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Leselupe.de > Feste Formen
Herbst (Tanaga)
Eingestellt am 04. 11. 2011 09:22


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Bernd
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Zwei BlÀtter fallen vom Baum,
gelb und rot ist ihr Saum,
Chlorophyll haben sie kaum,
der Wind hÀlt Massen im Zaum.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Label
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Lieber Bernd

die ersten drei Verse gefallen mir gut, den vierten empfinde ich als abrupt die Betrachtung wechselnd.
Auch die Aussage des 4. Verses ist fĂŒr mich problematisch.
Im Zaum halten ist fĂŒr mich andere kontrollieren/beherrschen.
Das VerhĂ€ltnis Wind - BlĂ€tter ist fĂŒr mich eher ein spielerisches/zufĂ€lliges.
Ich kann mir gut vorstellen dass der Wind eine gewisse Zeit ein paar BlÀtter beherrscht - aber eben nicht die Massen der BlÀtter.
Die wirken auf mich dann eher wie vom Wind vergessen.
Langer Rede kurzer Sinn- hier ein Vorschlag:

der Wind hÀlt beide im Zaum

mit lieben Gruß
Label

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sie lasen soeben die buchstabenfolge, zensiert nur von eigener meinung

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Bernd
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Liebe Label,
genau die einzelnen BlĂ€tter kann er nicht im Zaum halten, erst die Sammlung grĂ¶ĂŸerer Mengen, die sich zu FlĂ€chen oder Haufen aufschichten. Der Zufall des Einzelnen resultiert in Zusammenballungen oder Verteilungen vieler.
Aus der Leichtigkeit wird Sturm, aus dem Einzelnen Zerfall wird Neugeburt.
Die BlÀtter werden vom Wind dann fallengelassen, losgelassen, in Herbstformationen.
Am Anfang hatte ich

Die BlÀtter fallen vom Baum,
gelb und rot ist ihr Saum,
Chlorophyll haben sie kaum,
der Wind hÀlt Massen im Zaum.

Das hat aber das Individuelle völlig verdeckt.

Liebe GrĂŒĂŸe von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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