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Leselupe.de > Gereimtes
Hafen
Eingestellt am 11. 01. 2003 18:10


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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

Werke: 11
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Hafen

Ja, bin dein Hafen.
Ankere ruhig dann und wann,
wenn‘s dir in den Sinn kommt-
vor deiner Zeit.

Fordere nicht,
Warte - bis dein Schiff anlegt,
schwerbeladen,
Und sich seiner Fracht entledigt.

Nehm widerspruchslos
die Güter auf, die zu erledigen,
zerbrechliche und tonnenschwere -
bis sie abtransportiert werden.

Kann mich nicht wehren
gegen den Ballast, der gegen den Kai donnert
und meine Mauern bombadiert -
höhlt sie aus, bis sie zerbersten.

Bin einfach da,
um zu geben -
bis dein Schiff ablegt
und nie mehr zurückkehrt.

IST


__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
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Hallo kerensa,

willkommen auf der Leselupe!
Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, wenn ich ein paar Anmerkungen zu Deinem Gedicht mache, mir sind ein paar Kleinigkeiten aufgefallen:

Ja, bin dein Hafen.
Ankere ruhig dann und wann,
wenn‘s dir in den Sinn kommt-
vor deiner Zeit.

Was bedeutet an dieser Stelle "vor deiner Zeit"? "Zu" Deiner Zeit (im Sinne von: Wann immer Du willst) würde ich verstehen.

Nehm widerspruchslos
die Güter auf, die zu erledigen,
zerbrechliche und tonnenschwere -
bis sie abtransportiert werden.

Hier würde ich anstelle von "Nehm" besser "Nehme" sagen.

"Die Güter auf, die zu erledigen,": Du meinst hier die zu "erledigenden" (Güter)? Vielleicht könnte man auch sagen: "die zu erledigen sind"? Oder "die ich erledigen muss?"

Kann mich nicht wehren
gegen den Ballast, der gegen den Kai donnert
und meine Mauern bombadiert -
höhlt sie aus, bis sie zerbersten.

"höhlt sie aus, bis sie zerbersten." Hier würde ich eine Aufforderung lieber lesen: "Höhle sie aus, bis sie zerbersten" oder "Höhle sie ruhig aus, bis sie zerbersten" oder "du höhlst sie aus...".

Bin einfach da,
um zu geben -
bis dein Schiff ablegt
und nie mehr zurückkehrt.

Anstelle von "um zu geben" eher: "um dich zu füllen" oder "um dich anzureichern" oder so...

und im letzten Satz:
...und "vielleicht" nie mehr zurückkehrt?

Viele Grüße,
__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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caruso
Guest
Registriert: Not Yet

Ballast abwerfen

ciao Krensa,

so ist es vielfach im Leben, gut rübergebracht, LG caruso

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