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Leselupe.de > Ungereimtes
Herbststimmung
Eingestellt am 26. 10. 2006 06:42


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LADYHELLENA
One-Hit-Wonder-Autor
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HERBSTSTIMMUNG

Nicht, dass ich es nicht hinnehmen w├╝rde...

aber das Laub unter meinen F├╝ssen
ist mehr welk als bunt.
Die Bank unter dem kahlen Nussbaum
scheint verlassen, nicht einladend,
und der Nebel h├Ąngt so tief,
dass er meine Seele k├╝hl ber├╝hrt.

Der Regen schmeckt nach Tr├Ąnen,
der Wind bringt den schalen Duft
verbl├╝hter Blumen.
Betroffen mach ich mich auf den Weg
nachhause.

Nicht, dass ich es nicht hinnehmen w├╝rde...

aber begreifen kann ich nur schwer,
dass nichts mehr sch├Ân ist wie fr├╝her.

ladyhellena


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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

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Hallo Ladyhellena,

"Nicht, dass ich es nicht hinnehmen w├╝rde... aber..." - einerseits scheint die Sache klar zu sein, LyrIch scheint sich mit dem Herbst abzufinden. Auf der anderen Seite folgen Ausf├╝hrungen, die auf das genaue Gegenteil hindeuten. Hier wird das Spannungsverh├Ąltnis zwischen der objektiven Wirklichkeit, die keine Wahlfreiheit l├Ąsst, und der "gef├╝hlten" Wirklichkeit, die in diesem Fall eine Abwehrhaltung beinhaltet, recht deutlich.

Die Zeile "Betroffen mach ich mich auf den Weg nachhause." wiederholt die Betroffenheit, die in den anderen Bilder implizit schon mitgeteilt wird; der "Weg nachhause" ist ein Einschub, der m.E. eher vom Thema weg f├╝hrt - an dieser Stelle k├Ânnte eine Verdichtung sinnvoll sein.

Ansonsten ein, wie ich finde, gelungenes Stimmungsbild, nachvollziehbare Gedanken zum Jahreszeitenwechsel in einer klaren, ungek├╝nstelten und dennoch poetischen Sprache. Gef├Ąllt mir.

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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LADYHELLENA
One-Hit-Wonder-Autor
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Herbststimmung

            

Hallo NewDawnK !

Irgendwie traurig gestimmt, suchte ich draussen in der
herbstlichen Natur Trost.
Aber so sch├Ân und heiter mir fr├╝her der Herbst war, konnte
ich ihn nicht mehr empfinden. Im Gegenteil.
Nachhause.
Und zur Kenntnis nehmen, dass nichts so wie "einmal" ist.

Das konnte ich nicht besser ausdr├╝cken.

Es liegt wohl am Lauf der Zeit, dass sich die Sicht
der Dinge ver├Ąndert. Man muss diese Tatsache hin-
nehmen.

Danke f├╝r Deinen freundlichen Kommentar!

LG
ladyhellena

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