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Leselupe.de > Kindergeschichten
Gute Nacht, kleine Lilly.
Eingestellt am 08. 01. 2012 01:16


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MademoiselleRainbow
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2012

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Gute Nacht, kleine Lilly.

Heute, so wie jeden Abend liest Lillys Vater ihr aus dem gro├čen Feen-Buch vor.
Heute, so wie jeden Abend fragt Lilly nach der Existenz der Feen,
ob es sie nun wirklich g├Ąbe.
Und wie immer bekommt sie die Antwort, die sie nicht h├Âren will.
Und schl├Ąft mit traurigen Augen ein.

Doch heute ist etwas nicht wie an jedem Abend:
Aufgrund der warmen Sommernacht steht das Fenster weit offen und kleine Feen sind dabei vor dem gro├čen Fenster zu spielen bis der kleinen Fee Loona das gro├če Feen-Buch ins Auge f├Ąllt. Schnell flattert sie mit ihren kleinen Fl├╝gelchen zum gro├čen Feenbuch, und glaubt sich selbst auf dem Deckblatt zu sehen, doch beim genaueren hinschauen f├Ąllt der kleinen Fee auf, dass es sich dabei um jemand ganz anderen handelt. Dennoch f├Ąngt Loona an sich die Geschichten durchzulesen, und merkt gar nicht in was f├╝r eine Gefahr sie sich begibt.

Ehe sie sich versieht ist es schon morgen. Doch Loona ist so sehr von dem Buch fasziniert das sie gar nicht realisiert wie Lilly sie mit gro├čen und erschrockenen Augen anschaut. Lilly selbst begreift nicht ob sie noch tr├Ąumt oder ob die Sonne wirklich dabei ist die Stadt zu umh├╝llen. Somit sammelt Lilly all ihren Mut und stupst die kleine Loona an, welche daraufhin erschrocken wegfliegt. Doch da das Fenster wieder geschlossen ist, fliegt sie in gro├čer Eile gegen die Scheibe und f├Ąllt auf die harte Fensterbank. Daraufhin springt Lilly aus dem Bett und l├Ąuft zu der kleinen Fee hin├╝ber, welche bewusstlos dort liegt. Lilly wei├č nicht was sie tun soll und f├╝r einen kurzen Moment ├╝berlegt sie ihre Eltern zu holen, doch diesen Gedanken sch├╝ttelt sie gleich von sich ab. Wer wei├č was sie mit dieser kleinen Fee alles anstellen w├╝rden. Aus dem Grund bleibt ihr wohl nichts anderes ├╝brig, als sich selbst um sie zu k├╝mmern.
Sogleich rennt sie zu ihrem Schreibtisch hin├╝ber, leert den Inhalt ihrer obersten Schublade auf dem Boden aus und versucht mithilfe ihres Puppen-Spielzeuges ein gem├╝tliches Bett zu errichten. Anschlie├čend legt sie die bewusstlose Loona herein. Zudem legt sie ihre halbierten Schokokekse und ein bisschen Milch in einen Puppen-Becher neben das Bettchen. Schlie├člich soll die kleine Loona es auch gut haben, denkt sich Lilly. Aus der K├╝che h├Ârt sie ihre Eltern, die sie zum Fr├╝hst├╝ck rufen. Doch bevor Lilly nach unten geht schiebt sie die Schublade zu, l├Ąsst aber einen kleinen Spalt offen, und nimmt sich vor niemanden auch nur ein Wort ├╝ber die kleine Fee zu erz├Ąhlen. Mit leisen Schritten verl├Ąsst sie ihr Zimmer und schlie├čt die T├╝r. In der Zwischenzeit machen sich Loonas Feen-Freundinnen gro├če Sorgen, schlie├člich ist sie die j├╝ngste Fee und kann Gefahren noch nicht richtig deuten. Doch, ihre Feen-Freunde sind nicht in der Lage ihr auf irgendeiner Weise zu helfen und hoffen nur, dass sie dort schnellstm├Âglich und heil wieder herauskommt.

Nachdem Lilly gefr├╝hst├╝ckt hat, muss sie sich f├╝r die Schule fertig machen und dies tut sie so schnell wie m├Âglich, damit sie noch viel Zeit f├╝r die Fee hat.
Nachdem sie ihre Z├Ąhne geputzt, ihre Haare geb├╝rstet, sich umgezogen und ihren Schulranzen gepackt hat, sp├Ąht sie durch die kleine L├╝cke zur kleinen Fee, welche tief und fest schl├Ąft. Ganz leise verspricht sie ihr, sich zu beeilen. W├Ąhrend Lilly unruhig in der Schule sitzt wacht in der Zwischenzeit die kleine Fee Loona auf und wundert sich ├╝ber ihren eigenartigen Schlafplatz. Langsam erinnert sie sich an das Geschehene und auch an Lilly. Doch pl├Âtzlich h├Ârt sie ein eigenartiges Ger├Ąusch und f├Ąhrt erschrocken zur├╝ck, bis sie merkt, dass es sich hierbei um ihren eigenen Bauch handelt, der nach Essen ruft. Ratlos schaut sie umher und entdeckt den Schokokeks, welchen sie mit gro├čer Begierde isst und zudem die Milch trinkt. Mit einem zufriedenem und vollem B├Ąuchlein fliegt sie aus der Schublade hinaus und schaut sich das Zimmer genauer an. Die rosa Wand und das gro├če Bett lassen es wie ein Prinzessinnen-Zimmer ausschauen. Jedoch zieht das Puppenhaus die kleine Fee besonders an und sofort fliegt sie hin├╝ber. Sie vergn├╝gt sich an all den Sachen, da sie genauso gro├č sind wie sie.

Somit verging die Zeit wie im Fluge, bis sich die Zimmert├╝r langsam ├Âffnete. Loona versteckte sich hinter dem Kleiderschrank des Puppenhauses und beobachtete wie Lilly hereintrat, die aufgeregt ihre Schulsachen fallen lie├č und zur Schublade eilte. Sie ├Âffnete die Schublade und musste feststellen, dass sie leer war. Sie schaute sich im Zimmer um, doch konnte nichts entdecken. Traurig ging sie zu ihrem Bett hin├╝ber, setzte sie sich auf die Bettkante, st├╝tzte ihren Kopf in beiden H├Ąnden ab und senkte ihren Blick. Kleine Tr├Ąnchen schlugen sich ihren Weg in die Freiheit und kullerten ├╝ber ihre rosa Wangen. Pl├Âtzlich stupste sie jemand an der Nase an. Lilly ├Âffnete ihre Augen und sah wie Loona sie anl├Ąchelte. Lilly freute sich und spielte ein wenig mit der kleinen Fee. Nach einer Weile merkte Lilly wie die kleine Fee immer wieder zum Fenster hinausschaute. Sie wusste, dass es falsch w├Ąre sie f├╝r immer bei ihr zu behalten, da es auch sicherlich jemanden gibt, der sich Sorgen um sie macht, aus dem Grund nahm sie Loona mit zum Fenster, ├Âffnete es und streckte ihre Hand hinaus, auf der Loona sa├č. Traurig, aber nicht zum letzten Mal schauten sich beide an bis Loona nach Hause flog.
Ab heute, so wie jeden Abend, nachdem Lillys Vater ihr aus dem gro├čen Feen-Buch vorlie├čt, schaut Loona vorbei und spielt mit Lilly bis beide einschlafen.


Version vom 08. 01. 2012 01:16

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