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Leselupe.de > Kurzprosa
Gott und die Welt
Eingestellt am 13. 11. 2005 14:41


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hgstamm
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2005

Werke: 13
Kommentare: 19
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Was ist los? Warum so unruhig, so nervös?
Ich muss los. Weg. Einfach los.
Weg? Wohin? Wieso?
Ich weiß nicht. Ich will zwei alte Bekannte treffen und herausfinden, was los ist.
Alte Bekannte? Wen denn?
Gott und mich.
Gott und Dich?
Gott und mich.
Das verstehe ich nicht. Du willst Gott treffen? Ja, ist der denn nicht hier und überall?
Das ist ja das seltsame. Immer, wenn ich zuhause bin, ist er nicht da. Bin ich unterwegs, treffe ich ihn andauernd. Ich war lange nicht mehr fort und unser Kontakt ist wie abgerissen.
Und Du, was ist mit Dir? Bist Du etwa auch nicht da, wenn Du zuhause bist?
Quatsch, natürlich bin ich da.
Wieso willst Du dann los und dich mit dir und Gott treffen? Wieso bleibst Du nicht zuhause, kommst zu dir und wartest auf Gott?
Hab ich ja versucht. Irgendwie klappt es so nicht.
Wenn Du verreist funktioniert es? Du triffst Gott?
Und mich. Ich treffe Gott und mich auf Schritt und Tritt.
Und dann? Was passiert dann?
Es ist toll. Wir reden unablässig miteinander. Mir ist dann alles so klar und ich fühle mich wohl.
Du redest mit dir selbst und mit Gott und ihr seit unterwegs?
Ja, so ist es.
Wo geht ihr denn hin?
Das ist völlig egal. Wir sind unterwegs und sehen die Welt, die Natur, die Menschen, einfach alles, was Gott so geschaffen hat.
Gott ist also immer unterwegs?
Ja, scheint so.
Und er hält nie an?
Also hör mal! Die Menschen glauben doch, dass Gott überall ist. Das hast du doch selber gerade gesagt, oder?
Das stimmt.
Was glaubst Du, wie sollte Gott überall sein und gleichzeitig bei mir zuhause? Er ist dauernd unterwegs. Ich vermute, er sieht sich am liebsten jeden Tag in seiner Schöpfung um. Es macht ihn stolz und auch ein bisschen redselig, wenn ich ihn ein Stück begleite und staunend seine Welt betrachte, die Menschen kennen lerne und das alles.
Und was war damit gemeint, Du triffst dich selbst?
Ja, ich treffe mich dann selbst. Ich treffe auf Gott und auf mich selbst. So, wie ich mich dann erlebe, kenne ich mich eigentlich gar nicht.
Und dann unterhaltet ihr euch zu dritt, was?
Ja, was ist daran so komisch?
Ich weiß nicht. Ich frage mich, worüber ihr dann sprecht.
Och, über Gott und die Welt.

__________________
Hans G. Stamm

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo hgstamm,
die Grundidee finde ich nicht schlecht, aber es ist zu lang, zu banal. Versuch's mal zu straffen, lass den Prot und seinen Gesprächspartner nicht einfach so dahinplaudern.
LG Mel

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

mir gefällts. kann mit deiner lyrik nichts anfangen. prosaisch scheinst du begabter.
ich mag den lockeren plauderton, er kreiert eine gewisse humoristische stimmung.
lg,
Prosa.

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hgstamm
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2005

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Gruß hgs
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Hans G. Stamm

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