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Leselupe.de > Gereimtes
Herbst
Eingestellt am 29. 10. 2008 10:16


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erato
AutorenanwÀrter
Registriert: Sep 2008

Werke: 19
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Herbst

Frostbemalt sind alle BlÀtter
die mein Fuß beim Gang bewegt
und die Sonne wirft nun Schatten
bis zum Bach der Wind sie weht

Der letzte Apfel lÀsst sich fallen
kreuzt ganz zaghaft meinen Weg
will Erinnerung mir schenken
auf dem schmalen Jahressteg

In NebelbÀnken sind sie rufend
hör Wandervögel ich noch ziehn
Herbstflammen will das Auge suchen
doch Farben mit dem Licht entfliehen

Nun werd ich alle Fenster schließen
nehm mit den vollen Herbstesduft
in HimbeerwÀnden wandeln TrÀume
und warten auf die FrĂŒhlingsluft

© ths 2008

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anbas
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

Werke: 718
Kommentare: 4501
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Hallo erato,

aus meiner Sicht ein stimmungsvolles Gedicht, das aber noch Potenzial nach oben hat. Vor allem stolpere ich bei folgenden Punkten:

quote:
Frostbemalt sind alle BlÀtter
die mein Fuß beim Gang bewegt
und die Sonne wirft nun Schatten
bis zum Bach der Wind sie weht
Zum einen: "bewegt" ... "weht" - das reimt sich gerade so, wirkt aber nach "mir fiel nichts anderes ein". Außerdem: Beim ersten Lesen verstand ich, dass die Sonne zum Bach geweht wird - klar, die BlĂ€tter sind gemeint, ist aber in dieser Form etwas unglĂŒcklich formuliert.
quote:
auf dem schmalen Jahressteg
"Jahressteg" wirkt auf mich wie ein extra fĂŒr den Reim geschaffenes Kunstwort, das aber im Grunde nichts sagt.
quote:
In NebelbÀnken sind sie rufend
hör Wandervögel ich noch ziehn
Herbstflammen will das Auge suchen
doch Farben mit dem Licht entfliehen
Hier wĂŒrde ich "entfliehn" schreiben, da es sonst so ĂŒberhaupt nicht zu "ziehn" passt. Außerdem lesen sich die ersten beiden Zeilen fĂŒr mein Empfinden nicht so flĂŒssig (vom inhaltlichen Zusammenhang stutze ich immer wieder). Vorschlag:
quote:
In NebelbÀnken sind sie rufend
die Wandervögel die noch ziehn
Ich glaube, das wĂ€r's dann so im Großen und Ganzen. Etwas unsicher bin ich, ob "den vollen Herbstesduft" gramatikalisch korrekt ist "des vollen Herbstesduft" wĂ€re, glaube ich, richtig, wĂŒrde hier aber nicht passen.

Liebe GrĂŒĂŸe

Andreas


__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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