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Leselupe.de > Gereimtes
Hafenfreundschaft
Eingestellt am 15. 05. 2003 10:53


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Talarmar
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2003

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Hafenfreundschaft

An der alten Hafenmole,
Vom Wasser ziemlich ausgewaschen,
Saßen Möwe, Spatz und Dohle
Sie waren scharf drauf was zu Naschen.

Nichts Gutes hatten sie im Sinn.
Es war ein Freitag gegen zehn.
Sie sahen nach dem Fischweib hin.
Nun denn wir werden weiter sehn.

Die Dohle sprach: „Mein liebster Spatz,
Du bist der Mutigste von allen.
Dazu auch noch mein liebster Schatz.
Tu uns Zweien doch den Gefallen.

Lenke uns das Fischweib ab,
Dass wir sie schnell beklauen.
Halte stÀndig sie auf Trab,
Du brauchst nur ihren Fisch versauen.

Scheiß was du kannst, oh Du mein Held
Und mache einen Riesenterz.
Am besten stehle noch ihr Geld.
Nur Mut, jetzt fasse dir ein Herz.”

Auch die Möwe sprach ihm zu
Und schmeichelte dem kleinen Spatz.
Sie gaben Beide keine Ruh,
Sie kĂŒssten ihn, nannten ihn Schatz.

Sie strengten sich sehr an die Beiden,
Dem kleinen Spatz zu schmeicheln.
Versprachen ihm niemals zu scheiden.
Liebkosen gab’s und Streicheln.

Dem kleinen Wicht gefiel das sehr.
Er wurde sonst doch kaum beachtet.
Jetzt brauchten sie ihn umso mehr,
Wie hatte er danach geschmachtet.

Er plusterte sich voller Genuss,
Ließ alles gerne sich gefallen.
Gab auch zurĂŒck so manchen Kuss.
Sein Spatzenblut es war am wallen.

Der kleine Spatz war gut gedopt.
Die MĂ€dels konnten motivieren.
Wie wild er durch die Fische tobt.
Die Zwei, waren blöd am Stieren.

Sie machten keinerlei Anstalten
Um eine Mahlzeit zu besorgen.
So wird bei Vögeln Wort gehalten,
Man verschiebt es halt auf Morgen.

Er krĂ€chzt und scheißt dazu wie wild.
So dass der Marktstand fast erbebt.
Es ist ein abgefahrnes Bild
Als er zurĂŒck zur Mole schwebt.

Im Schnabel einen kleinen Fisch.
Er kann ihn fast kaum packen.
Seine Beute fĂŒr den Mittagstisch,
Doch noch einmal muss er kacken.

Der Schiss trifft Möwe und die Dohle.
Die kreischend sich den Hals verdrehen.
Der Spatz umfliegt die alte Mole
Und ward im Hafen nie mehr gesehen.

©RT


__________________
"Die historische Wahrheit ist ein MÀdchen, das man vergewaltigen kann, Hauptsache man macht ihr schöne Kinder" Alexandre Dumas

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EngelGottes
Hobbydichter
Registriert: May 2003

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GrĂŒĂŸ dich Talarmar

Ich finde das Gedicht sehr schwungvoll, lĂ€ssig, aber trotzdem nicht zu primitiv. Es ist etwas heiteres, dass man schön lesen kann. Allerdings sind einige Unstimmigkeiten der Form enthalten, ich wĂŒrde folgendes Ă€ndern:
Tu uns Zweien doch den Gefallen -> Tu uns zwei beiden ein' Gefallen
Dass wir sie schnell beklauen. -> Dass wir zwei sie schnell beklauen.
Er plusterte sich voller Genuss, -> Er plusterte sich voll Genuss
Die Zwei, waren blöd am Stieren -> Die beiden zwei nur blöd am Stieren
Er kann ihn fast kaum packen.
Seine Beute fĂŒr den Mittagstisch -> der kleine Spatz kann ihn kaum packen, die Beute fĂŒr den Mittagstisch

Musst du natĂŒrlich net befolgen, sonst alles schön
EngelGottes


__________________
...und der Engel hob die Hand, dass die Welt in Liebe versank.

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Talarmar
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2003

Werke: 88
Kommentare: 345
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Wie Gott will

Hallo Engel Gottes

Weil es noch nicht zu primitief
Der Engel Gottes zu mir rief
ErzÀhlte mir sehr viel von Formen
Und wie man schreibt mit allen Normen
Wie man aus Zweien, 2 Beide macht
Oder beide Zwei, ich hab' gelacht
Wie man den Fisch mit'm Schnabel packt
Und Artgenossen dann ankackt
Nicht das ich sehr empfindlich bin
Doch darinn seh ich nicht viel Sinn
Aber solange der Herrgott nicht spricht
Ändere ich mein Machwerk nicht

In aller Freundschaft - ist doch klar
Bis nÀchstes Mal - Dein Talarmar


__________________
"Die historische Wahrheit ist ein MÀdchen, das man vergewaltigen kann, Hauptsache man macht ihr schöne Kinder" Alexandre Dumas

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