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Leselupe.de > Gereimtes
Heimweh
Eingestellt am 29. 01. 2003 15:45


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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Heimweh

In dem Licht aus Licht geboren
schwebten wir in ew’gen Weiten.
Gotteskindschaft war erkoren
uns schon vor Beginn der Zeiten.

Eins im Schöpfer, eins zu zweien
wünschten wir, uns abzutrennen,
drängten drauf, uns zu entzweien,
um den Vater zu erkennen.

Und des Vaters ew’ge Liebe
lässt die Kinder stets gewähren,
folgen ihrem Freiheitstriebe.
Treulich wird Er alles lehren,

was sie aus der Weltenferne
heimführt in die Himmelssphären,
Leben schenkt auf jedem Sterne.
Deren Seelen wird Er nähren,

die ins Tal der wehen Schmerzen
willentlich hinabgestiegen,
machtvoll stärkt er ihre Herzen.
Seine Liebeskraft wird siegen.

Sanftmut wird zur Umkehr rufen,
wenn die müd’ geprüften Kinder
schmachten auf den Leidensstufen.
Nichts kann ihre Heimkehr hindern,

wehen Liebesgluten bahnend
wieder wach die frühen Träume,
wecken Sehnsucht, scheu erahnend
jene einst begangnen Räume.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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RedBaron
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2004

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eine lebhaft erzählte schöpfung ...
da wird auch der golem wieder lebendig ...

__________________
wer im schatten einen dada hat, der papa was am lada hat.
... und kein waldi im urwald heult den papa mehr an.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Ja, lieber redy,

dieses Gedicht ist mir besonders wichtig. Mehr bringe ich dazu auch nicht heraus.

Ich danke Dir.
Liebe Grüße von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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