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Leselupe.de > Ungereimtes
Herbstliches Feuer
Eingestellt am 07. 10. 2007 03:32


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Daunelt
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Herbstliches Feuer


Am Feuer sitzen die JĂ€ger,
Feucht prasselt der Qualm.

Einst war hier das Ende der Welt,
Brachen sich Wege am Ufer.
Jetzt zieht eine Ackerfurche
Über die Stirn der Erde.

FrĂŒh und tastend kommt der Abend,
Loden und BĂŒchsen verlieren den Umriß.
Lieder kÀmpfen vergebens an
Gegen die Macht des Oktobers.

Jenseits der Glut zerfÀllt das Sein,
In der Luft bebt der Atem
Der nie vergessenen Geliebten.

__________________
Die Aufgabe des Dichters ist nicht, Wege aufzuzeigen, sondern SehnsĂŒchte zu wecken (Hermann Hesse)

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Daunelt
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Liebe Penelope !

Danke fĂŒr Deine Worte und die kluge Definition von Poesie (habe ich mir ausgedruckt). Der Herbst ist fĂŒr mich die schönste Zeit des Jahres, mit seiner Schwermut und der mĂŒden Resignation, die in der Luft liegt. Ich beneide die Tiere, die sich jetzt zum Winterschlaf zurĂŒckziehen. Muß schön sein, in dieser AtmosphĂ€re einzuschlafen.

Liebe GrĂŒĂŸe
Daunelt
__________________
Die Aufgabe des Dichters ist nicht, Wege aufzuzeigen, sondern SehnsĂŒchte zu wecken (Hermann Hesse)

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NewDawnK
???
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Hallo Daunelt,

hier findest Du noch mehr Kluges zum Ausdrucken (dritter Absatz, ff.): Hier klicken
Da Penelope statt „ich zitiere“ ausdrĂŒcklich „meines Erachtens“ schreibt und wir daher aus gutem Grund annehmen dĂŒrfen, dass sie diese Zeilen höchstpersönlich verfasst hat, freue ich mich auf weitere fachkundige BeitrĂ€ge von ihr!

Zu Deinem Text:
"Feucht prasselt der Qualm" – mit dem Verb "prasseln" verbinde ich Regen oder Regentropfen. Deine Konstruktion bewirkt (bei mir) ein gedankliches Stolpern, das weniger mit Lyrik als mit Logik zu tun hat.
"FrĂŒh kommt und tastend der Abend" – die ungewöhnliche Satzstellung lenkt m.E. eher vom Inhalt ab, als dass sie ihn unterstĂŒtzt.
In beiden FĂ€llen wĂŒrde ich eine eindeutigere Formulierung bevorzugen.

Ansonsten ein ĂŒberzeugendes Herbstgedicht. Besonders der zweite Absatz gefĂ€llt mir – wegen der sehr anschaulich in Bilder ĂŒbersetzten herbstlichen "Aufbruch"stimmung.

Schöne GrĂŒĂŸe, NDK

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Daunelt
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Hallo NewDawnK !

Danke zunĂ€chst fĂŒr das theoretische "RĂŒstzeug". Ich habe es erstmal ausgedruckt und werde es in einer ruhigen Stunde intensiv lesen. Zum Text: mit dem feuchten Prasseln meinte ich das GerĂ€usch, welches nasses Holz beim Brennen verursacht (bzw. wohl eher das darin enthaltene Wasser). Hier wird es auf den Qualm ĂŒbertragen, der dadurch fast lebendig wird in der dunkelnden Landschaft. Das ist nicht logisch, völlig richtig, aber es schien mir die Stimmung zu unterstreichen, in der sich die Welt jenseits des Feuers/Qualms "auflöst". Die ungewöhnliche Satzstellung habe ich geĂ€ndert.

Einen schönen Start in die Woche wĂŒnscht

Daunelt
__________________
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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Liebe NDK,

auch ich danke fĂŒr den Verweis auf den Text von Hendrick Jackson. Der Text ist interessant und ich habe ihn mir ausgedruckt.
Penelope hat heute unter den Text von Paul: "niemand meer, novembernah" geschrieben, dass sie dort am Vortag Hendrick Jackson zitiert hat. Wie ich dann sehen konnte stammte auch das dortige Zitat aus den von Dir aufgezeigten Seiten.

Daraus lĂ€sst sich dann doch schließen: Penelope ist nicht Hendrick Jackson, was ich natĂŒrlich doch angenommen hatte, denn, wenn man jemanden zitiert, gibt man den Urheber des Textes ganz selbstverstĂ€ndlich an.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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