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Leselupe.de > Science Fiction
Hallo Barbara
Eingestellt am 09. 09. 2007 22:53


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Schäfer
???
Registriert: Mar 2006

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Als Barbara, mit dem fettigen Donut in der Hand, aus dem Hyperraum trat, empfing sie sofort einen Notruf.
„Achtung, hier ist die Regenbogen. Unser Hyperantrieb ist ausgefallen, wir benötigen Hilfe. Ich wiederhole ...“
War das jetzt wirklich ein Notruf oder doch wieder ein Trick von Piraten?
Michaela Cortez hatte sie ihr am roten Nebel oft überfallen und ausgeplündert, entweder wurde sie sofort abgeschossen oder Michaela wandte einen Trick an.
Und dies konnte einer sein. Aber was wenn nicht? Wenn dies wirklich ein Notruf eines hilflosen Schiffes war, musste sie darauf antworten und ihnen helfen.
Was würde Bobby tun? Die Lehrbuchfigur tat immer das richtige, immer.
Bobby würde richtig handeln! Bobby würde helfen!
Barbara beschleunigte, während sie gleichzeitig den Kaffee aufsetzte, auf Sublicht und durchflog den Roten Nebel, um dem Schiff zu helfen, doch beim Auftritt bemerkte sie eine Erschütterung.
Sie war getroffen und auf dem Kom-Display erschien das Gesicht von Michaela Cortez.
„Hallo, Barbara“, sagte die mächtigste Piratenfürstin der Galaxis. „Was hast du diesmal mit?“

Dies war nun der siebzehnte Überfall der Familie Cortez.
Zum siebzehnten mal saß Barbara im Bademantel an der Konsole und beobachtete, wie die Familie zum siebzehnten mal ihren Frachtraum ausräumte.
Als Barbara in den Donut biss, erinnerte sie sich daran, wie sie beim roten Nebel aus dem Hyperraum getreten war und direkt von der Fool’s Bargain abgeschossen wurde. Ohne Kom-Netz und Hyperantrieb war sie hier gestrandet.
Während zwei der Cortez-Söhne, Troy und Aaron, ihren Frachtraum lehrten, erschien der dritte auf dem Schiff.
Greg Cortez.
Gerade als sie in ihren Donut biss, erschien der junge, ultracoole Pirat auf der Bildfläche und lehnte sich lässig und cool, wie er war, gegen die Wand.
„Hallo, Barbara“, lächelte er.
Das tat er immer. Immer musste er mit ihr flirten.
„Na, Greg“, lächelte Barbara recht schüchtern zurück und trank einen kleinen Schluck Kaffee.
„Du siehst gut aus heute“, meinte er.
Und das aus dem Munde des Piraten, der sie gerade ausraubte.
„Danke“, entgegnete Barbara und trank einen weiteren, tiefen Schluck. Wie immer sagte sie: „Du aber auch.“
„Ich weiß“, entgegnete er, wie immer. „Aber sicherlich nicht so gut wie du.“
Das Spiel zwischen ihr und Greg gehörte mittlerweile zum Alltag bei den Überfallen.
Michaela Cortez, Gregs Mutter und Captain der Fool’s Bargain, kam hereingeschneit, lächelte ihren beiden jüngeren Söhnen zu und gesellte sich zu Greg und Barbara.
„Was flirtest du denn hier mit dem Captain dieses Schiffes? Husch, husch, an die Arbeit“, rief sie und versetzte Greg einen leichten Schlag auf den Hinterkopf.
Ihr Sohn verschwand.
Danach lehnte die Mittvierzigerin sich genau die Stelle in der Wand, an der ihr Sohn vorher gestanden hatte.
„Wie geht es dir, Süße?“, fragte Michaela. Ihre großen blauen Augen blickten Barbara durchdringend an und erweckten in ihr ein Gefühl der Angst – dabei war Michaela mindestens dreißig Zentimeter kleiner. Und immer nannte Michaela sie „Süße“ ...
„Gut“, antwortete Barbara recht tonlos.
„Willst du Geld, Süße?“ Das tat Michaela immer. Beständig wollte die Piratenfürstin Barbara etwas von dem Reichtum, den sie weder mit ihren vier Söhnen noch mit einem ihrer zahllosen Liebhaber teilte, abgeben. „Das Überfall Nummer 17. Bei zwanzig lassen wir auf deine Kosten die Korken knallen, oder, Süße?“
„Das ist alles illegal. Das nehme ich nicht“, herrschte Barbara Michaela an.
„Okay. Noch MEHR für mich und meine Konten.“
Barbara und Michaela lachten und begannen sich zu unterhalten, bis Troy ein Frachtcontainer auf den Fuß fiel. Sofort kümmerte Michaela, ganz die Mutter, sich um ihren Sohn.
Barbara spielte ein bisschen Solitär und nahm aus der Donut-Tüte eine weitere mit Schokolade überzogene Fettbombe.
Greg kam wieder herein, lächelte ihr wie immer zu und sagte zu seiner Mutter. „Wir haben alles umgeladen, Mutter.“
„Schön, Schatz“, lächelte Michaela. „Kümmere dich bitte mal um deinen Bruder.“
Als wäre nichts gewesen, ließ sie Troy mit seiner Verletzung stehen(oder eher sitzen) und lehnte sich bei Barbara wieder an die Wand, während ihr ältester Sohn einen kleinen, quengelnden Jungen hochhob und ihn zur Fool’s Bargain brachte.
Und wie immer schrie der kleine Troy, schrill und laut.
„Ich bedanke mich wie immer bei dir, dass wir dich ausrauben durften. Bis zum nächsten Überfall, Süße.“ Michaela lächelte Barbara an, drehte sich um und ging mit ihren Söhnen zur Andockluke.
Barbara blickte ihnen hinterher.
Ihr wurde nun eines klar. Sie war wieder alleine, sobald die Familie wieder auf der Fool’s Bargain war.
Wollte sie das?
Nein ....
„Michaela?“, rief sie.
Die Piratenfürstin drehte sich um und blickte Barbara mit ihren großen blauen Augen an.
„Ja, Süße?“
„Ich will mit.“
„Wie?“, entfuhr es Greg.
„Ich will mit euch fliegen. Nach Überfall Nummer 17 ist man eh schon entlassen und ich bin hier immer so alleine.“
„Du kannst nicht mit!“
Michaela starrte ihren Sohn lange an.
„Wer sagt das?“, fragte sie.
„Ich ...“
Michaela ließ Greg zwei Sekunden, damit er verstand, was er gerade gesagt hatte. Schließlich sagte er: „Verzeih, Mutter. Natürlich kann sie mit, wenn du es willst.“
„Das will ich, Schatz. Husch.“
Ihr Nicken ging in Richtung Andockluke.
Nachdem ihr Sohn verschwunden war, wandte sie sich wieder Barbara zu.
„Was musst du alles mitnehmen?“
„Nur meinen Koffer.“ Barbara öffnete einen Schrank und nahm einen kleinen Koffer heraus.
„Das ist alles?“, fragte Michaela perplex.
„Ich hab nur diesen Bademantel, einen Ersatz-Bademantel, zwei Unterhosen, diese Schlappen und meinen langen schwarzen Mantel.“
„Wie kommst du vom Hotel zum Raumhafen?“
„Dafür habe ich den Mantel.“
„Ach du liebe Zeit ... Süße, du bist genial.“
Michaela legte ihr den Arm um die Schulter und ging mit ihr zur Andockluke.
Ein letztes mal drehte Barbara sich mit dem Donut in der Hand um.
Sie kritzelte eine Nachricht(„Ich bin weg und komme nicht mehr wieder. Füttert die Goldfische!“) auf einen Zettel und warf den Donut in den Papierkorb.

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jon
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Die Idee hat was, die Ausführung klingt aber noch zu sehr nach Erstfassung.

Da sind zum einen stilistische Dinge, die du besser hinkriegst. Dies hier zum Beispiel:

quote:
Sie war ganz allein auf dem Frachter Demeter-Klasse.
Ganz allein.
müsste für eine "gekonnte Steigerung heißen:
quote:
Sie war allein auf dem Frachter Demeter-Klasse.
Ganz allein.

oder

quote:
Und normalerweise handelte es sich immer um eine Falle von Piraten, auf die sie seit fünf Jahren jedes mal hereinfiel.
Jedes mal.
müsste irgendwie so lauten:
quote:
Und normalerweise handelte es sich um eine Falle von Piraten, auf die sie seit fünf Jahren immer wieder hereinfiel.
Jedes einzelne Mal.

… und hier setzt die zweite Kritik an: Vieles ist unglaubhaft. Zum Beipiel ist es nicht nachvollziehbar, warum sie immer wieder drauf reinfälllt (, denn offenbar war noch nie ein echter Notruf dabei gewesen) und warum sie (auch) diesmal felsenfest überzeugt ist, der Notruf sei echt (, woran „merkt" sie das?).

Oder:
quote:
… Dieser Notruf klang echt!
Barbara aß den Donut zuende …
Bei einem echten Notruf lässt man alles stehen und liegen und düst los – da isst man nicht erst den Donat auf (, man macht das höchstens gleichzeitig).

Oder:
quote:
Ein Bericht lief übers Display. Die Rebellenträume war eigentlich ein Piratenschiff mit dem Namen Fool’s Barg.
Wer hat den Bericht aufgerufen, dass er jetzt übers Display läuft? Von wem stammt er („Polizeiwarnung“?)? Warum ruft sie – bei all den schlechten Erfahrungen – den Bericht nicht ab, BEVOR sie losdüst?

Oder:
Sie hat wirklich nichts außer Morgenrock und Puschen dabei? Sie betritt das Schiff in diesem Aufzug – verlässt in diesem Aufzug ihre Wohnung/Ihr Hotelzimmer, begibt sich so zum Raumhafen und durchquert ihn? Und in all den Wochen unterwegs hat sie nicht mal Unterwäsche zum Wechseln dabei??


Wenn du den Inhalt noch mal abcheckst und dich dann in die Situation reinversetzt, dann bekommen vielleicht auch die Figuren etwas mehr Kontur. Die Piratin kann ich mir vorstellen, Barbara dagegen nicht so (weil sie so nicht glaubwürdig ist – siehe oben) und Greg wirkt eher, als hättest du versucht, eine Tunte (statt einen Charmeur) zu beschreiben, was aber auch nicht ganz geglückt ist.


Alles in allem: Hübsche Idee, die aber noch nicht im passenden Text-Gerüst steckt. Nimm dir nochmal Zeit und sieh dir den "Film im Kopfkino" mit dieser Szene etwas genauer an.

__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Pete
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Hallo Schäfer,

Dein ausgeblendeter Korrekturbeitrag ist ein wenig unhandlich. Vorschlag: Ändere den Text ganz oben und markiere ihn als geändert.

Hier meine Kritik:

Plot: Barbara's Frachter wird das 47. Mal von Piraten gekapert, die ihr sehr vertraut sind. Sie beschließt, sich ihnen anzuschließen.
Diese gute Grundidee könnte in angespitzter Version wirkungsvoller sein (siehe unten).

Revelation: Die Piraten sind Barbara vertrauter als ihr bisheriges Leben.

Konflikt: Du vermeidest den Konflikt, indem Barbara eine unglaubwürdige Naivität zeigt und sich allzu leicht überrumpeln lässt.

Aftermath: Barbara gelingt der Anschluss an die Piraten. Dabei wird sie von keinerlei innerem Konflikt angetrieben, ihre Motivation bleibt daher flach und unglaubwürdig.

Spannungsbogen/ roter Faden: Die Routine der Piraten könnte eine konterkarierende Überraschung vertragen. Barbaras Anschluss alleine kann das nicht leisten.

Vorschläge fürs Rewrite: Du benötigts unbedingt einen Konflikt/Spannungsbogen. Dies könnte ein innerer Kampf von Barbara sein, die

1. zuerst an Einsamkeit leidet (zart/indirekt angedeutet), beispielsweise: Es war der 43. Tag einer ereignislosen Reise durch den Hyperraum, ein Tag wie jeder andere. Sie zu zählen erschien ihr sinnlos, denn noch unzählige dieser Tage lagen vor ihr.

2. Der Notruf trifft ein, sie weigert sich zunächst, in die offensichtliche Falle zu tappen

3. dann wird sie von ihren Zweifeln gepackt . Was ist, wenn der Notruf doch echt ist? Hier muss eine Begründung geliefert werden, warum dieser Grund entscheidend ist, beispielsweise weil ihr Vater in ähnlicher Notlage umkam. Sie ringt sich zur Hilfe durch.

3. Sie wird überrascht, als es doch wieder die Piraten sind. Sie ärgert sich entsprechend.

4. Die Piraten erscheinen ihr seltsam (!) vertraut und geben ihr ein Gefühl (welches? schildern!)

5. sie überrascht die Piraten mit ihrem Wunsch, sich anzuschließen

6. Schluss (wichtig!), auf den Punkt gebracht. Beispielsweise: "Noch einmal blickte sie zurück auf die Goldfluss, die antriebslos im Hyperraum trieb. Dann sank ihr Blick auf den Donut in ihrer Hand. Mit einer nachlässigen Bewegung schleuderte sie das angebissene Stück in den Entsorger. Der flackernde Widerschein der Annihilation zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht."

Liebe Grüße

Pete

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Pete
Guest
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Jetzt passt's!

Hallo Schäfer,

Deine Geschichte gefällt mir jetzt viel besser. Grundsätzlich ist sie jetzt stimmig und nachvollziehbar.

Nur noch ein paar klitzekleine Anmerkungen zum Text habe ich:

quote:
Als Barbara, mit dem fettigen Donut in der Hand, aus dem Hyperraum trat, empfing sie sofort einen Notruf.

Das wirkt so, als ob sie als Person durch den Hyperraum gelaufen ist. Vorschlag: benutze "steuerte" und bringe zusätzlich die Information, was sie steuert. Am wirkungsvollsten ist es, wenn Du Barbara dabei kurz charakterisierst. Beispiel: "Einem weniger erfahrenen Pilot wäre es schon beim Zuschauen schwindlig geworden, so wie Barbara lässig aus dem Hyperraum steuerte, einen fettigen Donut in der Hand. Die zweihundert Millionen Bruttoregistertonnen des Frachtkreuzers ... materialisierten ohne ächzenden Protest im Realraum. Unzählige dieser einsamen Flüge hatte Barbara schon bewältigt. So hatte dieses kritischste aller Manöver keinerlei messbare Auswirkung auf ihren Puls."

Die Charakterisierung ist erforderlich, damit wir Leser uns besser in Deine Hauptfigur hineinversetzen können.

quote:
„Hallo, Barbara“, sagte die mächtigste Piratenfürstin der Galaxis. „Was hast du diesmal mit?“
Diesen Wendepunkt hast Du schön knapp und prägnant auf den Punkt gebracht. Und dies nicht so langatmig, wie ich in meinem obigen Beispiel.

Ich Leser denke: "Wow, die mächtigste Piratenfürstin der Galaxis und Barbara kennt sie persönlich: interessant!"

quote:
„Wie geht es dir, Süße?“, fragte Michaela. Ihre großen blauen Augen blickten Barbara durchdringend an und erweckten in ihr ein Gefühl der Angst – dabei war Michaela mindestens dreißig Zentimeter kleiner. Und immer nannte Michaela sie „Süße“ ...
Sehr gut, wie Barbara jetzt fühlt und nachempfindbar wird.

quote:
Barbara blickte ihnen hinterher.
Ihr wurde nun eines klar. Sie war wieder alleine, sobald die Familie wieder auf der Fool’s Bargain war.
Wollte sie das?
Nein ....
„Michaela?“, rief sie.
Die Piratenfürstin drehte sich um und blickte Barbara mit ihren großen blauen Augen an.
Wow! Das finde ich gut!

Auch das Ende passt nun prima.

Insgesamt bin ich beeindruckt, wie Du das Thema bewältigst. Überwiegend bekomme ich von Deinen Altersgenossen blühende Schlachtepen in trockener Berichtsform (vom Autor/Märchenonkel erzählt, nicht erlebt/gezeigt) oder Varianten beliebter Fantasy-Themen zu lesen.

Du bist anders und wagst Dich an das Besondere.

Ich hoffe, Du bleibst dem Schreiben treu.

Liebe Grüße

Pete


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jon
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Ich bin begeistert. Ok, der Text ist noch nicht perfekt (welcher Text ist das schon?!), aber die geänderte Version ist um Lääääääängen besser als das Original. 8 Punkte – inkl. Bonus für den größten Verbesserungsgrad den ich bisher zwischen Original und Überarbeitung erlebt habe.

Am besten gefällt mir – das schließ ich mich Pete an – , mit welch minimalem „Aufwand“ du die Schlüsselstellen hingekreigt hast.

Die:

quote:
„Hallo, Barbara“, sagte die mächtigste Piratenfürstin der Galaxis. „Was hast du diesmal mit?“
und die:
quote:
Barbara blickte ihnen hinterher.
Ihr wurde nun eines klar. Sie war wieder alleine, sobald die Familie wieder auf der Fool’s Bargain war.
Wollte sie das?
Nein ....
„Michaela?“, rief sie.
Die Piratenfürstin drehte sich um und blickte Barbara mit ihren großen blauen Augen an.
… ein paar Sätze Handlung nur statt langem Rumpalaver und trotzdem ist alles klar. Sehr gut!



Ganz kleine Anmerkung noch: Die Piratin ist nahezu perfekt – bei Barbara solltest du noch mal schauen, was "Show" und Routine ist und was echt. Konkret fällt mir diese Stelle ein:

quote:
„Willst du Geld, Süße?“ Das … oder, Süße?“
„Das ist alles illegal. Das nehme ich nicht“, herrschte Barbara Michaela an.
„Okay. Noch MEHR für mich und meine Konten.“
Das ist offenbar schon sowas wie in Ritual zwischen den beiden, Barbara ist deshalb wohl nicht wirklich erbost. Eher:
quote:
„Willst du Geld, Süße?“ Das … oder, Süße?“
„Das ist alles illegal“, sagte Barbara. „Du weißt, dass ich es nicht annehmen kann.“
„Du willst nur nicht, aber okay. Bleibt eben mehr für mich und meine Konten.“

Oder dort, wo Barbara angeblich Angst hat: Sie kennt die Cortez schon so gut, weiß, dass sie ihr nichts tun wird – es ist wohl nur ein Unbehagen oder so. Oder?
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Schäfer
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Insgesamt bin ich beeindruckt, wie Du das Thema bewältigst. Überwiegend bekomme ich von Deinen Altersgenossen blühende Schlachtepen in trockener Berichtsform (vom Autor/Märchenonkel erzählt, nicht erlebt/gezeigt) oder Varianten beliebter Fantasy-Themen zu lesen.


Hm, mit sowas habe ich angefangen, doch so langsam habe ich mich davon gelöst.


quote:
Du bist anders und wagst Dich an das Besondere.

Ich hoffe, Du bleibst dem Schreiben treu.


Keine Sorge, wenn man einmal damit anfängt, kommt man nach einiger Zeit nicht mehr davon los .

quote:
Ich bin begeistert. Ok, der Text ist noch nicht perfekt (welcher Text ist das schon?!), aber die geänderte Version ist um Lääääääängen besser als das Original. 8 Punkte – inkl. Bonus für den größten Verbesserungsgrad den ich bisher zwischen Original und Überarbeitung erlebt habe.

Ach, danke .

Ich korrigiere die Sachen heute Abend und füge sie ein.

Liebe Grüße,

Schäfer

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