Das fing ja gut an, dachte ich. Um es gleich vorweg zu nehmen: von den anderen Antworten hielt ich keine f├╝r interessant genug, um mich zu melden.

Deshalb lag nun meine ganze Hoffnung bei diesem Typ. Super gestylt mit rotem Stretch-Mini, schwarzen Seidenstr├╝mpfen und hochhackigen Pumps (obwohl ich wusste, dass ich ihn dann ├╝berragen w├╝rde) schwebte ich in den Nobelschuppen ein. Er wartete bereits in einer gem├╝tlichen Nische mit Schummer-Beleuchtung, die meinen Augenringen zugute kam. Ganz Gentleman nahm er mir die Jacke ab und r├╝ckte den Stuhl zurecht. Die Karte war riesig und sehr franz├Âsisch, deshalb ├╝berlie├č ich das Bestellen ihm.

Die H├Ąppchen auf den Riesentellern kamen meiner Nervosit├Ąt sehr entgegen, st├Ąndig bef├╝rchtete ich, Lippenstift auf den Z├Ąhnen oder ein St├╝ck Salat dazwischen zu haben. Er war sehr charmant und wie es schien, von mir angetan. Nach einer Weile bewegte sich das Gespr├Ąch immer mehr in erotische Richtung. Er gab einiges aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz zum Besten, wohl um mich zu testen. Dabei lie├č er nie durchblicken, ob es nur angelesen oder auch erlebt war.

Ich lie├č mir nicht anmerken, wie geschockt ich von manchen Praktiken war. (Besonders von denen, bei denen Tiere eine Rolle spielten. Ich w├╝rde wohl nie wieder G├Ąnseleberpastete essen k├Ânnen.) Wir hatten den zweiten Gang und die erste Flasche Wei├čwein hinter uns, als ich dringend meine Blase leeren musste. Ich war schon aufgestanden, als er mir seine Hand auf den Arm legte und mich bat, noch einmal Platz zu nehmen. "Bitte, benutzen Sie das hierÔÇť, sagte er mit zitternder Oberlippe und hielt mir sein Weinglas hin. Ich muss ihn angesehen haben wie einen Geistesgest├Ârten. Dabei hatte sogar ich schon von "Natursekt"-Liebhabern geh├Ârt. Und so einer schien mir hier gegen├╝ber zu sitzen. Vielleicht hatte ich nur hier in dieser piekfeinen Umgebung nicht damit gerechnet. Ich setzte mich also wieder, denn zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass mich dieses Ansinnen doch auch irgendwie reizte. Geradezu aufgeilte.

Hoffentlich w├╝rde ich unter dem Tisch keine ├ťberschwemmung anrichten. (Ich dachte an die Zeiten in meiner ersten Wohnung, wo das Klo auf halber Treppe war und ich nachts Angst hatte, die Wohnung zu verlassen. In Ermangelung eines Nachttopfes hatte ich da des ├Âfteren eine gro├če Tasse genommen, und mit der Zeit gelangte ich zu einer gewissen Meisterschaft.)

Also nahm ich das Glas aus seiner wohlgeformten Hand entgegen und schob meinen dehnbaren Rock geschickt nach oben. Zum Gl├╝ck war das Tischtuch so lang, dass es den Blick darunter unm├Âglich machte. Ich rutschte auf dem Stuhl etwas nach vorn, hielt das Glas dicht an meine M├Âse und lie├č es dann langsam laufen. Es war schon ein unbeschreibliches Gef├╝hl, diese Sauerei zu veranstalten und das inmitten von Damen und Herren der feinen Gesellschaft. Da ich wusste, dass das Fassungsverm├Âgen des Glases nicht unbegrenzt war, stoppte ich meinen Strahl - wenn auch ungern - und bugsierte das Glas vorsichtig unter dem Tisch hervor. Mein Gegen├╝ber hatte mich mit rotem Kopf unverwandt angesehen und nahm nun das Glas mit der hellgelben Fl├╝ssigkeit in die Hand. Genie├čerisch trank er mit geschlossenen Augen den ersten Schluck, bewegte ihn wie einen guten Tropfen Wein im Mund herum und schluckte ihn schlie├člich hinunter. "Mmmm, ein guter Jahrgang", sagte er, bevor er auch den Rest in einem Zug trank. W├Ąhrend ich ihm fasziniert und gleichzeitig angeekelt zusah, schl├╝pfte ich aus meinem Schuh und presste meinen Fu├č auf die Stelle zwischen seinen Beinen, die - wie ich vermutet hatte - hart angeschwollen war.

St├Âhnend setzte er das leere Glas ab und fuhr sich mit der Zunge ├╝ber die Lippen. "Wir werden noch viel Spa├č miteinander haben." Und zum Kellner rief er: ÔÇ×Champagner, das muss gefeiert werden!"

Unser zweites Treffen fand bei mir statt, da f├╝hlte ich mich etwas sicherer als bei ihm. Er wollte mir eine Intimrasur verpassen und mich dann in das Feeling von Latex einf├╝hren. Ich legte mich auf den Esstisch, da war das Licht am besten. Meinen Lady Shaver lehnte er dankend ab. Er zog die Nassrasur vor. Es war ein komisches Gef├╝hl, mit gespreizten Schenkeln vor einem Mann zu liegen, den man noch nicht mal gek├╝sst hatte. Irgendwie hatte ich auch noch nicht das Bed├╝rfnis danach versp├╝rt, nein, ich war sogar ganz froh, dass sich die Gelegenheit dazu noch nicht ergeben hatte. Wir waren uns dazu einfach noch nicht vertraut genug.

Mit kundigen Fingern verteilte er den duftenden Rasierschaum auf meiner M├Âse. Dann begann er sein Werk. Ich hatte ihn gebeten, oben auf dem Venush├╝gel noch einen Busch stehen zu lassen, dieses ganz glatte weckte in mir Erinnerungen, die ich in den M├Ąnnern nicht unbedingt geweckt haben wollte. W├Ąhrend er konzentriert schabte und mit dem Finger sein Werk pr├╝fte wie ein Barbier die Gl├Ątte der Wange seines Kunden, sp├╝rte ich erstaunt, wie sich zwischen meinen Schenkeln ein Kribbeln bemerkbar machte. Die ganze Situation turnte mich an.

Nachdem ich aus der Dusche wieder nach oben gekommen war, - seinen Vorschlag einer gemeinsamen Dusche hatte ich abgelehnt - ├╝berreichte er mir ein kleines Paket. Ich packte es aus und hielt eine schwarze kurze Latexhose und ein Latextop in der Hand. Au├čerdem ein Gleitgel, mit dem ich die Innenseite einschmierte, damit die enge Haut leichter ├╝ber meine eigene Haut ├╝bergezogen werden konnte. Es war ein geiles Gef├╝hl, diesen k├╝hlen Stoff an meiner M├Âse, auf meinen Nippeln zu f├╝hlen, die sich sofort aufrichteten. Durch die Nacktheit meiner Schamlippen hinderte nichts das Latex daran, sich bis in die letzte Falte hineinzuschmiegen. Ich kramte meine schwarzen High-Heels hervor und stolzierte vor meinem Gardarobenspiegel hin und her, ganz gefangen von meinem eigenen ├╝berw├Ąltigenden Anblick.

Auch mein G├Ânner war begeistert und brauchte nicht zu fragen, wie ich mich f├╝hle. "Warts nur ab, bis du erst richtig geil bist, dann wirds noch besser!" Er hatte auch ein Porno-Video dabei, das wir uns zur Auflockerung reinziehen wollten. Keins von den harmlosen, die ich bisher gesehen hatte. Hier ging es
richtig zur Sache. S/M in allen Variationen. Er wollte herausfinden, wie weit ich gehen w├╝rde. Um ihm die Laune nicht zu verderben, sagte ich ihm nicht, dass es mir schwer fallen w├╝rde, den Respekt vor einem Mann nicht zu verlieren, wenn er sich mir als Sklave vor die F├╝├če werfen w├╝rde. Und auch nicht, dass ich mich nur jemand ausliefern w├╝rde, zu dem ich sehr gro├čes Vertrauen h├Ątte. Dazu geh├Ârte er gewiss noch nicht. Obwohl mir manches aus dem Film zu krass oder zu gestellt war, konnte ich es nicht verhindern, dass - sicher auch durch den Alkoholgenuss - meine S├Ąfte begannen zu flie├čen. Und das war in dieser engen Latexhose wirklich ein interessantes Feeling. Es war wie eine fl├╝ssige Schicht, die sich zwischen meiner Haut und dem Latex bildete. Als ob er es merken w├╝rde, schob er seine Hand zwischen meine Schenkel und rieb vorsichtig meine M├Âse. Das tat unbeschreiblich gut.

"Darf ich mich ausziehen?" fragte er leise. Ich erlaubte es ihm. Seine Rute stand schon pr├Ąchtig nach vorn und er legte mich ├╝ber die Sofalehne. "Schlie├č die Beine!" befahl er mir und dann f├╝hrte er seinen Kolben in der deutlichen Furche, die sich im Latex gebildet hatte, hin und her. Ich hatte es zwar nicht f├╝r m├Âglich gehalten, aber die doppelte Reibung des Schwanzes so dicht an meiner Grotte und des Latexes direkt am empfindsamen Fleisch bewirkten, dass ich gewaltig abspritzte.

Dazu trug sicher auch bei, dass er mit beiden H├Ąnden an meinen Nippeln drehte, die sich unter dem Latex steif aufgerichtet hatten.

Er hatte sich erstaunlicherweise noch nicht entladen und bat mich, seinen Schwanz mit den F├╝├čen zu massieren. Da ich dergleichen noch nicht getan hatte, dauerte es eine Weile, bis ich den richtigen Rhythmus und die richtige Stellung gefunden hatte. Bald danach spritzte er seinen Saft auf meine schwarzen Str├╝mpfe.

"Was h├Ąltst du von Gasmasken?" fragte er, als wir uns etwas erholt hatten. Ich lie├č mir zuerst die Wirkungsweise und den Sinn ihrer Anwendung beim Sex erkl├Ąren. Dann winkte ich ab. So ein Anblick w├╝rde bei mir h├Âchstens eine Lachsalve ausl├Âsen und ich selbst w├╝rde so etwas niemals freiwillig aufsetzen. Er akzeptierte sofort. "Wollen wir uns das n├Ąchste Mal bei mir treffen? Ich habe ein tolles Bad und wir machen nur, was du wirklich willst." Ich erbat mir eine Woche Bedenkzeit.

W├Ąhrend der n├Ąchsten Tage ├╝berlegte ich fieberhaft, ob ich ihn wiedersehen sollte. Einerseits war ich neugierig, andererseits lief mir das Ganze zu gef├╝hlsfern ab. Oder erwartete ich wirklich zuviel? Die Quadratur des Kreises? Ein Typ, in den man sich verlieben konnte, der kulturell interessiert war und au├čerdem noch erfahren in allerlei sexuellen Spielarten. Wie wahrscheinlich war das? Als ich ihn gefragt hatte, ob er mit mir mal die Oper besucht, erwiderte er: "Aber nur, wenn ich dich in der Pause auf dem Klo vernaschen kann!" Mein Gott, konnte er nicht mal an was anderes denken? Ich wurde immer unsicherer, je l├Ąnger ich gr├╝belte.

War eine Annonce ├╝berhaupt ein Erfolg versprechender Weg, um den Traummann zu finden?

Ich breitete noch einmal alle Briefe, die ich bekommen hatte, vor mir aus. Jemand, der wohl irgendeine Frustration los werden wollte, hatte auf ein kariertes St├╝ck Papier geschmiert: "Geh doch in den Puff, du Nutte, da erlebst du sicher genug!" Merkw├╝rdigerweise f├╝hlte ich mich nach den Erfahrungen mit Kandidat 1 und 2 tats├Ąchlich wie jemand, der seinen K├Ârper losgel├Âst von Gef├╝hl und Seele gebraucht hatte. Die Orgasmen waren rein physischer Natur gewesen, nichts Tiefergehendes, Allumfassendes, so, wie ich es mit M├Ąnnern schon erlebt hatte, die ich liebte.

Wollte ich auf dieser Schiene wirklich weiterfahren?

Ich rief den Gasmasken-Liebhaber an und setzte unser Treffen auf unbestimmte Zeit aus. Er schien nicht verwundert zu sein. Zum Abschluss unseres Gespr├Ąches sagte er noch: "Wenn dir mal wieder nach neuen Erfahrungen ist, stehe ich dir jederzeit gern zur Verf├╝gung. Auch, wenn bis dahin noch Monate vergehen sollten."




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Ein Schriftsteller sollte nicht schreiben wollen, sondern schreiben m├╝ssen. (Erwin Strittmatter)

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