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Leselupe.de > Ungereimtes
Herbstsaat
Eingestellt am 14. 10. 2008 21:25


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Joh
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Herbstsaat


Hoffnung ist langsam
durchsichtig geworden
formt sich zu losem Traum
fliegt davon

ihm folgen zum
Duft des Waldes
verfangen im Morgendunst
BĂ€ume wie Nebelgestalten

Rehaugen ducken sich
in ein weiches Lager
zwischen den StÀmmen
Herbstlaub
bedeckt Augen trÀumend
braun wie die Eicheln

in beiden versteckte
Versprechen von Neubeginn
im kommenden Jahr
wachsen heran im
Mutterschoß
Waldkinder

Licht fÀllt
durch feuerfarbenes Laub
lugt zaghaft Hoffnung



Johanna Pless
10.2008

Version vom 14. 10. 2008 21:25
Version vom 15. 10. 2008 11:50

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

hallo @joh,

schön geschrieben und fast ohne pathos (bis auf den "mĂŒtterlichen schoß" und das "lugen"). das mit dem durchsichtig werden ist nicht recht plausibel, denn das grĂŒn wird's ja nicht wirklich, wie du am ende selbst sagst. da wĂŒrd ich dran arbeiten. vielleicht geht's ja mit "dĂŒrr werden" oder so?

warum setzt du denn die hoffnung in der ersten strophe nicht in den plural? wÀr doch im anblick der vielen blÀtter viel logischer, störte den rhythmus nicht, Ànderte nichts an der intention, entschÀrfte aber das grÀssliche "trÀumen fliegen davon".

lg

bluefin

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Joh
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Hallo Heidrun

es ist immer wieder schön, von dir kommentiert zu werden, danke

in der vierten Strophe ist es mir wichtig, von den "beiden" und dem Neubeginn zu schreiben, weil ja sowohl in den Eicheln, als auch im Reh, das neue Leben steckt. Diese Strophe hat mir Kopfzerbrechen bereitet, weil sie warscheinlich immer noch erklĂ€rt werden muß (grĂŒbel)

Dir einen schönen Tag, Johanna


Hallo Bluefin

danke auch dir fĂŒr Dein Lob .
Die Hoffnung ist ja Einzahl, nĂ€mlich eine Schwangerschaft. Ich denke mit der Änderung wird es deutlicher.

auch dir einen schönen Tag, Johanna

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

hallo joh,

das mit der persönlichen schwangerschaft rafft wohl keiner auf anhieb, weil der herbst zwar das versprechen fĂŒr den frĂŒhling dabeihat, wie du richtig bemerkst, aber trotzdem erst mal was nimmt.

dass hoffnungen "durchsichtig" werden, kann man sich kaum vorstellen. auch wenn's physiologisch gemeint sein sollte: am durchsichtigsten ist die unbefruchtete eizelle. danach wird's immer trĂŒber...

der plural in den zwei ersten zeilen der zweiten strophe hÀngt jetzt vollkommen in der luft. da musst du was tun.

ich rate dir, es erst mal wirklich herbst werden zu lassen und die hoffnung erst ganz am schluss aufkeimen zu lassen. dann funzt's.

lg

bluefin

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