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Leselupe.de > Gereimtes
Herbstzeit
Eingestellt am 09. 10. 2009 18:46


Autor
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HarryHaller
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2001

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Herbstzeit


Das Scheunendach voll Gr├╝nspan, Moos
Ein Blatt, das f├Ąllt und atemlos
So rauscht und pfeift der Wind
Durch Baum und Bl├Ątter wie ein Kind.


Ich seh┬┤ den Vogel s├╝dw├Ąrts fliegen,
Ich seh┬┤ das Eichhorn N├╝ss┬┤ vergraben,
Ich seh┬┤ den Wurm gerollt dort liegen
Und h├Âr┬┤ das Kr├Ąchzen eines Raben.


Es ist die Zeit des Abschiednehmens,
Die viel vom Leben von uns nimmt,
Und doch nicht trauernd denkt- vergebens
Bald kommt der Fr├╝hling schon zur├╝ck.

So hei├čt es in manch gro├čen Worten,
Sie wollen Lebensweisheit horten,
Nun zeigt es sich auf einen Blick,
Ein Teil davon ist nur gegl├╝ckt....



EK `84


__________________
Nosce te ipsum...and keep your bones alive

Version vom 09. 10. 2009 18:46

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label
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo HarryHaller

dein Gedicht vermittelt eine eine poetisch melancholische Stimmung, die mich sofort einfing.
die Wortbilder, die du malst sind bezaubernd.

die Metrik ist nicht ganz regelm├Ą├čig, aber das st├Ârt nur an einigen Stellen.

darum mache ich dir einige Vorschl├Ąge, die aber den Metrumsw├Ąchtern nicht ausreichend erscheinen d├╝rften.

Das Scheunendach voll Gr├╝nspan, und Moos,
Ein Blatt, das f├Ąllt und atemlos
so Rauscht und pfeift der Wind
Durch Bl├Ątter und B├ĄumeBaum und Bl├Ątter wie ein Kind.

Ich seh┬┤ den Vogel s├╝dw├Ąrts fliegen,
Ich seh┬┤ das Eichhorn N├╝ss┬┤ vergraben,
Ich seh┬┤ den Wurm gerollt dort liegen
Und h├Âr┬┤ eindas Kr├Ąchzen, es kam vomeines Raben.


Es ist die Zeit des Abschiednehmens,
Die viel vom Leben von uns nimmt,
Und doch nicht trauernd denkt, es war - vergebens
Doch bald der Fr├╝hling kehrt zur├╝ck.
Bald kommt der Fr├╝hling schon zur├╝ck (das "doch" durch ein "schon" ersetzten, wegen der Verdopplung


So hei├čt es in manch gro├čen Worten,
Die des Lebens Weisheit wollen horten,
und wollen Lebensweisheit horten
Doch zeigt es sich auf einen Blick,
Ein Teil davon ist nur gegl├╝ckt....

vielleicht kannst du damit etwas anfangen
liebe Gr├╝├če
label

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HarryHaller
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Hallo label,
ich verneige mich... deine Idee gefallen mir komplett, es klingt viel besser, dabei hielt ich es schon f├╝r eins meiner besser klingenden :-( , sei bedankt, ich mache mich gleich an die Korrektur.

liebe Gr├╝├če
Eric
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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Harry,

Ein eiheitliches Reimschema ist leider nicht erkennbar, Strophe 3 und 4 reimen sich gar nicht mehr in Paaren; das Metrum der letzten Strophe ist - auch nach der vorgeschlagenen Ver├Ąnderung - misslungen (denk mal daran, was ich dir in meinem letzten Kommentar gesagt habe )

quote:
Das Scheunendach voll Gr├╝nspan, Moos
Ein Blatt, das f├Ąllt und atemlos
So rauscht und pfeift der Wind
Durch Baum und Bl├Ątter wie ein Kind.

Ich seh┬┤ den Vogel s├╝dw├Ąrts fliegen,
Ich seh┬┤ das Eichhorn N├╝ss┬┤ vergraben,
Ich seh┬┤ den Wurm gerollt dort liegen
Und h├Âr┬┤ das Kr├Ąchzen eines Raben.


Es ist die Zeit des Abschiednehmens,
Die viel vom Leben von uns nimmt,
Und doch nicht trauernd denkt- vergebens
Bald kommt der Fr├╝hling schon zur├╝ck.

So hei├čt es in manch oft mit gro├čen Worten,
Sie die wollen Lebensweisheit horten,
Schon zeigt es sich auf einen Blick, sich auf den ersten Blick,
Ein Teil davon ist nur gegl├╝ckt ...

So ginge es metrisch, doch die Paarreime fehlen leider.

Insgesamt ein stark ├╝berarbeitungsw├╝rdiger Text.

Nicht b├Âse sein,
Heidrun



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Inu
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Lieber Harry

Dein ( ich meine, Dein umgemodeltes) Gedicht:

quote:
Das Scheunendach voll Gr├╝nspan, Moos
Ein Blatt, das f├Ąllt und atemlos
So rauscht und pfeift der Wind
Durch Baum und Bl├Ątter wie ein Kind.
Versma├č!


Ich seh┬┤ den Vogel s├╝dw├Ąrts fliegen,
Ich seh┬┤ das Eichhorn N├╝ss┬┤ vergraben,
Ich seh┬┤ den Wurm gerollt dort liegen
Und h├Âr┬┤ das Kr├Ąchzen eines Raben.
Gut! wobei ├╝ber 'N├╝ss' noch leicht zu streiten w├Ąre ...


Es ist die Zeit des Abschiednehmens,
Die viel vom Leben von uns nimmt,
Und doch nicht trauernd denkt- vergebens
Bald kommt der Fr├╝hling schon zur├╝ck.
Was ist das? Da passt ja reimm├Ą├čig rein gar nichts


So hei├čt es in manch gro├čen Worten,
Sie wollen Lebensweisheit horten,
Nun zeigt es sich auf einen Blick,
Ein Teil davon ist nur gegl├╝ckt

Blick/ gegl├╝ckt ... au - das tut weh

Ich verstehe ├╝berhaupt nicht, warum das Gedicht - dessen Gedanken und Inhalt mir gut gefallen - sich unbedingt reimen muss.

Ich wei├č nicht... aber vielleicht solltest Du es gar nicht in ein solches 4 -Zeilen - Versschema pressen ...

Gru├č
Inu

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HarryHaller
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Kurze Antwort an Inu und Heidrun:

Vielen Dank f├╝r eure Hilfen, ich schreibe zwar schon lange - seit 1981-, aber eigentlich immer mehr als Ventil, wenn etwas raus will. Mir gef├Ąllt das Reimen, habe aber nie vorab gelernt, wie wichtig es zu sein scheint, Versma├č und "Reimgesetze" zu beachten.
Ich bitte, mir dies nachzusehen.
Ich m├Âchte eher einfach meine Gef├╝hle ausdr├╝cken, bislang war mir also der Inhalt wichtiger, als die ├Ąu├čere Form.

Ich werde aber versuchen, mich zu verbessern, denn das war ja auch ein Grund, warum ich hier etwas online stelle...

Nochmals Danke f├╝r Deine und eure Hilfen, es wird bestimmt was H├Ąngenbleiben...

Lieben Gru├č
Eric
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