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Leselupe.de > Gereimtes
Haufenweise
Eingestellt am 13. 12. 2010 01:10


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Haget
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Haufenweise

Wer hat mir vor die Tür geschissen?
Wess‘ Köter war’s – ich möcht‘ es wissen;
er muss wohl aus der Nähe sein –
ganz schnell den Dreck zur Tonne rein.

Und heute früh erneut ein Haufen,
den Kläffe-Kerl werd ich mir kaufen,
und sei er riesig-groß, sei klein,
er muss mit seiner Nase rein!

Er schiss nur nachts, ist wohl ein Schlauer;
ich leg mich abends auf die Lauer,
verzichte auf die nächtlich‘ Ruh
und wenn er kommt greif‘ ich schnell zu.

Der harte Stuhl quält meinen Rücken,
zum Sehn muss ich mich seitwärts bücken;
doch weil solch‘ Warten müde macht,
verpenne ich die halbe Nacht.

Derweil ich schlief anstatt zu wachen,
konnt er in Ruh ‘nen Haufen machen;
auch wenn’s Entfernen schnell gelingt –
wen wundert‘s, wenn der Fall mir stinkt.

Und heute früh der Schornsteinfeger –
betätigt sich als Scheiße-Träger,
trat rein und breitet nun im Haus,
den Stinkekram recht gründlich aus.

Jetzt wird auch meine Anke böse;
putzt rum im Haus mit viel Getöse
und schaut mich strafend dabei an,
als hätte ich den Schiss getan.

Ich werd noch vieles ausprobieren,
doch letztlich dabei wohl verlieren,
nichts andres ist mir so gewiss,
wie jede Nacht ein Hundeschiss.

Ich schrecke auf aus tiefem Schlafe,
der Hund sitzt da – jetzt folgt die Strafe:
Ich stürze schnell zur Tür hinaus
und rutsch auf seinem Haufen aus.

Der Hund gerät mir in die Arme,
ich drück ihn an die Brust, die warme,
er schaut von unten lieb mich an,
dass ich nicht widerstehen kann.

Wie ist solch Hundchen doch gerissen,
hat tief sich mir ins Herz geschissen,
seit heute ist er Herr im Haus –
fürs Häufchen gehen wir täglich aus.

__________________
Haget wünscht Dir Gutes!
Selbst dümmste Sprüche machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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