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Leselupe.de > Gereimtes
Herbstflimmern
Eingestellt am 26. 10. 2004 18:53


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Perry
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Herbstflimmern


heute ist wieder einer dieser Tage
an denen sich der Sommer in einen Schwarm
unz├Ąhlbarer M├╝cken aufl├Âst
die sanft in der Luft schweben
und die letzten Sonnenstrahlen aufsaugen

heute ist wieder einer dieser Tage
an denen sich unsere Liebe in eine Schar
unendlich vieler Blicke verwandelt
die uns zart umfangen
und die reife S├╝├če der Erf├╝llung schenken

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Gabriele
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Hallo Perry,
die Sprache ist zwar lyrisch, aber ich finde, hier fehlt doch noch einiges, damit ein Gedicht draus wird. Ich kann auch die Bilder zum Teil nicht ganz nachvollziehen, vor allem in der zweiten "Strophe":
"Die Liebe verwandelt sich in eine Schar von Blicken..."
Insgesamt lese ich hier zwei S├Ątze, die in Gedichtform umgebrochen wurden, ansonsten aber Tagebucheintr├Ąge sein k├Ânnten.
Mit dem Bewerten warte ich noch, denn ich glaube, Du kannst noch mehr aus diesem Werk machen. Vielleicht w├╝rde es ja nach einer ├ťberarbeitung ganz gut in die Prosalyrik passen?
Liebe Gr├╝├če
Gabriele



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Perry
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Hallo Gabriele,
erst einmal freue ich mich, dass mein Werk dich zu einer Kommentierung veranlasst hat. Ich glaube ├╝ber die Einordnung Gedicht oder Prosalyrik sollten wir uns nicht allzu viele Gedanken machen, denn die Grenzen sind hier sicher flie├čend. Gedicht ist nicht gleich Versma├č und nicht alles was zusammenh├Ąngend lesbar ist, muss gleich Prosa sein. Die Lyrik in meinem Gedicht sollte sich durch die Analogie/den Vergleich des gereiften Herbstes mit einer aufbl├╝henden Liebe entfalten. W├Ąhrend es in der Herbststimmung die Schar der schwebenden M├╝cken ist, die die Sonne aufsaugt, ist es im Spiel der Liebe, die Schar der sehnsuchtsvollen Blicke, die schlie├člich die Liebenden zueinander f├╝hrt. Vielleicht konnte ich dir mit dieser Erl├Ąuterung meine Intention etwas mehr verdeutlichen. Du kannst mir aber gerne auch einen Vorschlag unterbreiten, wie Du dir den Text vorstellen k├Ânntest.
Vorerst jedenfalls Danke und Liebe Gr├╝├če
Manfred

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Jongleur
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Hallo Manfred,

Vorschl├Ąge?

Erst mal das Lob: Der Titel und die ersten drei Zeilen gefallen mir ausgesprochen gut. Diese Wortsch├Âpfung "Herbstflimmern", die die Assoziation "Herzflimmern" mitklingen l├Ąsst ... Sch├Ân!

Jetzt zu den von Dir erfragten Vorschl├Ągen:

Nun, in der ersten Strophe lie├če ich die 3. Zeile entfallen, denn mit der Benennung "Schwarm M├╝cken" sehe ich dies Bild vor mir, wie sie in der Luft sich umspielen, immer dort, wo Sonnenstrahlen sind.

Mit der zweiten Strophe habe ich inhaltliche Schwierigkeiten.
Wenn schon von unserer "Liebe" die Rede ist, dann ist schon etwas vorausgegangen, was ├╝ber Kennenlernen, Sich-Verlieben sich zu ┬áL┬ái┬áe┬áb┬áe┬á entwickelt hat. Blicke - geh├Âren f├╝r mich zu den ersten "Meilensteinen" auf dem Weg zu einer Liebe. - Du aber f├╝gst sie jetzt hinterher ein, textlich ist "die Liebe" bereits das Stadium. Nicht dass es jetzt keine Blicke mehr g├Ąbe! Aber hier liest es sich wie ein R├╝ckschritt.
Noch mehr zu dieser Strophe: doppelt gemoppelt sind "eine Schar (das ist schon eine Menge) unendlich vieler".
Auch unklar bleibt mir, wie schon die Blicke die "S├╝├če der Erf├╝llung" schenken k├Ânnen. Sie schenken vielleicht "s├╝├če Erwartung" - aber mit dem "s├╝├č" hab ichs auch nicht so, das ist mir zusammen mit dem "zart umfangen" zu ... sprachlich lieblich. Aber das ist Geschmackssache, Stilfrage. Den n├Ąchsten drei Lesern wird es vielleicht besonders gut gefallen.

Gr├╝├če vom Jongleur

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Perry
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Hallo Jongleur,
danke f├╝r deine Textanalyse. Mit dem zeitlichen Ablauf und dem ÔÇ×doppelt gemoppeltÔÇť hast Du durchaus Recht. Zum Schluss kommt es mir haupt├Ąchlich auf die ÔÇ×ReifeÔÇť an, wegen der Analogie zur Herbstimmung. Hier nun eine ├╝berarbeitete Version:
Herbstflimmern

heute ist wieder einer dieser Tage
an denen sich der Sommer
in einen Schwarm M├╝cken aufl├Âst
die sanft in der Luft schweben
und die letzten Sonnenstrahlen aufsaugen

heute ist wieder einer dieser Tage
an denen sich unsere Zuneigung
in eine Schar Blicke verwandelt
die uns die reife S├╝├če
erwartungsvoller Lippen schenkt

Nochmals danke f├╝r deine konstruktiven Hinweise. Ich hoffe, jetzt gef├Ąllt dir der Text besser.
LG
Manfred

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Jongleur
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Hallo Manfred,

Ich hoffe, jetzt gef├Ąllt dir der Text besser.
LG


Ja. Ein Teil des ├ťberbordenden hat sich zugunsten einer Klarheit verabschiedet, dennoch ist genug sanft und ZartStimmung geblieben.

Wobei das Wichtigste ist, dass er D┬ái┬ár┬á gef├Ąllt ...


Und warte, die Verwirrung wird kommen, wenn der n├Ąchste Leser das nunmehr entfernte die uns zart umfangen vermissen und bitter einklagen wird ...

Gr├╝├če vom Jongleur

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