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Leselupe.de > Kindergeschichten
Hasenkinderalltag
Eingestellt am 27. 05. 2017 09:34


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Astoria
Hobbydichter
Registriert: Oct 2014

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Die Geschichte von den Hasenkindern Hoppsi und Huppsi

Guten Tag liebe Kinder, Ich bin der Huppsi. Ich will euch erzÀhlen, was ich und meine Freundin Hoppsi erlebt gaben.
Vor eine Woche, es war an einem schönen Sonnentag, hoppelten wir mit unseren Eltern ĂŒber die FrĂŒhlingswiese. Da hinten, wo der kleine Bach sich hinschlĂ€ngelt und so schöne PlĂ€tschergerĂ€usche macht. Dort spiele ich gern mit Hoppsi. Ihre Eltern wohnen mit ihr und ihren Geschwistern gleich neben uns, in einer schönen großen Erdhöhle. Wir können uns gut leiden und spielen oft miteinander. Wir haben sogar schon angefangen, heimlich eine Verbindungsröhre zu graben, zwischen unseren Wohnbauen. Sind bald fertig.
Also wir zwei hoppelten auf der Wiese ganz toll herum und plötzlich konnte ich Hoppsi nicht mehr sehen, sie war weg, einfach fort, verschwunden. Sie hat sich vor mir versteckt. Soll ich sie suchen? Das hĂ€tte sie mir sagen sollen. Da habe ich sie gerufen: „Hoppsi, Hoppsi wo bist du?“ Es kam keine Antwort. Ich rufe nochmal „Hoppsi komm hervor!“ Immer noch keine Antwort. Ich bange mich um Hoppsi. Es wird ihr doch hoffentlich nichts passiert sein?
Ich habe sofort die Haseneltern gerufen und ihnen gesagt was geschehen ist. Alle waren sofort in großer Sorge, was wohl mit Hoppsi geschehen sein könnte. Wir schauten nach links zum Bach, Nichts; wir schauten nach rechts wo die hohen HolunderbĂŒsche stehen, Nichts; wir schauten nach vorn, da konnten wir die freie WiesenflĂ€che sehen. Überall nichts AuffĂ€lliges. Aber nach hinten erblickten wir die großen Steine. Man sagt wohl Felsen dazu. Und genau hier waren einige verdĂ€chtige Löcher zwischen den Steinen. Und davor niedergetrampeltes Gras. Papa Hoppsi sagte sofort. „Da wohnt der Wolf, ich schnuppere es bis hier. Alle Kinder schnell mit den Hasenmuttis weg von hier, nach Hause, in unseren sicheren Hasenbau.“ Das war vielleicht ein Hopsen und Rennen sag ich euch. Es sah lustig aus. Zwei erwachsene Hasenmuttis mit ihren kleinen Hasenkindern. Acht StĂŒck sausten im Zickzack ĂŒber die Wiese in Richtung Holderbusch in unseren sicheren Bau. Die beiden HasenvĂ€ter, die großen Rammler, sicherten nervös die Flucht und hielten Ausschau nach dem bösen Wolf und vor allem nach Hoppsi. Ich war natĂŒrlich auch dabei. Ich wollte doch meine beste Freundin nicht im Stich lassen. Aber wo war sie`? Ich konnte sie nirgendwo entdecken. Sie wĂŒrde uns auch sehr fehlen, weil sie doch die beste und schnellste Ostereierbemalerin ist. Weit und breit. Und das jetzt kurz vor der Osterzeit. Wie sollen wir nur fertig werden mit der vielen Ostereierbemalerei. Die Kinder freuen doch schon auf die Ostereiernester.
Von Hoppsi war nichts zu schnuppern. Wo mag sie nur sein? Hat sie der Wolf geholt und vielleicht schon gefressen? Der soll doch schon die Oma vom RotkÀppchen gefressen haben.
Habt ihr das auch gehört?
Das wĂ€r eine Katastrophe! Wir haben lange gesucht und gelauscht. Plötzlich höre ich etwas weiter weg von unserem Standort etwas schnurpsen. Schrapp, schrapp hör ich. Nanu, das GerĂ€usch kenne ich doch, klingt gerade so wie Möhrenschnurpsen. Wo gibt es denn um diese Jahreszeit Schnurpsmöhren oder RĂŒben, denk ich? Und wie ich so noch ein kleines StĂŒck weiter hopse, sehe ich in einer kleinen Erdkuhle ein kleines HasenmĂ€dchen sitzen, die an einer dicken Möhre knabbert. Ich hopse an sie heran. Aber sie ließ sich gar nicht stören. Als ich „Hallo“ rief „Kleines HasenmĂ€dchen wir suchen dich.“ Schaute sie nur lĂ€chelnd zu mir und sagte „Weißt du, wie gut das schmeckt? Einfach klasse sag ich dir wie ganz frisch und doch schon so alt, komm hier liegen noch mehr. Irgendjemand hat sie vergessen. Ist das nicht herrlich.“
„Oder der Irgendjemand hat sie versteckt fĂŒr sich, als Wintervorrat und du frisst sie ihm weg.“ Hab ich ihr gesagt.
„So offen lĂ€sst man keinen Vorrat liegen. Komm, friss auch du dich satt.“
„Ich muss erst den anderen Bescheid geben, das ich dich gefunden habe. Sie sorgen sich um dich. Weißt du, wie wir dich gesucht haben? Du hĂ€ttest uns etwas sagen können, was du Schönes gefunden hast. So hoppeln wir hier auf der Wiese hin und her und glauben dich hat der Wolf gefressen.“
„Ha, ha. Mich und der Wolf fressen. Ich bin viel zu schön fĂŒr den rauen Burschen.“
„Nun gib nicht so an, der Wolf hat bisher auch schöne MĂ€dchen nicht verschmĂ€ht.“
Inzwischen waren die anderen Hasen zu uns gekommen.
„Ihr habt recht, es war dumm von mir, entschuldigt, bitte.“
Damit war die Aufregung erst mal vorĂŒber und wir alle echt erleichtert das Hoppsi nichts Böses geschehen war. Hinterher hat sie gestanden. „Weißt du Huppsi, es war wirklich dumm von mir so, ohne etwas zu sagen einfachen wegzulaufen, nur weil ich die schönen Möhren gesehen habe. Die haben mich verleitet. Das mache ich nie wieder. Kannst glauben.“
Es wurde dann doch noch ein schöner Sonnentag. Wir hatten viel Spaß auf der Wiese. Und Hoppsi hat etwas ganz wichtiges dazu gelernt!
Ihr auch?

Euer Huppsi

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