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Leselupe.de > Kurzprosa
Gott sei Dank lebe ich nicht in Frankreich
Eingestellt am 28. 08. 2002 09:38


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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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ich befinde mich
in der Matrix des Alltags
und schaffe mir
heilig
von Tag zu Tag
erholsame Stunden...
geh frĂŒh gequĂ€lt zum Zahnarzt
glĂŒcklich, nach 20 Minuten, raus...
auf meiner Uhr ist es gerade mal kurz vor halb Acht
und meine mom
hat mich bis halb Zehn entschuldigt
mmh...
da mich trotz des Wunsches
Schriftstellerin zu werden
die althochdeutsche Sprache
nicht sonderlich interessiert
(und meine Deutsch-gÀhn-Lehrin
sowieso Alleinunterhalter spielt,
sich wenn, mit ihrem Polylux unterhÀlt...
und außerdem find ich
es reicht zu wissen
dass der Minnesang einfach nur
ein schlecht bezahlter ABM Job war...)
so kann ich doch getrost bis kurz nach Neun
auf der Terrasse meines LieblingsbÀckers sitzen
und so wichtige SchriftstĂŒcke wie dieses anfertigen...
bei der 2. Tasse Kaffee
(mit zwei "Tip-Toll-im-Preis Kaffeesahnedinger")
setzt sich ein, aufwĂ€rts der 25, hĂŒbscher Mann... neben mir und fĂ€ngt an, davor mich anlĂ€chelnd,
die "Bild" zu lesen
(Vorurteile lasse ich stecken,
die Auswahl hier ist nicht sehr groß
wirklich nicht)...
ich fang ein GesprÀch
ĂŒber das leihenhafte TheaterstĂŒck Stoibers und Schröders an
und nehme ihn mit meinem LĂ€cheln ein
(zumindest hoffe ich das)
Momentaufnahme: er trinkt Kaffee mit Zucker
und zehn vor Neun am Morgen
ein Brötchen mit Ei!
okay... die Minuspunkte sind nicht wieder gut zu machen...
ein Ei, noch besser RĂŒhrei, sind ja okay zum FrĂŒhstĂŒck,
ein Brötchen mit Marmelade... auch
aber ein zum-Mittag-fĂŒr-Bauerbeiter-Eierbrötchen?
unakzeptabel...
na ja, ich muss ja dann auch los...
"Ihnen noch einen schönen Tag und
lassen sie`s sich schmecken (wenn der wĂŒsste!)"



__________________
"Ich werde nie aufgeben captain, denn ich will im Spiel der MĂ€chte weiter bestehen und meinen Vers dazu beitragen."
Club der toten Dichter

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mc poetry
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Registriert: Jun 2001

Werke: 169
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hi nally,

was mich wundert, ist dass sich die
protagnoistin mehr ueber das eierbroetchen
wundert als ueber deutschlands duennste
zeitung. zugegebenm, es gibt unterschiedliche
motivationen diese zeitung zu lesen (weil
man's als satire auffasst, weil man kurzsichtig
ist etc.), aber in anwesenheit einer netten
jungen dame, sollte man da keine missverstaendnisse
aufkommen lassen.

in gewissem kontext (lifestyle-kueche, filmfritzen) koennte broetchenessen sogar subversiv sein.

naja, das leben ist vielfaeltig.

viele grueße, michael

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