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Leselupe.de > Ungereimtes
Handlung
Eingestellt am 18. 02. 2010 21:58


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jws
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2009

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Menschen k├Ânnen Dinge tun,
wollen Dinge tun,
m├╝ssten Dinge tun -
aber sie tun's nicht.

Dann sehen sie;
Menschen k├Ânnten Dinge tun,
wollten sie Dinge tun
sollen Dinge tun -
sie tun's nicht.

Denn das M├╝ssen ist immer
ein anderer Wille,
der dreckig und laut die
wertvolle Stille
beschmutzt, die der innere
Frieden bedeutet.

Und beim Lauschen der Stille,
die erst dann ganz laut wird
wenn ganz lange gar nichts getan ist;
so finden sie dann und wann
doch einen Traum, der nicht
zum Handeln zu sch├Ân ist.

Und oft sind sie etwas bedr├╝ckt,
von der Melancholie des Gr├╝belns
und anderen Monstern entr├╝ckt.
Und kuscheln sich an, wenn
sie jemanden finden, der's l├Ąsst -
und vergessen's ihm nie.

Dann tr├Ąumen, gemeinsam;
zwei Stunden, zwei Jahre, zwei Wochen.
Oder auch nicht.

Denn die mit den leuchtenden Augen
sind einsam, auch unter sich.
Und der zweite Grund einmal wieder zu Handeln,
der w├Ąre dann bitterste Not;
wenn das t├Âsende Schweigen zu wirrenden Reigen
in schwirrenden, zirpenden Kratzmelodien wird
und gestimmt werden muss weil es schmerzt.

Und die, die tausende Gr├╝nde kennen und wollen,
die so oft sehen, so selten verstehen,
die w├╝rdigen nichtmal mit F├╝hlen.
Vielleicht doch, aber nur weil sie m├╝ssen
oder auch ahnen, dass der andere mehr ist
als ein Arbeitsvertrag mit Freizeitzulassung.

Denn sie haben f├╝r alles Regeln
und Rahmen und eine Routine;
da sag' ich mir manchmal:
du bist frei,
du k├Ânntest auch nichts tun.

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revilo
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Hallo, herzlich willkommen in der LL!
Dein Text wirft 2 Probleme auf:

1. Es handelt sich hier nicht um Lyrik. Lyrik erzeugt man nicht dadurch, da├č man einen Prosatext mit Zeilenumbr├╝chen verkleidet. Wenn Du ihn ohne Umbr├╝che schreibst, wirst Du verstehen, was ich meine.

2.Der Text ist sprachlich v├Âllig ├╝berfrachtet und schreit f├Ârmlich nach K├╝rzung.
Die dritte Strophe ist wirklich gut. Bau damit etwas kurzes, fast schon puristisches und lass den mahnenden Zeigefinger weg.

Vorschlag:

M├╝ssen ist immer
ein anderer Wille
dreckig und laut
stiehlt Stille

Ich hoffe, Du kannst mit meinen Gedanken etwas anfangen.Aber f├╝r Lyrik ist der Text zu banal und zu aufgesetzt.

LG revilo

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jws
One-Hit-Wonder-Autor
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Nein, gek├╝rzt w├╝rde genug. Dann lande ich bei einem Wort, das niemand au├čer mir mehr verstehen kann. Und das ich nicht zu Formulieren wage.
Dass Lyrik mehr ist als ein Homoilteteutonmissbrauch (nur etwa, weil unser Gehirn das Antizipieren von assoziierten Klanglauten belohnt?). Und die Abs├Ątze sind in Wirklichkeit das. was Musik meinen wenn sie Taktstriche machen. Ich k├Ânnte meine Melodie dazu aufschreiben, wo ich dr├╝ber sinne. Wieder komponieren. F├╝hlt sich fast merkw├╝rdig an, der Gedanke.
Au├čerdem ist da kein Zeigefinger - die Axiome bestimmen das System.
[vielleicht gefallen dir ja meine Gedichte, die keine sind - die m├╝sste man dann hier mal ver├Âffentlichen...]

andererseits wird das Aufgesetztsein verstanden, das Fremdeln in den eigenen Ideen, das nur noch Spiegellabyrinthmaskenb├Ąllen gipfelt.

Danke aufjedenfall f├╝r deine Buchstaben.

vielleicht gibt es ja noch eine andere version in f├╝nf worten oder so.

gr├╝├če.

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Rhea_Gift
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Hi jws,

die L├Ąnge st├Ârt nicht und ich seh es schon als Gedicht - aber hier und da w├╝rde ich schon ein wenig Verdichten - stimme revilo also nur zum Teil zu.

F├╝hre denn Anfang doch fort:

Menschen k├Ânnen Dinge tun
wollen Dinge tun
m├╝ssten Dinge tun -
aber sie tun's nicht.

Dann sehen sie
Menschen k├Ânnten Dinge tun
wollten sie Dinge tun
sollen Dinge tun -
sie tun's nicht.

Denn Menschen sollen wollen
anderer Menschen Wille
der dreckig und laut die
wertvolle Stille
beschmutzt
die innerer Friede bedeutet.

Sie lauschen der Stille
im lauten "sie tun's nicht"
l├Ąrmt und f├╝llt sie
den leeren Raum -
nur dann und wann
in der Stille ein Traum
der nicht zum Handeln zu sch├Ân ist.

Die Stille im Wille manchmal bedr├╝ckt
der Melancholie des Gr├╝belns
und anderen Monstern leise entr├╝ckt -
Dann kuscheln sie sich an sich
wenn sie jemanden finden, der es zu l├Ąsst -
und vergessen's ihm nie.

Dann tr├Ąumen, gemeinsam
zwei Stunden, zwei Jahre, zwei Wochen
Oder auch nicht.

Menschen mit leuchtenden Augen
sind einsam
einsam
auch unter sich.

Im stillen Willen
im stillen "Sie tun`s nicht"
l├Ąrmt im leeren Raum
ohne Traum
die Not -
und dann und wann
im t├Âsenden Schweigen
im wirren Reigen
in schwirrenden,
zirpenden
Kratzmelodien
ein M├╝ssen
ein gestimmt werden wollen
das zum Nichthandeln
viel zu sehr schmerzt.

Menschen, die sehen
so selten verstehen
tausend Gr├╝nde finden
im Nicht-Verstehen
keine Empathie
h├Âflich ihr F├╝hlen
echt nur im Ahnen
dass der andere mehr ist
als ein Arbeitsvertrag
mit Freizeitzulassung.

Menschen haben Regeln
Menschen machen Regeln
Umrahmen Handeln mit Routine -

da sag' ich mir manchmal:

du bist frei -
du willst Dinge tun
du k├Ânntest Dinge tun
du kannst aber auch
einfach mal
nichts tun.


>>nur so als Idee...

LG, Rhea


__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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jws
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Rhea_Gift du hast mit deinen Worten gesagt, was meine zu sprechen versuchen.
Aber die Wortfarben meiner Sprache sind das, was ich malen wollte. Und nicht das was du schaust.
ein bisschen γνωθεὶν bis dahin. oder ganz anders; die wiederholung.

mal lesen.
__________________
jemand der meine worte verstand, der hatte nichts mehr zu sagen

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Rhea_Gift
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War auch nur ne Idee - kann verstehen, wenn du deine Sprachfarbe beibehalten willst... damit r├╝ckt es dann aber wirklich eher in Richtung lyrische Prosa... andererseits passt dieser zwischen dem Rahmen Gedicht und dem Rahmen Prosa schwebende Text zumindest auch formal zu seinem Inhalt Also kannste hier auch einfach mal "nichts tun"

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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