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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Gladiatoren
Eingestellt am 25. 02. 2009 17:02


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brain
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Registriert: Jun 2004

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„Gladiatoren“

McGee drückte noch einmal auf den Klingelknopf und sah sich gehetzt um. Hinter der Tür konnte er das Geräusch einer Messingglocke hören. Sonst nichts.
Er verfluchte sich und seine Sucht, die ihn in diese ScheiĂźe geritten hatte.
Dabei hatte er es kommen sehen!
Er hatte es verdammt noch mal kommen sehen und hatte trotzdem nichts dagegen tun können!
McGee war ein notorischer Spieler.
Black Jack, Roulette, Poker und all die anderen Dämonen, die Las Vegas bevölkerten, hatten ihm im Laufe der Jahre alles genommen, was er je besessen hatte.
Unzählige Male hatte er ihnen abgeschworen, doch der Gott der Spieler ließ sich nicht so einfach verleugnen oder exorzieren. Jeder, der einmal seine Kirche betreten und seinen Predigten gelauscht hatte, zahlte irgendwann mit seiner Seele dafür. McGee hatte Schulden gemacht, als er nichts mehr besessen hatte, was er als Einsatz für seine Sucht hätte verpfänden können, und selbst wenn er dreimal so lange leben und arbeiten würde, wie sein Arzt es ihm prophezeite, könnte er diese Schulden niemals begleichen.
Sein Schuldner, Cavanough, wusste das.
Er hatte McGee deshalb ein Angebot gemacht: entweder würde er sterben, auf eine Art und Weise, die man in Mafiakreisen als „höchst unschön“ bezeichnete, oder er nutzte seine letzte Chance, seine Schulden auf einen Schlag loszuwerden, und spielte ein Spiel.
Er hatte keine Ahnung, was für ein Spiel das sein sollte, aber er hatte schließlich nichts zu verlieren und außerdem eine Heidenangst vor Cavanoughs Schlägern, die Dinge mit seinen Kniescheiben anstellen würden, die er sich in seinen schlimmsten Alpträumen nicht ausmalen wollte.
Und jetzt war er hier, in Lands End, dem dreckigsten und verruchtesten Teil von Las Vegas, vor der TĂĽr des Hauses in der Brick Street, um das Spiel zu spielen.
Er war so nervös wie noch nie zuvor in seinem Leben und er sehnte sich nach einer Zigarette, doch auf irgendeine perverse Art genoss er das Gefühl. Es fühlte sich an, als würde er der rollenden Kugel auf einem Roulettetisch zusehen, nachdem die Einsätze angenommen worden waren und er nur noch warten konnte, ob er gewinnen oder verlieren würde.
Dass der heutige Einsatz sein Leben war, steigerte dieses GefĂĽhl sogar noch. Seine Euphorie und Hoffnung balancierte mit seiner Todesangst.
Die scheppernden Klänge der Messingglocke verhallten im Innern des Gebäudes und gerade, als McGee noch einmal auf den Klingelknopf drücken wollte, konnte er hinter der Tür das Geräusch sich nähernder Schritte hören, dumpf und Unheil verkündend.
Eine Kette wurde entfernt, ein Schlüssel im Schloss gedreht, und dann öffnete sich die Tür einen Spalt, der gerade breit genug war für einen Kopf.
„Ach“, sagte die Visage im Türspalt ausdruckslos und musterte McGee abfällig von oben bis unten. „Sie haben sich also doch noch entschlossen vorbeizuschauen.“
Die Tür wurde geöffnet und McGee sah einen streng wirkenden Mann im Smoking, der eine schwarze Fliege trug und dessen Mittelscheitel glänzte wie ein Ölteppich.
„Wie schön!“
Daraufhin brachte der Mann, der zweifellos Cavanoughs Butler war, so etwas wie ein Lächeln zustande, eine zähnebleckende Variante eines Grinsens, auf die sogar ein Hai stolz gewesen wäre.
„Treten sie ein“, sagte der Hai im Smoking und forderte McGee mit einer Geste auf, hereinzukommen.
„Die Herren erwarten sie bereits sehnsüchtig.“
McGee nickte und betrat das Haus.
„Hat das Spiel schon begonnen?“
„Oh nein! Wir können doch nicht ohne sie anfangen. Schließlich sind sie in diesem Spiel die … wie soll ich sagen … Hauptperson.“
Der Hai verschloss und verriegelte die Tür sorgfältig.
Seine Bewegungen waren dabei so routiniert, dass McGee annahm, dass er diese Handgriffe schon unzählige Male ausgeführt hatte.
„Wenn sie mir nun bitte folgen würden, Mr. McGee.“
McGee folgte ihm durch verstaubte Flure, dunkle Korridore und schäbig wirkende Zimmer, von deren Wänden sich die Tapete schälte und die nach Schimmel und Urin rochen.
Doch da war auch noch ein anderer Geruch, den McGee nicht einordnen konnte. Ein scharfer, schwelender Geruch, der wie alter Tabakqualm in der Luft hing, jedoch in dieser Umgebung irgendwie fehl am Platz zu sein schien.
Das hier war keine Residenz!
Dieses Haus war eine Arena!
Nach einer Weile betraten sie einen hell erleuchteten Raum, der größer war, als die Zimmer, durch die sie bisher gegangen waren, und in dem sich eine Schar von gut gekleideten Männern befand, die den Eindruck erweckten, als kämen sie von einem Staatsbankett.
Ein paar von ihnen erkannte McGee als Politiker, Schauspieler oder stadtbekannte Prominente, andere hatten das versnobte Auftreten erfolgreicher Bankiers oder Anwälte. Die so genannte High-Society hatte sich in dieser Bruchbude versammelt, und McGee war lange genug ein Schüler seiner Sucht gewesen, um zu verstehen, dass die feinen Herren dieses Spiel mit ihrem Geld finanzierten.
Sie wĂĽrden auf den Sieger setzen und den Verlierer begraben.
„Mr. McGee!“ Cavanough schritt durch die Menge auf ihn zu und reicht ihm grinsend die Hand.
„Ich hatte Zweifel, ob sie noch kommen würden!“
„Hatte ich eine Wahl?“, entfuhr es McGee, der sich sofort wünschte, er hätte geschwiegen.
Cavanoughs Grinsen gefror fĂĽr einen Moment, doch dann strahlte er ĂĽber das ganze Gesicht, blickte McGee in die Augen und legte ihm einen Arm um die Schulter.
„Man hat immer eine Wahl, Mr. McGee“, sagte er und führte McGee mit einnehmenden Schritten durch den Raum. „Es kommt nur darauf an, die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen zu können.“
McGee gab sich geschlagen.
Er war ohnehin nicht gekommen, um zu verhandeln.
In seiner Lage waren Diskussionen aussichtslos.
Alles, was jetzt noch tun konnte, um seine Haut zu retten, war zu beten und zu spielen. Er nickte, wie unterwĂĽrfige Hunde es tun wĂĽrden, wenn sie dem Alphatier begegneten, woraufhin Cavanough mit dem Finger schnippte.
Der Hai im Smoking trat vor, ĂĽberreichte Cavanough einen ledernen Handkoffer und zog sich leise zurĂĽck.
Bewegung kann in die Menge. Sie stob auseinander und gab den Blick frei auf die Mitte des Raumes.
Dort saĂź ein Mann an einem runden Tisch, starrte vor sich hin und schwitzte.
Ihm gegenĂĽber stand ein weiterer Stuhl.
Cavanough forderte ihn mit einer Geste auf, Platz zu nehmen, und mit zittrigen Knien setzte sich McGee.
Sein Herausforderer, den er jetzt näher in Augenschein nehmen konnte, schien vor Angst erstarrt zu sein. Sein Blick flackerte unentwegt und er sah so aus, als würde er jeden Moment anfangen zu weinen.
Zweifellos hatte Cavanough ihn ebenfalls in der Hand.
„Nun, da alle anwesend sind, können wir mit dem Spiel beginnen“, sagte Cavanough feierlich, woraufhin die betuchten Zuschauer applaudierten.
Cavanough nickte gönnerhaft und machte eine Geste mit den Händen, die Demut heuchelte.
Die Meute verstummte.
Gespielt vorsichtig legte Cavanough den Handkoffer auf den Tisch, strich fast zärtlich über das Leder und ließ die Scharniere aufschnappen.
„Die Regeln des Spiels“, wandte er sich an McGee und dessen Kontrahenten, „sind denkbar simpel.“
Er öffnete den Koffer, entnahm ihm einen verchromten Gegenstand und hielt ihn in die Luft.
„Wer zuerst tot ist, hat verloren!“
Gelächter erschallte im Raum, als hätte Cavanough einen guten Witz gerissen, doch McGee war nicht im Mindesten nach Lachen zumute, als er erkannte, dass der verchromte Gegenstand in Cavanoughs Hand ein Revolver war.
Fassungslos blickte er sich um, doch eine Flucht war aussichtslos.
Die Türen waren verschlossen, die Fenster verriegelt, die anderen Ausgänge wurden von Cavanoughs Leibwächtern versperrt und die grinsenden Fratzen der Upperclass gierten nach dem Blut, für das sie bezahlt hatten.
Es gab kein ZurĂĽck!
„Kopf oder Zahl, Mr. McGee?“
Wie in Trance antwortete er irgendetwas.
Er sah, wie Cavanough eine MĂĽnze in die Luft warf, sie auffing und auf die Tischplatte knallte.
Langsam hob Cavanough die Hand.
Jetzt begann auch McGee zu schwitzen.
„Zahl“, rief Cavanough euphorisch und klopfte McGees Kontrahent auf die Schulter.
„Mr. Liam wird das heutige Spiel eröffnen!“
Die Menge applaudierte wild.
Das ist ein Traum, dachte McGee zusammenhangslos.
Es muss einfach ein Traum sein.
Doch als er Liam ins Gesicht blickte und das nackte Entsetzen in ihm sah, wusste er es besser.
Dieses Spiel war so real, wie es nur sein konnte.
Wer zuerst stirbt, hat verloren!
Cavanough nahm den Koffer vom Tisch und gab ihm irgendjemandem. Dann öffnete er die Trommel des Revolvers, überprüfte ihren Inhalt und schwenkte die Waffe vor der Menge, damit sie jeder sehen und sich vom ordnungsgemäßen Ablauf des Spiels überzeugen konnte.
„Sechs Kammern, eine Kugel, meine Herren!“
Er schloss die Trommel wieder und drehte sie mit einer raschen Handbewegung, bis sie klickend einrastete.
„Bitte, Mr. Liam. Eröffnen sie das Spiel.“
Als er Liam die Waffe reichte, traten Cavanoughs Leibwächter vor und präsentierten den beiden Spielern die automatischen Pistolen, die sie trugen.
McGee hatte nicht den leisesten Zweifel, dass sie im Kugelhagel sterben wĂĽrden, sollten sie es wagen mit dem Revolver auf jemanden zu zielen, der nicht an dem Spiel teilnahm.
Mit zitternden Händen ergriff Liam die Waffe.
Er blickte sie fast ungläubig an, als würde er sich fragen, wie sie in seine Hand gelangt war oder wie er in so eine Situation hatte kommen können.
Dann schloss er die Augen.
Eine Träne lief an seiner Wange herunter und tropfte auf die Tischplatte. Langsam hob er den Revolver, drückte den Lauf an seine Schläfe und atmete tief ein.
Im Raum war es totenstill.
Auch McGee hatte den Atem angehalten.
Der Moment zog sich, als wäre das Gefüge der Zeit in Unordnung geraten, doch dann öffnete Liam die Augen, blickte McGee entschlossen an und drückte ab.
Ein Klicken ertönte, hohl und blechern, als der Schlagbolzen ins Leere schlug.
Die Menge applaudierte wieder und McGee kam der irre Gedanke, dass sich so die Gladiatoren im alten Rom gefühlt haben mussten, die sich unter dem Gejohle und Gelächter der Zuschauer gegenseitig abschlachteten.
Liam blickte McGee immer noch durchdringend an.
Er legte den Revolver mit einer trotzigen Bewegung auf den Tisch und schob ihn von sich weg.
Auffordernd nickte er seinem Kontrahenten zu.
McGee hatte sich immer noch der wahnwitzigen Hoffnung hingegeben, sich in einem Traum zu befinden, doch das bleierne Gewicht der Waffe in seiner Hand, machte die Illusion vollends zunichte.
Er dachte an Hämmer, Zangen, Brecheisen und Kniescheiben.
Dann nahm er seinen ganzen Mut zusammen, drückte den Lauf an seine Schläfe und legte den Zeigefinger auf den Abzug.
Wieder hielt die Menge den Atem an, geiferte förmlich in Vorfreude, hielt sich jedoch pietätvoll zurück und beobachtete fasziniert das Geschehen.
McGee drĂĽckte ab.
Das leere Klicken löste die Spannung im Raum, der wieder erfüllt war von Applaus und ermunternden Pfiffen.
Die feinen Herren schienen sich prächtig zu amüsieren!
Ich bin in Rom, dachte McGee zusammenhangslos.
Ich bin in Rom und bete, dass der Daumen nach oben und nicht nach unten zeigt!
Liams Gesicht war eine verzerrte Fratze, in der sich Panik und Wut spiegelten.
Er schien es McGee persönlich übel zu nehmen, dass er noch im Spiel war.
Energisch schnappte er sich den Revolver und starrte McGee grimmig an. Er drückte den Lauf an seine Schläfe, blinzelte nervös, schnaubte und betätigte den Abzug.
Der Knall war ohrenbetäubend.
Als Liams linke Gesichtshälfte in einem Schwall aus Blut, zerfetzten Muskelsträngen, Fleisch und Knochenstücken verschwand, kam es McGee so vor, als würde eine Handgranate im Kopf seines Kontrahenten detonieren.
McGee nahm am Rande Einzelheiten wahr, die im Normalfall Neurochirurgen vorbehalten sein sollten, doch alles woran er sich später erinnerte, war die Farbe Rot.
Der Revolver entglitt Liams toter Hand und fiel polternd zu Boden. Langsam, fast schwerelos, sackte sein Körper in sich zusammen, kippte nach vorne und verteilte einen Teil seines Gehirns auf der Tischplatte, wo es wie eine hastig aufgerissene Grapefruit aufschlug und die Luft mit dem eigentümlichen Geruch tränkte, der McGee beim Betreten des Hauses aufgefallen war.
Jetzt konnte er ihn einordnen.
Die Menge erwachte wieder zum Leben und applaudierte lauter und wilder als zuvor, feierte Liams Tod wie ein Jubiläum oder den Geburtstag eines guten Freundes.
McGee wurde schlecht.
Die Euphorie, die er beim Betreten des Hauses verspĂĽrt hatte, war purem Grauen gewichen.
Irgendjemand packte ihn beim Handgelenk und zog seine Hand in die Höhe.
„Meine Herren“, rief Cavanough begeistert, „wir haben einen Sieger!“
Seine Stimme war schrill vor VerzĂĽckung.
Der Raum schien zu schrumpfen, als die applaudierende Menge wieder zusammenrĂĽckte, um McGee auf die Schulter zu klopfen. Jeder schien ihn berĂĽhren zu wollen.
Sie beglückwünschten ihn sogar, so als hätte er etwas Heroisches vollbracht.
Jemand half McGee beim Aufstehen und wie aus weiter Ferne drang der Lärm ihres Jubels an seine Ohren, als sie seinen Namen riefen, wieder und wieder.
„Das haben sie hervorragend gemacht, Mr. McGee“, sagte Cavanough, während er seine Hand schüttelte.
„Ich wusste, dass ich auf sie zählen kann!“
„Meine Schulden …“
„… sind getilgt. Restlos! Und als Dankeschön für die exquisite Unterhaltung, die sie mir und meinen Freunden beschert haben, habe ich Mortimer angewiesen, sie würdig für ihre Unannehmlichkeiten zu entlohnen! Leben sie wohl, Mr. McGee!“
Mortimer, der Hai, trat vor, forderte McGee abermals auf ihm zu folgen, und fĂĽhrte ihn den Weg zurĂĽck, den sie gekommen waren.
Vor der HaustĂĽr ĂĽberreichte er McGee einen Umschlag.
„Ich muss wohl nicht erwähnen“, begann der Hai in scharfem Ton, „dass sie in ihrem ureigensten Interesse über die Ereignisse, deren Zeuge sie heute Abend wurden, Stillschweigen zu bewahren haben!“
McGee blickte auf den Umschlag in seiner Hand und erwiderte Mortimers Blick.
„Nein“, entgegnete er geistesabwesend. „Müssen sie nicht. Aber das haben sie gerade, nicht wahr?“
Der Hai bleckte die Zähne und verschwand hinter der Tür.

Der Inhalt des Umschlags bestand aus 2000 $ und einer Visitenkarte, die McGee aufhob, obwohl er nicht wusste, warum.
Es dauerte ganze drei Tage, um das Geld wieder zu verspielen, bei dem Versuch, es zu vervielfachen.
McGees Dämonen waren hungrig und der Gott seiner Sucht wollte gefüttert werden.
Er dachte an das euphorische GefĂĽhl, das ihn durchflutet hatte, an diesem Abend in Lands End, vor der TĂĽr des Hauses in der Brick Street.
„Man hat immer eine Wahl“, hatte Cavanough gesagt.
„Es kommt nur darauf an, die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen zu können!“
Und während er noch über Cavanoughs Worte nachdachte, nahm er die Visitenkarte aus dem Umschlag, wählte eine Telefonnummer und kehrte zurück nach Rom.



Version vom 25. 02. 2009 17:02

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suzah
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Gladiatoren

hallo brain,
ich habe mich über deinen beitrag gefreut, denn ich lese gern krimis. einige kleinigkeiten fielen mir auf, vielleicht kannst du das etwas anders formulieren, dann wäre der text noch besser:

"wie die Wahrscheinlichkeit es prophezeite"
die wahrscheinlichkeit kann nicht 'prophezeien',

"glamourös gekleideten Herren"
bei 'glamourös' denk ich eher an damenroben

'Bewegung kann (kam) in die Menge. Langsam, fast widerwillig, stob sie auseinander'
ich denke 'langsam' passt nicht zu 'stob auseinander', was eine schnelle plötzliche aktion bedeutet

"Die Laudatio verstummte" - welche laudatio, da ist keine oder?

"schwenkte die Waffe durch die Menge"
ich denke eher: vor der menge

"das kĂĽhle Gewicht der Waffe in seiner Hand"
'das gewicht der kĂĽhlen waffe'

in Vorfreude das zu erwartende Blutbad,
entweder 'auf das...' oder 'des zu erwartenden...'

da sind auch einige kommata zu viel.

liebe grĂĽĂźe suzah

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brain
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Registriert: Jun 2004

Werke: 42
Kommentare: 81
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Hi Suza:-)

Danke für Deinen ausführlichen Beitrag! Hab die Sachen geändert, die Du mir vorgeschlagen hast und finde den Text jetzt erheblich besser:-)
Tja, die Kommaregeln...die sind in meinem Fall ein Buch mit 7000 Siegeln...manchmal:-)

Lieben GruĂź
Brain

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