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Leselupe.de > Kurzprosa
Herbstgedanken
Eingestellt am 18. 11. 2007 19:51


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Aurica
Hobbydichter
Registriert: Sep 2007

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Langsam streife ich ĂŒber die mit raschelndem Laub bedeckten Wege. Rot, gelb, orange bedecken die BlĂ€tter den Boden, welche Lust, welche Freude auf sie zu treten, zu hören wie sie sich knisternd zusammendrĂŒcken lassen. Oder schlurfend mit den FĂŒĂŸen unter die BlĂ€tterhaufen fahren und diese in prĂ€chtige, herbstbunte Wolken hinaufschleudern auf das sie erneut vor meinen FĂŒĂŸen zu einem farbenprĂ€chtigen Teppich landen, bereit sich von neuen, lustvollen FĂŒĂŸen hinaufwirbeln zu lassen. Ihr Duft steigt mir in die Nase. Der Duft meiner kleinen Heimat und trotzdem, wie mir vorkommt, der Duft der großen weiten Welt. Jeden Baum möchte ich schĂŒtteln um im bunten BlĂ€tterregen zu stehen, jede Kastanie finden um sie mit den Fingern zu ihrem höchsten, braunroten Glanz zu polieren, alle Farben aufsaugen um sie im langen, grauen Winter an einem warmen, weichen PlĂ€tzchen in meinem Herzen zu tragen, um mich in den Herbststrahlen sonnen zu können, auch wenn draußen der kalte, trĂŒbe Winterkönig herrscht.
Die Sonne strahlt warm auf trockenen Wiesen, von welchen sich die Schafherden fĂŒr den lange, kalte Jahreszeit vorbereiten, sich Speck anfressen um im dunklen Stall von ihren Wanderungen ĂŒber die sommerlich frischen Wiesen und Felder, den dunklen, weichen saftigen Gras zu trĂ€umen.
Mein Körper scheint zu zerspringen vor Freude. Ich fĂŒhlte mich den Tagen meiner Kindheit nie nĂ€her, wie ich so durch die Herbstlandschaft ziehe. Möchte lachen, springen, tanzen, singen. Vor wild ĂŒberschĂ€umender Energie jauchzen und frohlocken.

Ich erwache am Morgen. Der Nebel steht vor dem Fenster, ĂŒberzieht mit seiner feuchtkalten GrĂ€ue Straßen, HĂ€user, BĂ€ume, Berge. Ich schaudere von dem kĂŒhlen Finger, der ĂŒber meine Gedanken streicht. War es denn ein Traum, der Duft, der Tanz der BlĂ€tter, das warme Licht auf meiner Haut?

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Haki
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Aurica,

ich sehe, du bist auch noch sehr frisch hier und möchte deswegen vorab schon einmal darauf hinweisen, dass meine Kritk an deinem Text wirklich sich nur auf dein Werk bezieht und nicht als persönlicher Angriff zu verstehen ist...

An sich ist deine Kurzprosa sehr lyrisch, was mir persönlich, weil ich selber gerne mal zum Genre der lyr. Kurzprosa neige, durchaus gefÀllt.
Aber sprachlich hast du zu umstĂ€ndliche SĂ€tze in diesen knappen Text mit einbezogen. Es ist mĂŒhselig deine Satzkonstruktionen zu durchdringen, weshalb die IntensitĂ€t des Inhalts stark beeintrĂ€chtigt wird.
DarĂŒberhinaus hast du an einigen, wenigen Stellen redundante AufzĂ€hlungen, die auch gestrichen werden mĂŒssen, um den Leser vollends zu packen.
Auch solltest du dein Werk orthographisch korrekt hier einstellen.

Um dir vielleicht einige konkrete Hinweise zu geben, was ich denn meine, hier ein paar AuszĂŒge, die m.E. representativ sind:

quote:
Jeden Baum möchte ich schĂŒtteln, um im bunten BlĂ€tterregen zu stehen, jede Kastanie finden, um sie mit den Fingern zu ihrem höchsten, hier reicht einfach braunroten Glanz, das höchsten ist mir zu viel des Guten braunroten Glanz zu polieren, alle Farben aufsaugen, um sie im langen, grauen Winter an einem warmen, weichen PlĂ€tzchen in meinem Herzen zu tragenzwei mal hintereinander gebrauchst du zwei Adjektive, um das PlĂ€tzchen und den Winter zu beschreiben, dies stört erheblich den Lesefluss und es wĂŒrde reichen, wenn du jeweils nur ein Adjektiv verwendest, um mich in den Herbststrahlen sonnen zu können, auch wenn draußen der kalte, trĂŒbe Winterkönig herrscht.

Das sind die Sachen im Satz an sich, die ich persönlich fĂŒr nicht ganz gelungen halte. DarĂŒberhinaus, ist dein Satz aber auch viel zu lang, wodurch mir der Klang deines Textes verloren geht. Aller spĂ€testens vor dem Sonnen in den Herbststrahlen solltest du einen Punkt setzen und neu anfangen. Sonst geht, wie gesagt, der Rhythmus flöten.


quote:
Oder schlurfend mit den FĂŒĂŸen unter die BlĂ€tterhaufen fahren und diese in prĂ€chtige, herbstbunte Wolken hinaufschleudern das "diese" suggeriert, dass der BlĂ€tterhaufen in diesem Satz noch nciht auftauchte und lĂ€sst eine gewisse Distanz entstehen, ich denke du solltest einfach "sie" schreiben. auch glaube ich, dass es logischer wĂ€re wenn sie ZU prĂ€chtigen, herbstbunten Wolken hinaufgeschleudert werden..., auf dass sie erneut vor meinen FĂŒĂŸen zu einem farbenprĂ€chtigen Teppich landen mein vorschlag hier: auf dass sie erneut als farbenfroher(prĂ€chtig hast du ja schon kurz zuvor benutzt) Teppich vor meinen FĂŒĂŸen liegen, bereit sich von neuen, lustvollen FĂŒĂŸen hinaufwirbeln zu lassen seit wann sind fĂŒĂŸe lustvoll? hier hapert es am Syntax, denke ich.

Ich hoffe, ich konnte dir mithilfe dieser representativen Stellen deutlich machen, wie meine Kritik zu verstehen ist.

Versteh mich nicht falsch, aber meiner Meinung nach hat deine Idee mehr Potential...

Zu guter letzt noch ein Hinweis:
das sind alles nur MEINE VorschlÀge und Kritikpunkte. Es ist durchaus möglich, dass andere deinen Text anders sehen.
Desweiteren ist und bleibt es DEIN Werk, weshalb auch nur DU entscheidest, inwiefern du etwas Àndern möchtest.


Eine schöne Woche wĂŒnschie ich dir!

Liebe GrĂŒĂŸe,
Haki

PS: Ich hoffe, ich habe dich mit dieser ausfĂŒhrlichen Kritk nicht abgeschreckt oder in irgendeiner Weise den Glauben an deinen Text vermindert. Wie gesagt, da ist Potential da...



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Aurica
Hobbydichter
Registriert: Sep 2007

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Verbesserte Version

habe mich noch mal ĂŒber den Text gemcht und mich an einigen Stellen zu schaffen gemacht.
Ich hoffe ich konnte tatsĂ€chlich eine Verbesserung fĂŒr den Leser erreichen und hoffe dementsprechend Kritiken zu bekommen :-)

Langsam streife ich ĂŒber die mit raschelndem Laub bedeckten Wege. Bunte BlĂ€tter bedecken den Boden. Ich trete auf sie, höre wie sie sich knisternd zusammendrĂŒcken lassen. BlĂ€tterhaufen erheben sich vo meinen FĂŒĂŸen in den Herbsthimmel. Herabsinkend breiten sie erneut einen farbenprĂ€chtigen vor meinen FĂŒĂŸen aus. Ihr Duft steigt mir in die Nase. Der Duft meiner kleinen Heimat und trotzdem, wie mir vorkommt, der Duft der weiten Welt. Jeden Baum möchte ich schĂŒtteln um im BlĂ€tterregen zu stehen, jede Kastanie finden um sie mit den Fingern zu ihrem höchsten Glanz zu polieren, alle Farben aufsaugen um sie im langen, Winter an einem warmen PlĂ€tzchen in meinem Herzen zu tragen. Mich in den Herbststrahlen sonnen zu können wenn draußen der kalte, trĂŒbe Winterkönig herrscht.
Mein Körper scheint zu zerspringen vor Freude. Ich fĂŒhlte mich den Tagen meiner Kindheit nie nĂ€her, wie ich so durch die Herbstlandschaft ziehe. Möchte lachen, springen, tanzen, singen. Vor ĂŒberschĂ€umender Energie jauchzen.

Ich erwache am Morgen. Der Nebel steht vor dem Fenster. Er ĂŒberzieht mit seiner feuchtkalten GrĂ€ue die Umgebung. Ich schaudere von dem kĂŒhlen Finger der ĂŒber meine Gedanken streicht. War es denn ein Traum? Der Duft, der Tanz der BlĂ€tter, das warme Licht auf meiner Haut?

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Haki
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo aurica,

schön, dass du etwas mit der Kritik anfangen kannst.
Deine Überarbeitung halte ich aber immer noch nicht fĂŒr fertig. Ich kopiere mal den ganzen Text und streiche dir die Stellen an, die mcih stören:

quote:
Langsam streife ich ĂŒber die vonmit raschelndem Laub bedeckten Wege. Bunte BlĂ€tter bedecken den Boden. das ist doch im ersten satz bereits geklĂ€rt...Ich trete auf sie,klingt blöd. vielleicht so: Bei jedem Schritt höre ich wie sie sich knisternd zusammendrĂŒcken lassen. BlĂ€tterhaufen erheben sich vo meinen FĂŒĂŸen in den Herbsthimmel. Herabsinkend breiten sie erneut einen farbenprĂ€chtigen vor meinen FĂŒĂŸen aus.Auch komisch formuliert. Ich denke zudem, dass du das Wort "Teppich" vergessen hast... Mein Vorschlag: Freudig trete ich einige BlĂ€tter in den Himmel und beobachte gebannt, wie sie vor meinen FĂŒĂŸen einen farbenprĂ€chtigen Teppich ausbreiten. Ihr Mkeinst du mit IHR die BlĂ€tter? Das Ihr ist komisch. Beschreib den Duft. Sage lieber wie es riecht und stell das Adjektiv vor Duft, wĂ€re besser m.E.n.Duft steigt mir in die Nase. Der Duft meiner kleinen Heimat und trotzdem, wie mir vorkommt,unnötger Einschub der Duft der weiten Welt. Jeden Baum möchte ich schĂŒtteln, um im BlĂ€tterregen zu stehen, jede Kastanie finden, um sie mit den Fingern zu ihrem höchsten Glanzhöchsten Glanz klingt unglĂŒcklich, findest du nicht? zu polieren, alle Farben aufsaugen, um sie im langen, Winter an einem warmen PlĂ€tzchen in meinem Herzen zu tragen. Mich in den Herbststrahlen sonnen zu können wenn draußen der kalte, trĂŒbe Winterkönig herrscht.jetzt wiederholst du dich aber leicht und es wird zu lang, auch wenn du einen punkt machst, lĂ€sst sich hier keine atempause beim lesen einlegen, weshalb der punkt nichts nĂŒtzt
Mein Körper scheint zu zerspringen vor Freude. das vor Freude wĂŒrde ich hinter scheint setzenIch fĂŒhlte mich den Tagen meiner Kindheit nie nĂ€her, wie ich so durch die Herbstlandschaft ziehe. Möchte lachen, springen, tanzen, singen. Vor ĂŒberschĂ€umender Energie jauchzen.

Ich erwache am Morgen. Der Nebel steht vor dem Fenster. Er ĂŒberzieht mit seiner feuchtkalten GrĂ€ue die Umgebung. Ich schaudere von dem kĂŒhlen Finger der ĂŒber meine Gedanken streicht. wie meinen? der satz ist logisch falsch ausgedrĂŒckt.War es dennbloß oder nur passt besser ein Traum? Der Duft, der Tanz der BlĂ€tter, das warme Licht auf meiner Haut?


Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen und bist nicht schockiert ob des vielen Rots...
Übrigens gibt es links unter deinem Beitrag den Butten"Bearbeiten/Löschen", da kannst du deine Überarbeitungen reinstellen, der alte Text bleibt dir erhalten, und zwar erscheint dann ein link mit dem namen versionxxx

Liebe GrĂŒĂŸe,
Haki

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