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Leselupe.de > Gereimtes
Hände
Eingestellt am 04. 02. 2005 20:37


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Schlappy
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2005

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Hände

Die Nacht ist so dunkel, so schwarz und so kalt
Der Tag voller Nebel- wo finde ich Halt?
Die Augen- sie sehen das Licht längst nicht mehr
Das Fühlen und Kämpfen fällt mir so schwer.

Gefangen im Grau- weiss keiner den Weg?
Wer gibt mir ne Hand, wer hilft übern Steg?
Die Hand die da kommt- verzweifelt wie ich
Sucht nach dem Weg- findet ihn nicht.

Die Hand voller Angst, Verzweiflung und mehr
Zwei Ertrinkende- im tosendem Meer.
Sich halten, dass scheint die einzige Rettung zu sein
Festhalten und gemeinsam in den Nebel hinein.

Die Hände- ich spüre die Leere, die Kälte, die Angst
Versuch sie zu wärmen, weiss nicht ob ich's kann.
Versuch sie zu trösten, zu wärmen- kann sie verstehn
Halte sie fest - kann den Weg doch selber nicht sehn.

Ein klein wenig ruhiger- ein wenig mehr Mut
Die Hände sind wärmer- es tat ihnen gut
Doch selber mir helfen, dass kann ich nicht
Noch immer im Nebel- wo ist nur das Licht?

Da kommen die Hände, sie fühlen die Angst
Sie halten mich fest und geben mir Halt.
Die Hände, noch kühl und selbst voller Schmerz
Halten mich fest - verstehen so sehr.

Die Nacht voller Wärme, die Sonne geht auf
Der Nebel verschwunden- wir schauen hinauf
Die Hände, sie halten sich immer noch fest
Zusammen den Weg- den gehen sie jetzt

Hände die trösten, sich halten, verstehn
Hände die Schmerzen und Angst können sehn
Hände, die selber verletzt, müde und kalt
Geben sich Trost und geben sich Halt

Es kam wie der Blitz, in mitten der Nacht
Erst zögernd und ängstlich- leise und sacht
Es ist nicht beschreibbar, was Hände erreichen können
Sogar dicke Mauern zum einstürzen bringen

Ich kann es noch immer nicht wirklich verstehn
Hände, für mich, die helfen den Weg zu gehn
Ich kann sie noch spüren, obwohl sie weit fort
Ich glaube, sie fühlen das Gleiche dort.

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