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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Heaven and Hell
Eingestellt am 28. 09. 2006 15:56


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Amalaswintha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2002

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Heaven and Hell

Der Himmel leuchtet in einem tiefen, warmen Blau. Die Sonne brennt hei├č und meine kleine schneewei├če Sch├Ąfchenwolke treibt gem├Ąchlich im sanften S├╝dwind ├╝ber Portugal dahin.

Ich liege angenehm weich, ein kaum zu beschreibendes Gef├╝hl, mit nichts anderem vergleichbar, was wahrscheinlich auch damit zusammenh├Ąngt, dass z├Ąrtliche, etwas rauhe H├Ąnde ├╝ber meinen nackten Oberk├Ârper streicheln, neckische Spielchen treiben, bisweilen verharren um genauere Nachforschungen anzustellen und mir ein leichtes woll├╝stiges L├Ącheln auf die Lippen zaubern.

Gerade streift er mir das letzte Kleidungsst├╝ck, meinen Slip, ab und wirft ihn ├╝ber seine Schulter ins Nichts. Lachend beugen wir uns ├╝ber den sanft gew├Âlbten Rand der Wolke und verfolgen den federleichten, schaukelnden Fall des winzigen Kleidungsst├╝cks hinab zur Erde.

Ein flei├čiger Bauer pfl├╝gt unten sein kleines Feld auf althergebrachte Weise mit einem Pferdepflug. Eben wischt er sich den Schwei├č von der Stirn, schaut zum Himmel auf. Mit offenem Mund und erschreckten Augen erhascht er einen Blick in mein Gesicht, auf meine dunklen Engelslocken, meine nackten Arme und Br├╝ste.

ÔÇ×Jaja, und morgen wird wieder etwas ├╝ber Marienerscheinungen in der Zeitung stehen!ÔÇť sagt mein Liebhaber mit einem Augenzwinkern, w├Ąhrend mein Slip auf dem Pflug des v├Âllig verwirrten Bauers landet. Ich antworte, indem ich unsanft in meines Liebsten Nacken bei├če und in gespielter Entr├╝stung etwas mehr Respekt mir gegen├╝ber fordere.





Lachend schubst er mich wieder in die Wolke nieder, h├Ąlt meine H├Ąnde ├╝ber meinem Kopf gefangen. Sein K├Ârper dr├╝ckt mich nieder und fordernd k├╝sst er meinen Mund. Ich sp├╝re wie sich ein leichtes s├╝sses Kribbeln in meinem Bauch ausbreitet, winde mich unter ihm, w├Ąhrend seine Lippen und Z├Ąhne Spuren auf meine Haut zeichnen.

Ein etwas heftiger, leicht schmerzhaft ausgefallener Bi├č in meine Brust l├Ą├čt mich die Augen aufschlagen. Ich blicke in eine schwarze, mondlose Nacht. Eine G├Ąnsehaut ├╝berrieselt meinen nackten, gefesselten K├Ârper. Ich f├╝hle harten, kalten Stein unter mir.

Unz├Ąhlige unbekleidete, maskierte Gestalten umringen mich in einem weiten Kreis. Einige tragen brennende Fackeln in ihren H├Ąnden. Es herrscht eine solch absolute Stille, dass mir mein eigener heftiger Atem laut in den Ohren klingt.

Ein kr├Ąftiger Mann, mit einer schwarzen Robe bekleidet, steht an meiner linken Seite und blickt auf mich herab. Panik ├╝berf├Ąllt mich, mein K├Ârper verkrampft sich und ein gequ├Ąltes St├Âhnen entringt sich meinen Lippen. Der leichte, brennende Schmerz auf meiner Brust ist immer noch sp├╝rbar.

Ich blicke hinab. Sehe die flackernde Kerze in der Hand des Schwarzgekleideten und wie Tropfen um Tropfen, ein mystisches Muster auf meinem Bauch entsteht. Ich bin verwirrt, winde mich hilflos, zerre an den Fesseln die hart meine Hand- und Fu├čgelenke an den Stein bannen.

Der menschliche Kreis um mich herum erwacht bed├Ąchtig zum Lebem. Einer nach dem anderen n├Ąhern sich mir M├Ąnner und Frauen zu einer zarten Liebkosung, einem innigen Kuss, einer fl├╝chtigen Ber├╝hrung. In langsamem eigenartigem Tanz finden und umarmen sich Paare, gleiten auf den dunklen Waldboden, bewegen sich zu unh├Ârbaren Rhythmen.

Eine Frau tritt zu mir. Ihr langes blondes Haar f├Ąllt ├╝ber mein Gesicht und meinen Leib als sie sich ├╝ber mich beugt. Ich zucke unter ihren weichen Lippen, welche meine zitternde Haut ber├╝hren und in sinnlicher Gen├╝├člichkeit meinen Bauch hinab bis zum Venush├╝gel wandern. In einem dunklen Strudel vermischen sich die Laute der Liebenden um mich herum mit meinen eigenen Empfindungen.

Das knisternde, helle Aufflackern einer Fackel blendet mich. St├Âhnend ziehe ich die Bettdecke vor mein Gesicht. ÔÇ×Ich hasse es, wenn Du mich auf diese Art weckst!ÔÇť Nuschle ich durch die Decke Markus entgegen, der grinsend die Vorh├Ąnge vollends zur Seite zieht und mich eine Schlafm├╝tze nennt.

Durch das ge├Âffnete Fenster weht eine leichte Brise und tr├Ągt die fl├╝chtigen Erinnerungsfetzchen meines Traumes davon.






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