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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Herbsttage
Eingestellt am 25. 08. 2011 16:10


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Alice Charlotte
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2011

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Herbsttage

Als wir dieses Mal zu ihr fuhren, war es Herbst. Die Male davor war es in meiner Erinnerung immer nur Sommer gewesen.
Die Sonne, die sich in den Dachziegeln reflektierte, mein rot-gelb-gestreifter Badeanzug und der voll beh├Ąngte Kirschenbaum hinter dem Haus.
Die Tagen waren lang und hei├č, wir tranken selbstgemachte Zitronenlimonade und a├čen Kirschen, bis uns schlecht wurde.
Der Baum blieb trotzdem immer voll.
War es zu hei├č, durften wir nur im Schatten spielen oder uns mit dem Gartenschlauch gegenseitig nass spritzen.
Manchmal fuhr unser Vater mit uns an den Fluss und lie├č uns darin baden, w├Ąhrend er im Schatten lag, seine Zeitung las und rauchte.
Dann sammelten wir Steine und machten Weitwurf, wer schafft es wohl dieses Mal weiter?
Ich gab mir immer M├╝he, nicht zu weit zu werfen, das w├Ąre ungerecht gewesen, ich wusste ja, dass ich viel weiter werfen konnte als meine Schwester.
Wenn sie gewann, freute sie sich immer wieder aufs Neue und am Ende des Tages legte mein Vater seinen Arm um mich und in solchen Momenten f├╝hlte ich mich immer sehr erwachsen.
Meine Gro├če, nannte er mich dann, ich bin sehr stolz auf dich. Du bist eine tolle gro├če Schwester.
Im Auto blickte ich dann l├Ąchelnd aus dem Fenster, w├Ąhrend der Kopf meiner Schwester langsam auf meine Schulter rutschte und ihr offener Mund in kurzen Abst├Ąnden zuckte, w├Ąhrend sie schlief.
Zu Hause bei meiner Tante trug unser Vater sie dann ins Bett, obwohl es erst sieben war, aber es war eben ein anstrengender Tag gewesen.
Meine Tante und mein Cousin hatten in der Zwischenzeit schon das Abendessen vorbereitet und mein Onkel kam dann immer gegen halb acht und ich durfte zusammen mit allen essen.
Oft gab es Nudelsalat, der mir nur bei meiner Tante schmeckte.
Mein Vater sagte jedes Mal, na, zu Hause darf ich so etwas nie machen, aber hier schmeckt es dir pl├Âtzlich.
Dann sch├Ąmte ich mich und wollte nicht, dass meine Tante dachte, ich ├Ą├če den Nudelsalat nur aus H├Âflichkeit.
Aber sie zwinkerte mir dann immer zu und erkl├Ąrte, dass es eben Dinge g├Ąbe, die einem nur an anderen Orten schmeckten.
An solchen Abenden durfte ich manchmal bis halb zehn wach bleiben und mit den Erwachsenen auf der Veranda sitzen und ihren Gespr├Ąchen zuh├Âren.
Mein Vater und meine Tante unterhielten sich dann ├╝ber fr├╝her, ├╝ber meine Gro├čeltern und wie sie damals gewesen waren.
Jetzt waren die beiden in einem Heim f├╝r alte Leute und erkannten mich und meine Schwester meistens nicht, wenn mein Vater uns mit zu ihnen nahm.
In den Erz├Ąhlungen auf der Veranda konnte ich meine Gro├čeltern nicht wiedererkennen.
Mein Cousin hatte an solchen Abenden nur selten dabei gesessen.
Oft war er nach dem Essen sofort weg gefahren, mit dem kleinen roten Auto, das sonst immer meine Tante fuhr.
Ich wusste nie, wohin er fuhr. Er hatte sowieso immer nur selten mit mir und meiner Schwester geredet, wir waren zu klein gewesen.
Einmal hatten wir ihn gefragt, ob er uns mal mitnehmen k├Ânne, abends im Auto, aber er hatte nur gelacht und uns die K├Âpfe get├Ątschelt.
Wir hatten nicht verstanden warum.
As wir sp├Ąter auf der Veranda gesessen hatten, meine Schwester auf dem Scho├č unseres Vaters und ich in dem gro├čen Schaukelstuhl, hatte meine Tante versucht uns zu tr├Âsten und erkl├Ąrt, dass unser Cousin eben schon einige Jahre ├Ąlter war als wir und dass wir noch fr├╝h genug genau so gro├č sein w├╝rden.
Dann w├╝rde er uns beneiden und mit uns abends wegfahren wollen.
In solchen Momenten stellte ich mir manchmal vor, wie ich wohl mit achtzehn aussehen w├╝rde.
Ein eigenes Auto wollte ich haben, verschiedene Lippenstifte und einen gro├čen Freund und genau so hohe Schuhe wie unsere Nachbarin von zu Hause.
├ľfters nahm ich mir vor, einen Kalender anzulegen, um die Tage bis zu meinem achtzehnten Geburtstag auszustreichen.
So einen Kalender habe ich mir nie angelegt.
Wenn mein Vater mich um halb zehn ins Bett geschickt hatte, wenn meine Schwester dort schon lag und schlief, dann hatte ich mich zu ihr unter die Decke gelegt und mich an ihren warmen, kleinen K├Ârper geschmiegt und mich gl├╝cklich gef├╝hlt.
Ich mochte die Tage im Sommer bei meiner Tante.
Dieses Mal aber war es Herbst gewesen und wir waren fr├╝h aufgebrochen, so fr├╝h, dass es drau├čen noch dunkel war.
Mein Vater hatte uns nicht erz├Ąhlt gehabt, dass wir geplant hatten zu fahren und meine Schwester und ich waren beide zu m├╝de, um uns dar├╝ber zu wundern.
Im Auto drehte mein Vater das Radio an und bevor ich mich beschweren konnte - er wusste, wir h├Ârten lieber unsere CDs-, war ich schon wieder eingeschlafen.
Als ich aufwachte, spielte meine Schwester neben mir mit ihrer Puppe und mein Vater l├Ąchelte mich im R├╝ckspiegel an.
Wir sind gleich da Gro├če, hatte er gesagt.
Ich dr├╝ckte meine Stirn gegen die Fensterscheibe und zuckte zusammen, weil sie kalt war.
Es war inzwischen hell geworden, aber der Himmel war trotzdem grau.
Im Radio sagten sie, man solle sich auf Regen einstellen.
Das rote Auto stand nicht vor dem Haus, als wir ankamen, so wie sonst. Daf├╝r stand dort ein anderes Auto, ein silbernes, das ich noch nie gesehen hatte.
Mein Vater nahm meine Schwester auf den Arm und schloss unser Auto ab.
In der Erwartung, dass wir noch die Taschen mitnehmen w├╝rden, blieb ich neben dem Auto stehen, aber mein Vater lief schon in Richtung Haust├╝r und ich folgte ihm, verwirrt.
Warum ich ihn nicht fragte, was los sei, wei├č ich nicht mehr, vielleicht sp├╝rte ich, dass etwas passiert war, dass ich lieber nichts sagen sollte.
Mein Vater hatte mir mal gesagt, dass ich sehr feinf├╝hlig war und dass ich das von meiner Mutter h├Ątte.
Damals hatte ich nichts gesagt, ich hatte nicht gewusst, wie ich etwas von meiner Mutter haben konnte, ich kannte sie doch gar nicht.
Die T├╝r ├Âffnete uns nicht meine Tante, auch nicht mein Onkel, aber eine ├Ąltere Frau, die mir bekannt vorkam.
Das ist die Mutter eures Onkels. Lise, erinnert ihr euch?, fragte mein Vater, w├Ąhrend wir gemeinsam ins Wohnzimmer gingen.
Sie l├Ąchelte uns an. Ich bin die andere Oma eures Cousins, man hat ja immer zwei, wisst ihr?
Meine Schwester sagte gar nichts, hatte nur den einen Arm um den Hals unseres Vaters geschlungen und nuckelte mit der anderen Hand an ihrem Daumen.
Weil ich glaubte, reagieren zu m├╝ssen, nickte ich, sagte aber nichts.
Eigentlich aber wollte ich wissen, was los war, warum wir hier waren und warum weder meine Tante, noch mein Onkel oder mein Cousin da waren.
Wie w├Ąre es mit einem warmen Kakao?, schlug Lise vor, aber ich wollte nicht.
Meine Schwester schon, also setzte mein Vater sie ab und sie folgte Lise in die K├╝che.
Komm mal her, bat mich mein Vater und hob mich auf seinen Scho├č, nachdem er sich auf das Sofa gesetzt hatte.
Du m├Âchtest sicher wissen, warum wir her gefahren sind und es tut mir Leid, dass ich dir das bisher noch nicht erkl├Ąrt habe.
Ich nickte nur, wie schon so oft, weil ich nicht wusste, was ich sagen sollte.
Deinem Cousin geht es nicht gut. Er musste letzte Nacht ins Krankenhaus und deine Tante hat mich gebeten, her zu kommen.
Ich schaute meinen Vater nur an, sagte nichts.
Meinst du, ihr zwei k├Ânnt ein bisschen hier mit Lise bleiben? Ich w├╝rde gerne zu meiner Schwester und eurem Cousin ins Krankenhaus fahren.
Ich war verunsichert und hatte Angst, wollte wissen, was mit meinem Cousin los war, aber ich traute mich nicht zu fragen.
Ich sp├╝rte, dass ich jetzt erwachsen sein musste, dass mein Vater das jetzt von mir verlangte.
Nat├╝rlich, versprach ich also, wir bleiben hier, mit Lise.
Mein Vater dr├╝ckte mir einen Kuss auf die Stirn.
Meine Gro├če, sagte er, danke. Ich erkl├Ąre dir mehr, wenn ich wieder zur├╝ck bin, ja?
Erfreut ├╝ber diese Versprechung nickte ich wieder und mein Vater gab mir noch einen Kuss.
Lise kam mit meiner Schwester zur├╝ck, die sich sofort auf das Regal mit den Spielen st├╝rzte.
Mein Vater gab auch ihr einen Kuss, ging dann mit Lise in den Flur und Lise kam wenige Minuten sp├Ąter alleine zur├╝ck.
Den Vormittag verbrachten wir damit, ein Spiel nach dem anderen zu spielen und w├Ąhrend uns Lise mittags Grie├čbrei kochte, durften wir Fernsehen schauen.
Nach dem Essen schlief meine Schwester ein und auch Lise waren in ihrem Sessel die Augen zugefallen.
Ich schaltete den Fernseher wieder ein, konnte mich aber nicht auf den Cartoon, der gezeigt wurde, konzentrieren.
Stattdessen dachte ich die ganze Zeit an meinen Cousin und fragte mich, wann mein Vater endlich wieder k├Ąme.
Er hatte versprochen, mir dann alles zu erkl├Ąren.
Ich versuchte mir vorzustellen, was los sei, was passiert war und warum mein Cousin im Krankenhaus lag. Ich malte mir aus, dass er in einen ├ťberfall geraten war und sich verletzt hatte, vielleicht war er gestolpert und hatte sich den Arm gebrochen oder den Fu├č verknackst.
Noch w├Ąhrend ich mir das vorstellte, wusste ich, dass es nicht so etwas sein konnte.
Wegen einem verknacksten Fu├č w├Ąren wir nicht den Weg hier her gefahren.
Aber ich wollte mir nichts anderes vorstellen, also versuchte ich mir einzureden, dass es bestimmt zumindest nur das Bein war, das er sich gebrochen hatte.
Ich dachte dar├╝ber nach, dass meine Mutter auch im Krankenhaus gelegen hatte und mein Vater bei ihr gewesen war und sich um sie gek├╝mmert hatte, und dass sie, wie mein Vater mal gesagt hatte, damals von uns gegangen war.
Meine Schwester und ich waren damals noch so klein gewesen, dass ich mich nicht daran erinnern konnte. Mein Vater hatte uns davon erz├Ąhlt, als wir in gedr├Ąngt hatten, als es uns immer komischer vorkam, dass alle unsere Freunde eine Mutter hatten, nur wir nicht.
In meinem Kopf waren nur ganz kleine, verschwommene Erinnerungen an eine Frau, die wohl mal meine Mutter gewesen war.
F├╝r mich hatte sie nie eine Rolle gespielt, da ich sie nicht wirklich gekannt hatte, aber ich wusste, dass mein Vater sie manchmal sehr vermisste. Mit uns sprach er dar├╝ber nicht.
In meinem Bauch machte sich ein komisches Gef├╝hl breit.
Ich stie├č meine Schwester in die Seite, ich wollte nicht mehr alleine hier sitzen und komische Gedanken haben.
Sie wachte auf und wurde nat├╝rlich sofort quengelig, wovon auch Lise wach wurde.
Nachdem meine Schwester sich beruhigt hatte und Lise frischen Kakao gebracht hatte, spielten wir mit den Puppen und den Baukl├Âtzen, h├Ârten alte Kinder-Schallplatten meiner Tante und schauten uns B├╝cher an.
Als es gerade schon wieder anfing, dunkel zu werden, kam mein Vater zur├╝ck.
Alleine, ohne meine Tante oder meine Onkel.
Er begr├╝├čte uns fr├Âhlich, wirkte dabei aber m├╝de und traurig. Meine Schwester wollte ihm sofort den Turm zeigen, den wir gebaut hatten und das Bett f├╝r die Puppen, aber er sagte, er m├╝sse erst kurz mit Lise reden.
Also gingen die beiden wieder in den Flur, wie schon am Morgen, und wir durften uns nochmal vor den Fernseher setzten.
Ich war unruhig, weil ich merkte, dass es meinem Vater nicht gut ging und weil ich wissen wollte, was los war. Ich war nicht mehr zu klein, um das verstehen zu k├Ânnen.
Ich war doch seine Gro├če.
Mein Vater und Lise blieben lange drau├čen, so lange dass wir in der Zeit zwei Sendungen schauen konnten. Irgendwann kam er dann alleine zur├╝ck und erkl├Ąrte uns, dass Lise jetzt ins Krankenhaus fahren w├╝rde und wir hier blieben.
Eurem Cousin geht es leider noch nicht besser, sagte er und streichelte uns dabei ├╝ber die K├Âpfe, wie als wollte er uns damit tr├Âsten.
Aber was hat er denn?, fragte ich ungeduldig, warum ist er denn im Krankenhaus?
Mein Vater l├Ąchelte m├╝de. Ich erkl├Ąre es dir sp├Ąter meine Gro├če.
Aber ich f├╝hlte mich gar nicht wie die Gro├če.
W├Ąhrend des ganzen Abends redete ich kaum noch mit meinem Vater. Meine Schwester merkte von der komischen Stimmung und der Situation nichts, sie war fr├Âhlich und plapperte, wie sie es sonst auch immer tat.
Nach dem Abendessen mussten wir uns bettfertig machen und mein Vater brachte uns ins kleine G├Ąstezimmer unterm Dach.
Als er mich zudeckte, drehte ich mich sofort zur Wand bevor er mir einen Kuss geben konnte.
Er strich mir ├╝bers Haar. Es tut mir Leid, dass ich dir bis jetzt nichts gesagt habe, sagte er leise und warf einen Blick zum Bett meiner Schwester.
Sie atmete leise und schwer.
Nat├╝rlich sollst du wissen, was los ist. Ich nickte unmerklich, drehte mich dann aber zu ihm um.
Dein Cousin hatte einen Infekt, eine Krankheit, von der man eigentlich meistens annimmt, dass sie nach einer Zeit vor├╝ber geht. Bei ihm ist sie aber nicht vor├╝ber gegangen, sondern sie hat seine Organe angegriffen. Er war so schwach, dass er ins Krankenhaus musste.
Ich wusste nicht, was es bedeutete, wenn ein Infekt die Organe angreift, aber ich fragte nicht nach, sondern h├Ârte weiter zu.
Mein Vater erkl├Ąrte mir, dass der K├Ârper meines Cousins sehr angegriffen sei und man nicht wisse, ob er sich weiter gegen diese Krankheit wehren k├Ânne.
Ich schluckte und dachte an eine Frage, wollte sie stellen, traute mich aber nicht.
Wir m├╝ssen jetzt Geduld haben und hoffen, sagte mein Vater und strich mir wieder ├╝bers Haar, wie als wollte er mich beruhigen.
Ein gebrochenes Bein w├Ąre leichter zu verstehen gewesen.
Wir blieben noch zwei Tage im Haus meiner Tante, ohne dass wir sie einmal sahen.
Nach diesen zwei Tagen kam Lise am sp├Ąten Nachmittag und redete mal wieder lange mit meinem Vater. Nach diesem Gespr├Ąch fuhr mein Vater noch einmal weg und Lise blieb bei uns, wie am ersten Tag.
Er kam erst wieder zur├╝ck, als es schon l├Ąngst dunkel war und wir eigentlich schon im Bett h├Ątten liegen sollen.
Doch wir sollten nicht ins Bett, wir sollten unsere Sachen zusammen packen und zur├╝ck fahren, wie er uns erkl├Ąrte. Ich fragte nicht nach, denn ich sah den Ausdruck im Gesicht meines Vaters und sp├╝rte die wirsche Art mit uns zu reden.
Als wir uns von Lise verabschiedeten, h├Ârte ich meinen Vater zu ihr sagen, dass wir sie in einer Woche wieder sehen sollten, dass wir wieder kommen w├╝rden.
Im Auto schlief meine Schwester sofort ein, w├Ąhrend ich aus dem Fenster nach drau├čen schaute und die Scheibe durch meinen Atem immer mehr beschlug.
Sehen wir die anderen auch, wenn wir wieder herkommen?, fragte ich leise.
Mein Vater schaute nicht in den R├╝ckspiegel, wie sonst, wenn ich ihn etwas fragte.
Bestimmt, sagte er.

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Alice C. B.

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