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Leselupe.de > Ungereimtes
Gottkomplex
Eingestellt am 18. 03. 2002 13:40


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Markus77
Hobbydichter
Registriert: Feb 2002

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Gottkomplex

Als Kind der Evolution
und Fluch der Unendlichkeit
wurde die Zeit
aus dem menschlichen Gebot erschaffen
die Ewigkeit einzuschränken
und grenzenlose Augenblicke
in banalen Alltag zu verwandeln.

Obwohl vom Menschen geboren
kann kein Sinn sie erfassen
denn unsichtbar, unhörbar, ungreifbar
füllt der subjektive Fluß der Zeit
die Ozeane der Vergängnis
mit dem kargem Wasser einer
unstet tropfenden Quelle
oder mit tobenden Wassermassen
zahlloser ungezähmter Ströme.

Antagonistisch zur göttlich unerreichbaren Gabe
der Erschaffung von Leben
verkörpert die Zeit
als mächtigste Niedertracht der Menschheit
einen selbstmörderischen Versuch,
mit begrenztem Verstand
den Gipfel der unbegrenzten Genese zu besteigen
um letztendlich an seinen steilen Hängen
in den Tod zu stürzen
und dort die Ewigkeit wiederzufinden.

Ist die Zeit nur ein menschlicher Gottkomplex?



Mich würde sehr interessieren, wie ihr die einzelnen "Strophen" interpretiert! Bitte beschreibt kurz eure Gedanken beim Lesen meiner Hirngespinste.
Auch über allgemeine Bemerkungen zu dem "Gedicht" würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank
Markus
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Markus77
Hobbydichter
Registriert: Feb 2002

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Oooch, so traut euch doch!
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Fantasygirl1
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2002

Werke: 8
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Also gut ich trau mich, aber ich kann nicht behaupten sehr viel von dem was du da geschrieben hast verstanden zu haben

vielleicht geht es den anderen genau so.

Also mir ist klar, dass esum die Zeit geht und soweit ich das verstanden habe...
möchtest du sagen, dass die zeit, die von Menschen geschaffen wurde, nicht erfasst werden kann, weil sie nur durch den Menschen selbst existiert (weil er Gott spielen will??)und das der Versuch die Zeit einzufangen Unsinn ist, weil der Mensch sich nicht wie ein Gott verhalten kann und letztendlich scheitert...

Stimmt das so ungefähr? wenn ja dann find ich den gedankengang echt gut umgesetzt
__________________
"Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde."

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