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Leselupe.de > Gereimtes
Gleichberechtigung
Eingestellt am 13. 01. 2003 00:11


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LuMen
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

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Gleichberechtigung
- Klagelied eines benachteiligten Mannes -


Es ist soviel davon die Rede,
von Gleichberechtigung spricht jede
moderne Frau, die auf sich hÀlt:
die Chancengleichheit formt die Welt!

Emanzen greifen nach der Krone.
Es reicht nicht mehr nur oben ohne,
man zeigt jetzt alles, was man hat,
und macht sogar noch damit Staat!

In Politik und Wirtschaft fangen
die Herrn an, um den Job zu bangen,
denn ĂŒberall droht der Proporz,
des Mannes Kurs sinkt allerorts!

Man ebnet ein die Unterschiede,
den kleinen auch, das ist perfide!
Mag sein, es stört den Hausmann nicht,
weil der bald nur noch davon spricht.

Denn schon ertönt es allenthalben:
nicht mehr die Kuh, der Ochs soll kalben!
( Die Kirche bleibt trotzdem im Dorf,
ihr Zustand ist schon lÀngst amorph. )

Doch ausnahmslos gilt keine Regel,
sonst stĂŒnde auch zu hoch der Pegel.
Schau in die Szene Pop und Rock:
dort hat man noch auf Weiber Bock!

Und hört nicht auf, sich zu entblöden,
mit ”Baby!”-Schrei uns anzuöden!
Da macht sogar die Top-Frau mit
und scheut sich nicht vorm RĂŒckwĂ€rtsschritt!


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otto otter
???
Registriert: Aug 2002

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Hallo LuMen

Der Knackpunkt, schwer zu ĂŒberwinden,
ist in Strophe fĂŒnf zu finden!

Gruss

Otto
__________________
rem tene, verba sequentur

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MĂ¶ĂŸner, Bernhard
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2001

Werke: 89
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Gleichberechtigung

Der Schwachpunkt bleibt: das Kinderkriegen!
Das lernt ein Mann in seinem Leben nie;
auch diese Frage wird die Frau einst lösen,
zusammen mit der Pharmaindustrie!

Hallo LuMen,
eine gekonnte Satire ist dir da gelungen, kaum zu ĂŒbertreffen. Witzig und perfekt geschrieben!
__________________
-Bernhard MĂ¶ĂŸner-

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

nicht schlecht ..

... mal abgesehn vom Inhalt - der wird sicher noch in den höchsten Tönen gelobt werden, von mir auch, aber eher sekundĂ€r, primĂ€r möchte ich dir gratulieren, zu der makelosen Schreibe! Auch nach dem siebzehnen mal lesen, habe ich keine Teppichfalten zum drĂŒber stĂŒrzen entdeckt, lediglich rundherum blitzsaubere Reime, die aber keinen Glanz, wegen zu hochpolierter OberflĂ€che bieten und damit eine gewisse "unangenehme GlĂ€tte", sondern eine sehr excellente "naturtrĂŒbe" Rauhigkeit, die die absolut perfekte Wortwahl noch unterstreicht - "Amorph / Dorf" da fĂ€llt einem doch vor VergnĂŒgen nichts mehr ein!

So mĂŒssen satirische und alle andern Sorten von Gedichten aussehen - nicht nur Ă€ußerlich, natĂŒrlich!!!

Gruß!
Bruno

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LuMen
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 291
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Hallo Otto, Bernhard und Bruno,

ich bedanke mich fĂŒr Eure wohlwollenden Kommentare! Das Gedicht ist vor ĂŒber 10 Jahren geschrieben worden, warÂŽs zu stark ĂŒbertrieben?? Was sich bestimmt noch verstĂ€rkt hat, ist die "Baby"-Schreierei in der Rock-und-Pop-Szene.

Beste GrĂŒĂŸe
LuMen

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