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Leselupe.de > Gereimtes
Herbstbeginn
Eingestellt am 22. 08. 2004 23:27


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Alina
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Herbstbeginn


Vollmondnächte
Warm und weich,
Nachtigallen Lied,
Sind nun bald Vergangenheit.
Herbst ins Land einzieht.

Korn geerntet
Schon vom Feld,
Schwalben südwärts flieh’n.
Nebel steigt von Wiesen auf,
Letzte Rosen blüh’n.

Sonnenlicht
Weicht Dämmerung,
Dunkel steht der Wald.
Grillen zirpen unentwegt,
Fällt der Tau auch kalt.

Einen Sommer
Lebte nur
Meiner Liebe Traum.
Wind trägt fort Erinnerung,
Blatt am Lebensbaum.




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lapismont
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Hallo Alina,

die Verkürzung der Verse lässt für mich besonders in der letzten Strophe zuviel Ungeschriebenes übrig.
"Meiner Liebe Traum" - Was ist das?

Soviele Strophen über den Herbst und nur eine einzige zu diesem Traum.

Desweiteren verwendest Du zur Beschreibung des Herbstes Standard-Metaphern:
warme Vollmondnächte
die Nachtigall
der ins Land einziehende Herbst
südwärts fliehende Vögel
aufsteigender Nebel
die Rose natürlich
zirpende Grillen und
fallender Tau

Als Leser würde ich mich mehr über eine neue, Dir eigene Betrachtung des Herbstbeginnes freuen. Oder sind diese Bilder so in Dir eingebrannt?

cu
lap

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Alina
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Danke,dass Du Dir mein Gedicht kritisch angesehen hast, lapismont.
Ja, manchmal benutzen wir Klischees , ohne es gleich zu merken.
Da gebe ich Dir völlig recht.
Dieses Gedicht ist wohl eins von der Sorte, wo ich keine neuen und eigenen Wortschöpfungen verwendet habe.
Aber, wie so oft im Leben hängen wir an dem Althergebrachten.
Sind die Jahreszeiten nicht selbst eine ständige Wiederholung von fast gleichen Bildern?
Der Frühling mit Blütenschnee und frischgrünen Birken, der Sommer mit flirrender Hitze, Gewittern und Staub?
Ich könnte jetzt die Aufzählungen ins Unendliche treiben.
Bei diesem Gedicht ging es mir vor allem darum, mit einer gewissen Leichtigkeit eine Stimmung einzufangen, die wohl jeder in diesen Tagen spürt.
Auf dem Kalender haben wir noch Sommer und doch lassen uns einige Zeichen ahnen, dass in der Natur ein Umbruch bevorsteht.
Dazu gehört auch ein kleiner Schuss Wehmut, wie in der Zeile "...meiner Liebe Traum..." angedeutet.
Ich möchte keiner(m) LeserIn vorschreiben, was (sie)er sich dabei denken soll, sondern der persönlichen Fantasie freien Spielraum lassen.
So weit vielleicht zum Inhalt.
Gerne hätte ich Deine Meinung zur Satzmelodie oder zum Versmaß bzw. auch zum Umarbeiten einiger Begriffe gelesen.

Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Sommerabend.

Ilona
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