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Leselupe.de > Gereimtes
Hausfrauenleid
Eingestellt am 27. 01. 2005 15:26


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LuMen
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Hausfrauenleid

Jeden Pfennig umzudrehen,
Mindestmaß und Mindestzahl
als das Optimum zu sehen,
ist der Hausfrau große Qual!

Der Besuch im Supermarkt
treibt den Schweiß ihr auf die Stirn!
Es droht fast der Herzinfarkt,
und im Spargang denkt das Hirn.

Doch Kommerz kommt ihr entgegen,
ist ums Kundenwohl besorgt,
und es käm´ ihm sehr gelegen,
dass sie notfalls Geld sich borgt!

Sonderangebote locken –
Preise hoch jedoch wie eh –
Groß im Trend liegt´s, abzuzocken,
und der geile Geiz tut weh!

Doch der Hausfrau bleibt ein Trost:
Diese Praxis wird nichts bringen!
Solang hoher Preis erbost,
wird der Aufschwung nicht gelingen!








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Udogi-Sela

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Frauenversteher

Hallo LuMen,

bist Du ein Frauenversteher, gar ein Hausfrauenversteher? Das von Dir hier aufgegriffene Thema geht doch auch die Männer, besonders die Hausmänner, was an! Denn die hohen Preise erbosen auch mich!
Aufschwung erleben nur die Großkonzerne, der kleine Mann, bzw. die kleine Hausfrau bleiben wie immer auf der Strecke.
Langfristig gesehen werden aber auch die Großen eines Tages merken, dass man eine Kuh nicht pausenlos melken kann, ohne sie zu füttern.

Kleine Anmerkung zu: „und im Spargang denkt das Hirn.“
Hiermit hast Du sicher gemeint, dass das Hirn darüber nachdenkt, was im Leben der Hausfrau optimal gespart werden kann, was aber bedeutet, dass das Hirn nicht im Spargang, sondern auf Hochtouren denken muss!

Herzlichst
Udo

__________________
Dieses ganze Schreiben ist nichts als die Fahne des Robinson auf dem höchsten Punkt der Insel. (Kafka)

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Guten Morgen,
vielleicht sollte man aber doch zwei Sorten Hausfrauen
unterscheiden. Die ärmeren, welche wirklich mit dem
Pfennig (Cent, natürlich) rechnen müssen, weil
die Familie unter Umständen nur einen Verdiener hat,
oder vielleicht gar nur einen armen Arbeitslosen, der gerne
möchte und nicht kann (Stellenmangel)- und auf der anderne
Seite die "geld- und spar-geile" Doppelverdienerin,
welche letztendlich auch Hausfrau ist.

Die letztere Sorte kann manchmal schlimmer sein als
die erstere und obwohl sie keine Not leiden muß,
gackert sie andauernd wie ein besoffenes Huhn nach
Sonderangeboten, weil man ja so wenig sparen kann, wo man doch so hohe Ansprüche hat (Doppelurlaub, Zweitauto,
Autos für die Blagen, Ferienhaus etc.)

Ich kenne da ein paar von dieser Sorte - da wird rumgelaufen
bis zum Kreislaufkolaps, nur um 2 Cent zu sparen.
Da werden gierig Rabatte ausgehandelt (man ist ja am
verhungern, ein armes Hascherl eben)
Man läuft zum Aldi (was ja an sich nicht schlecht ist)
aber man will ja nix zahlen - alles umsonst, aber die
Kassiererin, welche fast schon aus den Latschen kippt,
die pfeifft man noch an und schreit durch den ganzen
Laden, was für ein scheiß Kundendienst man hier praktiziert.
Na, ja, am liebsten kauft man umsonst ein, aber mit
dem größtmöglichsten Bedienungskomfort. Was brauchen die Leute, die bei Aldi arbeiten auch noch Lohn?
"Die sollen doch froh sein, daß sie arbeiten dürfen!"
Als anständige deutsche Hausfrau, will man schließlich was für sein Geld (auch wenn es nur ein paar Cent sind)
und man ist nicht bereit auch einen Cent fürs Personal
hinzunehmen - auf den Preisen, versteht sich.
Ja, ja, wir sind schon arme Schweine in unserem
Wohlstandsland und unsere größte Lebensfreude ist
und bleibt das SONDERANGEBOT - man gönnt sich ja sonst
nichts

Liebe Grüße
Klopfstock

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LuMen
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es gibt immer "sone" und "solche"

Hallo Udogi und Klopfstock,

ich danke Euch für Eure kritischen Anmerkungen!

Udogi, Du hast Recht, man kann auch "im Spargang" rotieren !

Liebe Klopfstock, der von Dir aufs Korn genommene "Gegenpart" geht mir genau so auf den Wecker! Vielleicht sollte man dazu einmal ein paar Extra-Reime machen.

Ein schönes Wochenende wünscht

LuMen, der Hausfrauenfreund

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