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Leselupe.de > Gereimtes
Herbst
Eingestellt am 15. 12. 2004 10:38


Autor
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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
Kommentare: 3361
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Dort draußen
Irgendwo zwischen dem Gestern
des Sommers
und dem Morgen
des Winters
ist die Zeit stehen geblieben
Herbst nun will es in uns werden
Der Wind trÀgt Stille mit sich
und das Leben fort
Wer jetzt innehÀlt
kann nicht scheitern

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 8
Kommentare: 501
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Hallo Otto,
ein schönes ruhiges Gedicht, das eine schöne Stimmung vermittelt.
Ein, zwei KreativansÀtze hab ich da, die aber wirklich reine VorschlÀge sind...
Was hÀltst du davon aus dem "Gestern des Sommers" einen "Sommer des Gestern" zu machen (und gleiches halt beim Winter.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie finde ich es ...pfiffiger ;-)
Und dann noch die Zeile "Herbst nun will es in uns werden"... Sie ist wundervoll und rein klanglich das Highlight dieses Textes, nur will sie irgendwie nicht sorichtig zur nĂŒchternen Sprache des restlichen Textes passen. Andererseits sollte diese Zeile auch auf keinen Fall verĂ€ndert werden...
Vielleicht ganz bewusst herausheben aus dem Text (durch Leerzeilen, kursive Schreibweise...irgendwie sowas halt).
Ja... das wÀr schön, warum nicht das Beste vom Text deutlich zeigen....
Hoffe du kannst was mit meinen SelbstgesprÀchen anfangen...
Gruß Mirko
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
Kommentare: 8220
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Hallo,

sehr schön Otto. GefÀllt mir vom Klang her.
Bis auf die eine Zeile. Meine Meinung, aber sehe gerade, auch Mirko muckelte da rum

Dort draußen
Irgendwo zwischen dem Gestern
des Sommers
und dem Morgen
des Winters
ist die Zeit stehen geblieben
Herbst will es nun in uns werden
Der Wind trÀgt Stille mit sich
und das Leben fort
Wer jetzt innehÀlt
der kann(wird?) nicht scheitern

lG
Sanne

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Otto,
was ich jetzt sage, könnte als ein trotziger Widerspruch
an die beiden vorherigen Kommentatoren klingen, ist aber nicht so. Ich wĂŒrde an diesem Gedicht ĂŒberhaupt nicht mehr
rumbasteln, denn ganz sicher verdirbst Du es.
Gerade dieses "Gestern des Sommers" ist im Vergleich
zu Mirkos Vorschlag um vieles Besser. Ich hoffe, Mirko
nimmt es mir nicht krumm, aber jeder hat nun mal seine eigene Vorstellung, wie etwas klingen sollte, daher
sehe ich es hier eher als einen Meinungsaustausch, sonst nichts. Gerade dieses, man könnte sagen etwas altmodisch
klingende "Gestern des Sommers" verleiht diesem Gedicht die nötige Poesie des Klanges, wÀhrend Mirkos "Sommer des Gestern" irgendwie, ja wie soll ich das jetzt sagen,
klingt hĂ€rter, nĂŒchterner - mag ja sein "pfiffiger"
wie Mirko sagt, nur es paßt nicht, mit Verlaub.
Auch dieser Begriff "pfiffig" - das ganze Gedicht ist vom "Pfiffigen" weit entfernt.
(Auch wenn es im Herbst manchmal ordentlich pfeift)

Ein so schönes und melancholisches Gedicht, lieber
Otto. Du schaffst es fast immer mit wenigen, ausgewÀhlten
Worten Aussage und Melodie zu vereinen.
Ich habe mir dieses Gedicht schon mehrfach durchgelesen
auch laut - es klingt einfach....und es klingt in mir nach....

Ganz liebe GrĂŒĂŸe
Klopfstock

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El Lobo
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Otto,
ein wundervolles Gedicht zum Weihnachtsanfang und zum Nachdenken, LG El Lobo

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Antilope
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2001

Werke: 78
Kommentare: 191
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Ich finde die Aussage, die du in den letzten Zeilen triffst, sehr interessant. Wolltest du damit ein Zeichen setzen gegen eine pessimistische Haltung, wie sie in Rilkes (war es Rilke? Ich weiß auch den Titel nicht mehr) Herbstgedicht anklingt: "Wer nun kein Haus hat, wird sich keines bauen... (oder so Ă€hnlich)"

Der diesjĂ€hrige Herbst hatte fĂŒr mich nichts wehmĂŒtiges - es kommt ja alles wieder....

lg
Antilope
__________________

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rosste
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 85
Kommentare: 606
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"Wer jetzt innehÀlt
kann nicht scheitern"

das sind ja fast "himmlische" Worte.
Auf jeden Fall sind sie Höhepunkt und geben eine Art Auflösung der "fragenden" Zeilen vorher.
Sehr schön.

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