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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Große Sorge
Eingestellt am 21. 04. 2009 14:58


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EviEngel
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Eine Seite eines Telefongesprächs



„Ja! Ja sicher bin ich mitgegangen!“
„Brauchst nicht so entsetzt zu tun.“
„Ja! Wie oft soll ich es dir noch sagen: ja, ich bin mitgegangen!“
„Ja, sicher ist es gefährlich gewesen. Natürlich habe ich verhütet, denkst du ich bin lebensmüde?“
„Ja! Lass mich erklären!“
„Hallo! Hörst du mir bitte zu?“
„Du weißt es vielleicht nicht, du bist ja glücklich verheiratet.
Wenn du längere Zeit allein bist, dann steigt dein Verlangen, auch ohne dass du es bemerkst. Es steigt nicht unbedingt das Verlangen nach Sex, sondern nach körperlicher Nähe.
Ich habe funktionierende soziale Kontakte: ich begrüße meine Verwandten und Freunde mit Händedruck und Wangenküsschen, dabei hast du ganz normalen Körperkontakt.
Damit ist dann aber auch Schluss, weiter geht es nicht, einmal drücken ist das Meiste, was dir an Körperkontakt geboten wird.
Man merkt nach einiger Zeit des Alleinseins viel deutlicher, wenn man berührt wird oder wenn man jemanden berührt.
Man spürt immer länger die Stelle, an der man angefasst worden ist.
Die Berührungen des Stoffes auf der Haut treten immer mehr in den Vordergrund. Automatisch ziehst du dir engere Sachen an, es gibt dir so ein wenig das Gefühl von Streicheleinheiten.
Dadurch wirst du attraktiver, es sei denn, du beginnst zu zicken, was ja bei dem Hormonstau, der zusätzlich auftritt, häufig der Fall ist.
Es passiert dann schon einmal, dass dich ein Mann genau zur richtigen Zeit bei der richtigen Stimmung auf die richtige Art anfasst. Und nicht sofort loslässt, an der Hand oder er nimmt dich in den Arm, eigentlich ist die Art egal.
Du kannst dem in einer solchen Stimmung und nach der langen Enthaltsamkeit nicht widerstehen.
Meiner Meinung nach haben einige Männer für so etwas eine Antenne und ziehen ihren Nutzen daraus und dann gehst du eben mit. Die Bedenken verschwinden komplett, wenn er es nur richtig macht. Wenn er dich in den Arm nimmt, dann kuschelst du dich automatisch rein, wenn er deine Hand nimmt, entziehst du sie ihm nicht, sondern blickst ihn auch noch ermutigend an.




Also, ich kann in einer solchen Situation nichts mehr machen.
Ganz schlimm wird es, wenn er dich küsst. Es gibt ja Männer, die trauen sich nicht, dann gibt’s andere, die legen sofort los.
Und wenn er dich küsst und du schmilzt dahin, dann merkt es auch ein Depp, was mit dir los ist.“
„Ja, du sagst es, so fühlte ich, so handelte er und so ging ich mit.
Wie zwei hungrige Wölfe sind wir übereinander hergefallen. Wir haben nur wenig, fast garnicht, geschlafen, sondern uns immer wieder gegenseitig hochgebracht.
Es war sehr, sehr schön. Wir haben den gleichen Musikgeschmack, wir lachen über die gleichen Dinge, wir haben beide viele Bücher, oft sogar die gleichen Titel.
Du kennst mich, ich will eigentlich keine feste Beziehung und belasse es bei dieser einen und ersten Nacht. Hier hatte ich das Gefühl, es könnte eventuell nicht schaden, eine zweite ranzuhängen, schon weil, also, das letzte Mal war schon sehr lange her.
Ich dann abends wieder hin, wir wollten kochen, aber um Mitternacht haben wir uns eine Pizza bestellt, die wir im Bett gegessen haben.
Am nächsten Abend, Freitag, waren wir wieder verabredet, allerdings total übermüdet. Auf der Arbeit war ich keinen Schuss Pulver wert, der Tag war zum Vergessen.
Abends meinten wir es uns schuldig zu sein, die wilde Leidenschaft zu spielen.
Ich schlief bei ihm ein, nach dem er es nicht mehr gebracht hatte, während des Tröstens wurde ich von der Müdigkeit übermannt.
Ich bin es nicht gewohnt, mit jemandem unter einer Decke zu schlafen, so wurde ich immer wieder wach, hab einige Zeit wach gelegen und bin wieder eingeschlafen. Um 12 Uhr morgens ist er aufgestanden und ich lag allein unter der Decke und bin nochmal total tief eingeschlafen.
Als ich wach wurde, hörte ich aus dem Wohnzimmer ein Fußballspiel dröhnen.
Auf dem Boden lagen seine Sachen verstreut, auch das T-Shirt, das er an unserem ersten Abend getragen hatte. Es roch sehr stark nach ihm, das zog ich über, es war so lang wie ein kurzes Kleid.
Er lag auf dem Sofa und schaute sich das Spiel an, er trug nur die Shorts.
Ich begrüßte ihn mit einem Küsschen, er schaute dabei an mir vorbei, um das Spiel nicht aus den Augen zu lassen, und ließ mich schlaftrunken vor dem Sofa nieder, Blickrichtung Fernseher.
Ich konnte nichts sehen, weil auf dem Couchtisch allerhand Gerümpel stand: leere Pizzakartons, Bierflaschen, eine Sektflasche, alles das, was sich eben bei Männern so ansammelt, weil sie nichts wegräumen.
Schlaftrunken und verwirrt wie ich war, hab ich mich an seiner Shorts zu schaffen gemacht und es ihm mit dem Mund gemacht.
Ich war sicher, dass wir uns lieben.
Ich habs ihm richtig gemacht, bis zum Schluss.
Er ist ziemlich schnell eingeschlafen. Ich hab geduscht, er schlief aber immer noch.
Ich hatte mir bei Plus eine Handy-Karte gekauft und ihm meine Nummer auf den Wohnzimmertisch gelegt.
Dreimal darfst du raten, wer nicht angerufen hat.“
„Drei Tage.“
„Tja, ich weiß auch nicht.“
„Sag mal, meinst du, man könnte sich bei einem Mal mit Aids anstecken?“
„Schrei nicht so!“
„Natürlich haben wir verhütet, aber nicht, als ich es ihm mit dem Mund gemacht habe!“
„Warum sonst sollte er nicht anrufen?“






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