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Leselupe.de > Gereimtes
Gut und edel
Eingestellt am 25. 07. 2010 16:28


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Inge Anna
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Gut und Edel


Ich hab mich ├╝berspendet -
d├╝nn ist mein B├Ârselein;
wer wei├č, wie solches endet -
wollt' gut und edel sein.
Drei Zehner noch im Kittel -
rasch schrumpfen mir die Mittel.

Es darben wohl zu viele,
bald reiht man mich dort ein.
Ob ich mal Lotto spiele
wie Nachbar Br├Âselstein?
Der hat jetzt Geld in F├╝lle -
doch eine harte H├╝lle.

Her mit den letzten Scheinen
und raus zum "flotten Klaus";
mir ist nach edlen Weinen -
heut geb ich alles aus.
Zum eignen Wohl vor Ende
die einzig wahre Spende.
__________________
Die ├╝ber Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Inge Anna,
in Deinem Gedicht sprichst Du eine gesellschaftliche Wahrheit aus und zwar, dass derjenige der selber wenig hat, eher bereit ist etwas f├╝r seinen N├Ąchsten abzugeben, als derjenige der auf Geld sitzt, sozusagen. Doch hier besinnt sich der edle, wenn auch nicht beg├╝terte Spender mal auf sich und zwar zu Recht, sieht er doch seinen reichen Nachbarn egoistisch, sprich "dagobert duck'sch" sein Verm├Âgen h├╝ten.
Nun reicht es dem armen Spender aber...und recht hat er!
Ich glaube, in diesem Text geht die Kritik noch ├╝bers Pers├Ânliche hinaus. Auf jeden Fall lese ich diesen Text auch noch folgend:
Warum will der Staat immer Opfer(Spenden/Einbu├čen etc.) vom kleinen Mann, wo er doch vom Gro├čen fast nix nimmt. Nicht nur dies, sondern der Gro├če bekommt vom Staat noch den Hintern gesalbt (monetenm├Ą├čig, das sah man an der Banken-Hilfe)
Dem kleinen wird Armut und Demut gepredigt (seitens der Politiker)und dem Gro├čen immer nur Nehm-Mut!
Es gibt Gro├čunternehmer die zahlen keinen Cent Steuern!
Wenn das nicht zum Himmel schreit - doch dieser schweigt lieber
Mit herzlichen Gr├╝├čen, Pelikan

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