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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Hass
Eingestellt am 11. 11. 2002 11:32


Autor
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Clee Marker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2002

Werke: 2
Kommentare: 1
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Deine zornigen H├Ąnde schlugen wahllos. Sie hassten. Mein Flehen, ein sinnloser Aufschrei nach Einhalt. Wutentbrannt kanntest du kein Erbarmen. Die Striemen auf meiner Haut. Ihre unterschiedlichen Farbschattierungen waren mir gel├Ąufig.
Meine T├╝r verschlossen. Das Fester zu hoch. Und drau├čen die Sonne. Die Fensterscheibe dr├╝ckte meine Nase platt. Sehnsuchtsvolle Blicke auf vorbeiziehende Wolken. In einsamen Stunden keimten Gedanken an Flucht. Abermals keine Chance auf Entrinnen. Brachten sie mich doch stets zu dir zur├╝ck.
Sp├Ąter ging ich dann zu ihnen. Es waren viele. Sie konnten meine Gier nach Liebe nicht stillen. Eine fortw├Ąhrende, erfolglose Suche hatte begonnen.
Mein vergeblicher Versuch Erinnerungen zu finden. Hast du mich jemals in deine Arme genommen. Warmherzige Worte aus deinem Mund waren mir fremd. Dein Lachen h├Ârte ich nur selten in Gegenwart anderer.
Jetzt stehe ich an deinem Grab. Tr├Ąnen kann man nicht erzwingen. Der kleine Blumenstrau├č. Ein Ausdruck von Mitleid f├╝r dein j├Ąmmerliches Dasein. Meine Frage bleibt unbeantwortet f├╝r alle Ewigkeit. Woher dieser Hass, Mutter?

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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Hallo Clee und Willkommen in der Lupe,

in deinem Text steckt die geballte Ladung Verzweiflung einer fragenden Person nach dem Warum und dem Verstehen.
Mir selbst sind einige Phasen, die du so treffen beschrieben hast, nicht fremd, f├╝r mich habe ich heraus gefunden, dass ich erst aufh├Âre zu frage, wenn ich verstanden habe.

Dir w├╝nsche ich, falls dieser Text authentisch ist, die n├Âtige Kraft fr├╝hzeitig aufh├Âren zu k├Ânnen diese schmerzliche Frage zu stellen, Antworten werden wir niemals bekommen.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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Arno1808
Guest
Registriert: Not Yet

Hass

Hallo Clee,

die Intensit├Ąt des Textes l├Ą├čt vermuten, dass er keine reine Fiktion ist.
Obwohl ich niemals ├Ąhnliche Erfahrungen gemacht habe, kann ich beim Lesen Deine Verzweiflung nachempfinden, was f├╝r die Ausdruckskraft Deiner Worte spricht.

Kompliment!

Gru├č

Arno

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