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Leselupe.de > Gereimtes
Herbstrosenstrauß
Eingestellt am 10. 10. 2006 08:27


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Walther
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Herbstrosenstrauß


Ich binde Dir zum Strauß nur meine Liebe,
Der Rosenstrauß, er will mir nicht gelingen.
Die Schönheit lässt sich leider nicht bezwingen.
Was bliebe, wenn mir einmal nichts mehr bliebe,

Das höre ich in meinen Ohren klingen,
Wenn ich des Nachts Gedankenwolken schiebe.
Die Rosen schieben noch die letzten Triebe;
Die Amseln hör ich nur noch selten singen.

Der Herbst mit kalter Hand will uns umfassen,
Die Feuer löschen in dem heißen Herz.
Doch ich will gar nicht von Dir wirklich lassen.

Den Winter spür ich wie den scharfen Schmerz,
Den Rosendornen dem so gern verpassen,
Der glaubt, die Dornen wären nur ein Scherz.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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heike von glockenklang
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lieber walther,

ich finde dein gedicht schwierig zu lesen, habe mir erlaubt ein paar sätze mit deinen eigenen worten umzustellen.
vielleicht magst du es so auch...

zum Strauß binde ich dir nur meine Liebe,
Der Rosenstrauß, er will mir nicht (recht) gelingen.
Die Schönheit lässt sich leider nicht bezwingen.
Was bliebe, wenn mir einmal nichts mehr bliebe.?????

Dies höre ich leise in meinen Ohren klingen,
Wenn ich des Nachts Gedankenwolken schiebe.
Die Rosen schiessen noch die letzten Triebe;
nur noch selten hör ich die Amseln singen.

Der Herbst mit kalter Hand will uns umfassen,
Die Feuer löschen in dem heißen Herz.
Doch ich will gar nicht wirklich von Dir lassen.

Den Winter spür ich wie den scharfen Schmerz,
dem so gern die Rosendornen verpassen,
Der glaubt, die(das) Dornen wären nur ein Scherz.

l.g. heike
__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kühle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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Walther
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Hallo Heike,

das Geheimnis liegt im fünfhebigen Jambus, den ich verwende:

quote:
Ich binde Dir zum Strauß nur meine Liebe,
Der Rosenstrauß, er will mir nicht gelingen.
Die Schönheit lässt sich leider nicht bezwingen.
Was bliebe, wenn mir einmal nichts mehr bliebe,

Das re ich in meinen Ohren klingen,
Wenn ich des Nachts Gedankenwolken schiebe.
Die Rosen schieben noch die letzten Triebe;
Die Amseln hör ich nur noch selten singen.

Der Herbst mit kalter Hand will uns umfassen,
Die Feuer schen in dem heißen Herz.
Doch ich will gar nicht von Dir wirklich lassen.

Den Winter spür ich wie den scharfen Schmerz,
Den Rosendornen dem so gern verpassen,
Der glaubt, die Dornen ren nur ein Scherz.

Ich glaube, ich habe mich nur einmal verzählt, und das habe ich jetzt auch korrigiert.

Danke und Gruß

W.
__________________
Walther
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heike von glockenklang
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Walther,

ich dachte mir sowas, da ich aber nicht wirklich ahnung von schreibetechniken habe, wagte ich mich an meinen vorschlag.
der mir in meinem unvermögen immer noch gefällt.

lieben gruß heike
__________________
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H Keuper-g /13.07.06

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Walther
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Morgen Heike,

wer spricht hier von Unvermögen! Ich bin und bleibe ein dichtender Dilettant.

In der LL sind wir alle Übende. Und die meisten werden das zeitlebens bleiben, mich eingeschlossen. Andere Anwesende schließe ich von diesem Kreise natürlich aus, da ich für sie nicht sprechen kann.

Außerdem hast Du in der Tat entdeckt, daß mir in einem Vers, im ersten der zweiten Strophe, das Metrum um eine Hebung verrutscht ist. Wie ich immer wieder über mich sage: Über Dein Metrum wirst Du noch öfter stolpern. Quod errat demonstrandum.

In diesem Sinne nochmals lieben Dank für Deine Hilfe und die Zeit, die Du in mein kleines Rosensonett investiert hast.

Liebe Grüße W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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heike von glockenklang
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guten morgen walter,

da mir schon einige deiner werke gefallen haben war dies eine freude für mich. hab einen schönen tag.
heike
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H Keuper-g /13.07.06

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