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Leselupe.de > Ungereimtes
Herbstlächeln
Eingestellt am 31. 10. 2005 13:48


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Duisburger
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Herbstlächlen

Die luft erfüllt vom
duft der späten tage
verlier ich mich in
wachen träumen

das tuscheln welken laubes
erklingt mir wie ein abgesang

im sepia des herbstes
lasse ich mich treiben
mit einer melancholie
die keine last mir ist


Hintergrundmusik:
Rebith
von Stefano Mocini
Lizenz: Hier klicken


Rezitation:
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

Version vom 31. 10. 2005 13:48

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NewDawnK
???
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Hallo Duisburger,

gefällt mir! Vor allem, weil sich Dein Gedicht wohltuend abhebt von den üblichen übellaunigen Abgesängen.
Ich überlege gerade, was "wache Träume" sein könnten. Im Traum ist man doch eigentlich immer versunken, oder nicht?
"mit einer melancholie die mir ist keine last" - widerspricht sich das nicht?
Melancholie - Schwermut... wie kann Schweres keine Last sein?

Gruß, NDK

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Prosaiker
Guest
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"die mir ist keine last."

warum so umständlich? da stolpere ich glatt drüber beim lesen.
lg,
Prosa.

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Duisburger
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Hallo,

vielen Dank für die freundlichen kommentare.
Die letzte Zeile ist geändert, da war was arg verdreht und ich habe es immer wieder überlesen.
Die "wachen Träume" sind für mich jene Träume, die ich habe ,wenn ich, um hier im Bild zu bleiben, durch einen Herbstwald gehe, das Brechen der Blätter unter meinen Füßen höre und spüre. Wach eben, ohne mich woanders hingeführt zu sehen.
Den Widerspruch in Sachen Melancholie sehe ich nicht wirklich. An dieser speziellen Melacholie erfreue ich mich. Sie stimmt nicht nicht traurig, sondern eben nur anders. Dieser Schwermut erzeugt in mir eine besondere Stimmung, die mich aber nicht belastet.

lg
Uwe
__________________
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NewDawnK
???
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quote:
Ursprünglich veröffentlicht von Duisburger
An dieser speziellen Melacholie erfreue ich mich. Sie stimmt nicht nicht traurig, sondern eben nur anders. Dieser Schwermut erzeugt in mir eine besondere Stimmung, die mich aber nicht belastet.
... dann steckt in dem Begriff "Schwermut" offenbar eine Wertung dieses Gefühlszustandes, die nicht allgemeingültig ist.
Es gibt durchaus Leute, die leiden unter "ihrer" Melancholie - als ein Gefühl des Von-Gott-und-der-Welt-nicht-verstanden-Werdens - andere wiederum baden darin, und genieße sie geradezu.
Unsere Sprache erfasst diesen Gemütszustand anscheinend nur sehr oberflächlich - wieder mal ein Beispiel dafür, wie relativ die Sprache als unser aller Ausdrucksmittel ist. Was dem einen "schwer" vorkommt, ist für den anderen gerade richtig.
Andererseits könnte man auch fragen - verstehen wir unter Melancholie wirklich alle das selbe oder ist das nicht eher ein Sammelbegriff für Menschen, die sich gerne mal von der Welt zurückziehen, aus welchen Gründen auch immer...?

Gruß, NDK

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Duisburger
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Hallo,

der Herbst rückt unaufhaltsam heran.
Daher habe ich dieses Werk nun vertont.
Unter dem Werk findet sich nun ein Rezitationsbutton.

lg
Uwe
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