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Leselupe.de > Ungereimtes
Helden . . . . (mal was anderes . . . Vorsicht: Langer Text!)
Eingestellt am 25. 04. 2002 21:35


Autor
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Rotaser
Hobbydichter
Registriert: Dec 2001

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. . . . ich weiss nicht wirklich, ob das so passt, aber . . .

Helden 25.02.2002


F├╝rsorge, Mitleid und Gerechtigkeit;
Schwachen zu helfen, Armen, Kranken;
K├Ąmpfen f├╝r das Wahre, f├╝r Freiheit;
Das ist es, worum Legenden sich ranken.

Helden! Seit Fr├╝hzeit wohl bekannt;
Die gelebt nach diesen S├Ątzen;
In ihrer G├Ąnze auch Tugend genannt;
Und die wir heut’ noch sch├Ątzen.

Der Inbegriff f├╝r Ehre und f├╝r Werte;
Fr├╝her die Wegweiser guten Seins;
Geachtet ward jeder, der erkl├Ąrte:
Der Helden Leben sei auch meins!

Was braucht es, um ein Held zu sein?
Waffen? St├Ąrke? Macht vielleicht?
Darauf antworte ich blo├č: Nein!
Zum Erkennen das Verhalten reicht.

Ein Held vermag alles aufzugeben;
Kann er damit einen anderen sch├╝tzen;
Es bedeutet ihm nichts, sein eigenes Leben;
Nur Anderen zu helfen, ihnen zu n├╝tzen.

Das Sein nach diesem Codex gestaltend;
Bek├Ąmpft er jeden B├Âsewicht;
Stets die Gerechtigkeit im Auge behaltend;
Hass, Zorn, Machtgel├╝ste kennt er nicht.

Viele Tage sind seitdem vergangen;
Alles ver├Ąndert sich, der Mensch vergisst;
Immer Weniger sind diesen Weg gegangen;
Heute der Codex fast vergessen ist.

Doch niemals sollte man sagen;
Helden gibt es nur noch in Geschichten;
Man sollte sich fragen;
Geht niemand mehr auf dem Pfad, dem rechten?

Wer k├Ąmpft in dieser Welt noch f├╝r das Gute?
Streben nicht alle nach Geld, nach Macht?
Selbst wenn sie dabei vergie├čen ihr Blute,
Sto├čen sie damit nicht die Welt in die Nacht?

Eine lange finstere und kalte Nacht;
Wo Schatten huschen von Haus zu Haus;
Eine Nacht aus der niemand mehr erwacht;
In der man in Schrecken lebt, tagein, tagaus.

Wer besch├╝tzt uns also die ganze Zeit?
Bek├Ąmpft das ├ťbel mit eiserner Hand?
Die Antwort hat man schnell bereit:
Amerika, das „gelobte Land“.

Egal ob Giftgas oder Terroristen;
Amerika besch├╝tzt uns, schreitet ein;
Setzt alles auf seine Abschusslisten;
Dann k├Ânnen alle wieder sicher sein.

Doch ist das wirklich der Held, den wir sehen?
Hat Amerikas Handeln einen Sinn?
D├╝rfen wir auf seiner Seite stehen?
Schauen wir genauer hin:


Einst war Afghanistan ein ├Âdes Land;
Doch geh├Ârte es zum Osten, dies’ Land war rot;
Und lag noch fest in Russlands Hand;
Doch damals schon war es in Not.

Russland f├╝hrte Krieg;
Denn Afghanistan strebte nach Frieden, nach Freiheit;
├ťber den Feind w├Ąre das ein Sieg;
Daher versprach Amerika ihm sein Geleit.

Doch offen durfte dies nicht gescheh’n;
Sonst greift Russland Amerika an;
Da hat es einen guten Plan geseh’n;
„Unterst├╝tzen wir doch die Taliban!“

Gesagt, getan und Waffen verschickt;
Blutig hat es dann gewonnen;
Und das Land mit Minen gespickt;
Doch die Geschichte hat erst begonnen.

Denn Amerika verlie├č das Land;
Verga├č die Versprechungen von Hilfe und Geld;
Hat die Taliban nie gekannt;
Doch was passiert, wenn man nichts h├Ąlt?

Was geschah, das wissen wir;
Doch wiegt die Antwort nicht zu schwer?
Ist Aug um Aug, Zahn um Zahn der Grundsatz hier?
Sind dann nicht alle Gesetze hohl und leer?

Es gibt Leben auf unserer Welt;
Der einzigen, die um die Sonne kreist;
Wir k├Ânnen sichern, dass sie es beh├Ąlt;
Da sonst der Lebensfaden aller rei├čt.

Wir sollten sie umsorgen und sie hegen!
Die Nat├╝rlichkeit ihrer selbst bewahren!
Sollten sie betrachten als einen Segen!
Dar├╝ber sind wir uns nicht im Klaren.

Wir zerst├Âren wieder und wieder;
Leben ohne R├╝cksicht fort;
T├Âten Tiere, strecken B├Ąume nieder;
Verwandeln die Erde in einen trostlosen Ort.

Viele versuchen, dies zu ├Ąndern;
Pflanzen B├Ąume, stellen Tiere unter Schutz;
Doch geschieht dies nicht in allen L├Ąndern;
Am wenigsten in Amerika, so voller Schmutz.

Es sorgt sich nicht um die Natur;
Und es macht nichts aus, ob uns das gef├Ąllt;
Denn erinnern wir uns an den Schwur;
Ist Amerika nicht der Welten Held.

St├Ąnde jetzt jemand auf, mit eigenen Zielen;
Er h├Ątte keinen Namen, kein Geld;
Er spr├Ąche f├╝r Freiheit, f├╝r die W├╝nsche von vielen;
Er opferte sich selbst, . . . er ist ein Held!

__________________
Wenn die Inspiration kommt: Schreibe! Egal wann, egal wo, egal wor├╝ber ;-)

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