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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Glückseliger Augenblick
Eingestellt am 21. 10. 2001 02:40


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Stefan Nick
Hobbydichter
Registriert: Dec 2000

Werke: 40
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Glückseliger Augenblick
Seine Hände glitten unter ihren Slip und rutschten förmlich in ihre Scheide, so nass war sie. Leise stöhnte sie auf und schluckte, während sie die Augen leicht öffnete und ihn mit einem feinen Lächeln ansah. Oh Gott, war sie schön, ihre langen dunklen Haare fielen über ihre Brüste und sachte streichelte er ihre Nippel. Diese grünen Augen verschluckten ihn beinahe und er spürte sein Glied immer steifer werden Sie öffnete leicht ihren Mund und er legte seine Lippen auf die ihren. Das Spiel ihrer Zungen war ein Schlängeln, ein Spitzeln, ein Lecken und wurde immer heftiger. Wilde Bilder rasten durch seinem Kopf. In Gedanken saugte er schon an ihren Brüsten, während er eigentlich in ihren Schoß wollte, dabei hatte er noch immer die Hose an. Alles war so verwirrend, vor allem die Situation, in der er sich jetzt befand, wobei es sicherlich unangenehmere Situationen gibt. Aber schon der Gedanke an die Gedanken nervten ihn, brachten ihn fast raus. Immer diese Reflektionen, immer diese Zweifel, immer diese scheiß Gedanken. War nicht der Akt, der Moment des Abspritzens, war nicht jener glückselige Augenblick der wahrhaft einzige winzige und leider viel zu kurze Zeitpunkt, an dem der „innere Dialog“, wie Castaneda es nannte, aussetzte? Und was dieser innere Dialog für einen Schwachsinn hervorbrachte: sie ist viel zu schön für dich, bald hat sie einen anderen, sie benutzt dich nur hier und heute, sie liebt dich nicht und so weiter und so fort, aber zum Glück spürte er, wie etwas diese Gedanken beiseite schob, denn sie nestelte in der Unterhose nach seinem Glied, was er bereitwillig unterstütze, indem er sich ihrer entledige. Daraufhin setzte sie sich vor ihn und begann langsam seinen kleinen Freund, der nun eine beachtliche Größe erreicht hatte, zu massieren. Dabei küssten sie sich wieder heftig. Was mochte sie jetzt denken, wenn sie überhaupt an was anderes als an seinen Schwanz dachte? Wie leicht die Männer doch zu kriegen sind? Wenn sie jetzt noch dieses große hässlichen Teil vor ihre Lippen halten und mit ihrer Zunge auch nur leicht daran spiele würde, könnte sie alles von ihm verlangen. Ein Versprechen: „Liebst du mich, heiraten wir im Juni?“ - wer würde in einem solchen Moment „nein“ sagen? Ein Verbrechen: „Ach komm, nur die Kombination vom Safe, ja Schatzi?“ Einen Mord? Wenn sie es nur geschickt genug anstellen würde, vielleicht sogar das. Männer sind so leicht Manipulierbar. Vielleicht dachte sie ja auch was ganz anderes. Ich mache ihn so geil, das es ganz schnell geht, dann habe ich es schnell hinter mir. Oder sie war ebenso scharf wie er, weshalb sollte sie ihn sonst mit in ihre Wohnung genommen haben? Ja, diese Möglichkeit schien ihm im Augenblick als die Sinnvollste, waren die anderen doch etwas zu negativ behaftet. Mittlerweile hatte er ihr auch den Slip ausgezogen und führte langsam aber sicher sein Glied in sie ein. Beide atmeten schwer, sahen sich dabei an und ließen ihren Zungen und Gefühlen freien Lauf. Seine Bewegungen waren rhythmisch und steigerten sich langsam, bis sie immer heftiger wurden. Sie krallte ihn an sich, als ob sie ihn noch tiefer und tiefer in sich spüren wolle und mit einer Woge und einem lauten Stöhnen, nein, fast schon einem Aufschrei kamen sie zusammen und ihre Körper waren nur noch Körper und die Gedanken waren fern wie die Venus und die Liebe - zumindest der fleischliche Teil davon, hatte für einen wahrhaft winzigen, leider viel zu kurzen, dafür aber glückseligen Augenblick, gesiegt.






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Sanne Benz
Guest
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hallo stefan,
bei meinen eigenen geschichten mache ich selbst fehler,brauche verbesserungen und anregungen.
ich erlaube mir dennoch mal paar sachen zu sagen,die meines empfindens nach,grade bei EROTISCHES,vom ausdruck und satz her nicht so ankommen.

"langsam glitten seine hände in ihren slip und ein leises stöhnen...."
So würde ICH eher anfangen.
Rutschten FÖRMLICH in ihre scheide. SO glaube ich funktioniert das real nicht.
"Ihre Scheide war nass,so nass..das sein Finger leicht in ihre scheide glitt.." oder so..
"Mit einem feinen lächeln (gibts da noch einen anderen ausdruck für FEINEN?)sah sie ihn an und ihre langen dunklen haare..."
"oh gott,wie schön sie war..."klingt gut,würde ich so allein stehen lassen.
"Sanft streichelte er ihre Nippeö,die immer fester wurden und spürte..."
"ihre grünen augen schienen ihn verschlucken zu wollen vor verlangen...und er legte seinen Mund auf ihre leicht geöffneten lippen.."

Hab leider nur zeit für den anfang gehabt..und sieh es nicht als kritik für den text im allgemeinen an. ich weiss,was du ausagen willst und versteh das.
Die passage,in der er seine hose auszieht oder runter zieht fehlt. das ist in so einer emotionalen situation auch immer schwierig es zu bewerkstelligen und kann auch "raus bringen"..
"vielleicht dachte SIE(?) ja auch etwas anderes.." da fehlt das wort SIE.
Sag mal,meinst du wirklich frauen denken da so etwas,während dessen? Ok, sie können in diesem,wie du es nennst, glückselligen augenblick vielleicht alles von einem mann verlangen,hören wollen..
na gut..waren nur mal paar gedanken..
lg
sanne


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Stefan Nick
Hobbydichter
Registriert: Dec 2000

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Hallo Sanne,
danke für Dein Feet-Back, vielleicht sollte ich bei Themen bleiben, die ich besser beschreiben kann. War mal ein Versuch auf diesem schwierigen Terain, obwohl es ja einige Leute gibt, die auch hier die richtigen Worte finden.(zB. bei "Libellenflug") Habe bisher auch mehr Gedichte geschrieben als erzählende Texte/Geschichten. Aber Übung macht den Meister.-Vielleicht, irgendwann....
Gruß Stefan
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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

hallo stafan,
genau.
übung macht den meister.
ich weiss selbst wie schwierig es ist,einen erotischen text zu schreiben..wieso weiss ich nicht. gerade,wenn man selbst als sehr erotisch bezeichnet wird..:-)
da kommt es wohl auf einiges an..beim schreiben..
aber wenn du feed-back von anderen noch bekommst und überarbeitest..dann wird bestimmt was draus..
mach doch einfach weiter..
lg an dich
sanne

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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

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Gedanken, wie sie dem Erzähler in diesem Text kommen, sind mir nicht ganz fremd. (Ich schlafe aber nicht mit Frauen, sondern mit Männern. Die haben auch eine Scheide, haha, in die sich gut reingleiten lässt. Und hui, wie ist das schön!) Vielleicht sollte man mit der Zeit lernen, dass man einfach glauben kann, dass die Frauen nicht so dummes, nutzloses Zeug denken, wenn sie sich schon auf so was einlassen. Sondern, dass sie es einfach erleben und genießen wollen und sich freuen an dem Mann, den sie haben. Dass sie dabei nicht viel denken, sondern mehr fühlen wollen. Dass sie sich hingeben wollen. Und zwar, weil sie den Mann einfach gern haben, wie tief die "Liebe" nun auch gehen mag im jeweiligen Einzelfall. Und für die Männer gilt genau dasselbe: Die sollen nicht nutzloses Zeug denken, sondern gut sein zu ihrer Frau und sie gern haben. Und sich ihr gefälligst hingeben, auch wenn sie die angeblich "Aktiven" sind, die sich da, angeblich, was "nehmen".

Auch stimmt es überhaupt nicht, dass dieser kurze Moment des Abspritzens das Ding überhaupt ist. Vielmehr ist wirklich alles, ganz von Anfang an, das, was wirklich wichtig ist. Das Abpritzen ist ja schon fast wieder traurig, weil es sagt: "So, jetzt ist es vorbei." Darum ist auch nicht besonders klug, was viele Männer leider tun, von Anfang an sich damit zu beschäftigen, wie sie möglichst bald und möglichst toll abspritzen können! Da muss man noch was lernen im Leben, wenn man so denkt. Da ist man auf eine Art noch zu jung für vieles.

Alternativvorschlag: Immer nur an das denken, was man gerade macht. Und immer dabei an den Partner denken: Ist es schön für ihn? Könnte ich was dran ändern, dass es vielleicht noch schöner würde für ihn?

Das ist trivial, aber der letzte Song auf der letzten Platte, die die Beatles aufgenommen haben, klingt so aus:

"And in the end the love you take is equal to the love you make."

Und damit hatten sie verdammt Recht!

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