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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Grün war diese Nacht
Eingestellt am 13. 03. 2004 13:22


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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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Als ich deinen Namen dort Schwarz auf Grün las und mir dein Foto ansah, lief mir plötzlich ein wohliger Schauer über den Rücken.
Während meine Augen mit wachsender Spannung über die Zeilen auf dem Bildschirm huschten, begann ich, den seidigen Stoff des Negligees auf meiner Haut zu spüren. Ich wollte mehr von dir lesen, immer mehr, wurde richtig süchtig danach. Immer tiefer tauchte ich in deinen Text ein. Nichts war mehr von der Müdigkeit geblieben, die mich vor wenigen Minuten fast noch übermannt hätte.
Bei jeder Zeile, die ich las, hatte ich dein Bild vor mir. Aus deinen Augen sprach die Sanftheit deiner Worte, und mir wurde warm. Lautlos glitt meine Strickjacke zu Boden. Du erzähltest von Sehnsucht, Liebe und Sinnlichkeit.

Es schienen die Augen eines Raben zu sein, mit denen du mich taxiertest, bevor mich deine Blicke zielsicher durchbohrten, als wüssten sie nur zu genau, wo meine schwachen Stellen zu finden waren. Mein Atem begann sich zu beschleunigen. Du schienst zu durchschauen, was mir gerade fehlte.




Geschriebenes wurde zu Tönen. Leise drang deine sanfte Stimme an mein Ohr und ich hörte dich Dinge sagen, die ich so schon lange nicht mehr vernommen hatte.
„DU kennst mich“, flüsterte ich und wiederholte deine Worte, die so honigsüß meine Seele beträufelten. Ich vermochte zu fühlen, wie du mich berührst, meinen Nacken streichelst, mir langsam die Träger über die Schultern streifst und mich küsst. Oh ja, ich konnte diesen süßen Duft deiner Worte auf meinen Lippen schmecken, und aufseufzend schloss ich die Augen.

Ich fühlte mich von dir gebettet - auf Rosenblätter, gepflückt im Garten deiner Poesie. Und jedes einzelne Blütenblatt, das du auf meine Brüste hauchtest, brannte sich tief in mein halbwaches Herz. Ich fühlte deinen weichen, warmen Körper auf mir und ich hörte das Pochen meines Herzens an deiner Brust.
„Lass mich fliegen, einen Augenblick lang nur noch“, flehte ich.
Ich verspürte grenzenlose Lust, und jede Silbe brachte mich der Erfüllung näher. Keine Skrupel, als der dünne Stoff meine Brüste frei gab. Keine Skrupel, als ich nackt vor dir lag und deine sanften Hände zwischen meinen feuchtgewordenen Schenkeln spürte. Keine Skrupel mehr, als dein heißer Atem jede Pore meines Körpers füllte.
„Komm!“

In den frühen Morgenstunden fand Gerd mich schlafend vor dem PC. Ich erwachte, als er mir sanft den Rücken streichelte und mich küsste.
„Du und dein Literaturforum!“, sagte er leise und ich hörte den schwachen Vorwurf in seiner Stimme.
Zwinkernd nahm ich ihm meinen Slip aus der Hand.
„Komm mit nach oben“, flüsterte ich. „Ich erzähle dir ein paar nette Geschichten“.

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Hallo,

ich musste am Ende schmunzeln und stellte mir das entsetzte Gesicht des Ehemannes vor.
Ok, auf der anderen Seite ist der Gedankenbetrug, aber der kleine Text ist einfühlsam geschrieben. Mir hat er gefallen, hätte auch gern mehr gelesen.
Vielleicht kannst du den Teil, wo sie in die Wunschvorstellung der Berührungen hineingleitet durch einen Absatz hervor heben.

liebe Grüße
Renee

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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danke Renee,

hab ich mir auch schon gedacht, dass es eventuell zu dürftig ist?
Naja, ich neige immer zu
"weniger ist mehr"
und hoffe auf die Fantasie des Lesers.
Ich denke mal drüber nach.

Freut mich

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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och dürftig würde ich nicht sagen, denn du benutzt schöne Bilder, die mir als Leserin viel Freiraum lassen und das hat mir gefallen...

Take it easy... es kann sein, dass dir noch was einfällt.

liebe Grüße
Renee

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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Hallo,

ich habe noch etwas geändert/hinzugefügt.
Mir ist in der Tat noch etwas eingefallen.
Danke sehr herzlich.:-)

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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Sie dufteten mehr als die, in meinem eigenen Garten.

Ja, das Bild ist zwar weiblich, aber mir gefälls.
Nur, das Wort "eigen" behinhaltet die Tatsache, dass der Gegenstand in "meinem" Besitz ist. Es ist eine Verdopplung.
Hab mal "eigenen" gestrichen, aber vielleicht gefällt 's dir besser, wenn das "meinem" weg ist. Dann wäre es allgemeiner - freier...

liebe Grüße
Renee

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