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Leselupe.de > Ungereimtes
Haustürgeschäfte
Eingestellt am 08. 01. 2005 20:19


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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Haustürgeschäfte


Was werde ich sagen
wenn du eines Tages an meiner Haustüre läutest
um mir all die nützlichen Dinge dieser Welt
mit einem bezaubernden Lächeln anzubieten
Vielleicht sage ich nur, ich kaufe nichts

nehme aber deine Liebenswürdigkeit dankbar an
schließlich kostet sie mich nur ein Augenzwinkern
und ist mehr wert, als die weltlichen Errungenschaften
außerdem wärmt sie in der Nacht
wenn ich sie, zusammen mit dir, in meinem Arm halte

Was werde ich sagen
wenn du am nächsten Morgen wieder gehen musst
um deine Angebote weiter von Tür zu Tür zu tragen
mit der Aura eines Engels unter dem Trenchcoat
Vielleicht sage ich nur, danke für dein Lächeln


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rosste
Routinierter Autor
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Hallo Perry !

Das ist ein schönes "Haustürgedicht".
Du musst schon wissen, was du sagst, wenn Dein "Engel" erscheint.
"ich kaufe nichts" - ist sicher nicht genug.

LG, Stephan

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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Hallo Stephan,
wenn man nur die vordergründigen Bilder interpretiert, kann man durchaus zu deiner Aussage kommen. Meine Intention war es, die geschäftige Welt gegen die nichts kostenden Gefühle zu stellen, auch wenn man das Glück trotzdem nicht immer festhalten kann.
LG
Manfred

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Manfred,

die Idee finde ich sehr gut. Eine gute Möglichkeit eine kurze Beziehung, (vielleicht auch einen One-Night-Stand) darzustellen. Haustürgeschäfte bergen eine gewisse Oberflächlichkeit und Kurzweiligkeit. Zudem hat man immer ein wenig das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden. Einige Dinge könntest du m.E. überdenken.

Der Absatz zwischen dem ersten u. zweiten Vers macht für mich keinen Sinn. Ich denke, ich würde grundsätzlich auf Absätze verzichten. Nicht nur, weil es ein Merkmal der Prosalyrik ist, dies nicht zu tun (halte ich aber nicht für zwingend, sich unbedingt daran zu halten), sondern weil es wirklich ein Fließtext ist, der nicht unterbrochen werden sollte. Die Zeilenbrüche würde ich dennoch kürzer setzen, um die Betonung hervorzuheben.
z.B.
schließlich kostet sie mich
nur ein Augenzwinkern
und ist mehr wert
als weltliche Errungenschaften
außerdem wärmt sie in der Nacht
wenn ich sie zusammen mit dir
in meinem Arm halte

Sinngemäß sagst du im zweiten Vers, dass ihre Liebenswürdigkeit in der Nacht wärmt, wenn du sie, zusammen mit ihr, in dem Arm hältst.

Vielleicht fällt dir hier etwas anderes als Liebenswürdigkeit ein. Ich habe Schwierigkeiten bei der Vorstellung, eine Eigenschaft im Arm zu halten.
Evtl. hast du noch eine zündende Idee. Es müsste irgendetwas sein, was man sich als Haustürartikel vorstellen, gleichzeitig aber auch als Gefühl oder etwas Süßes, Schönes assoziiert werden kann.
Hm, hab leider im Moment keine Idee.

Das Ganze, wie gesagt, finde ich eine sehr schöne Idee. Sie scheint mir nur noch nicht ganz ausgereift.

LG
Sandra

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo Sandra,
es ging mir in meinem Gedicht nicht vorrangig um ein Haustürgeschäft mit amourösem Beiwerk, sondern um die Darstellung des Lebens in seiner realen Geschäftigkeit und der Absicht dieser die Welt der Gefühle entgegenzusetzen, auch wenn dies nicht immer von Dauer sein muss. Über deine Vorschläge werde ich gerne nachdenken.
LG
Manfred

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