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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Herr Dittmeyer oder die viktorianische Unterwäsche
Eingestellt am 23. 05. 2004 11:26


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Silberstreif
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Oh, wohlige Schamesröte - die sich jedoch nicht bis zu den Wangen hocharbeitet, sondern gleich am zukünftigen Ort des Geschehens verweilt: im Schambereich.
Eine der angenehmsten Freuden ist - oh nein, nicht die körperliche - die Vor-Freude, oder auch das Vor-Spiel?
Das verheißungsvolle Spiel beginnt mit einer Karte. Herz-As! Diese verhalten unzüchtige und doch deutliche Karte aus 130er gelbmarmoriertem Papier. Gedruckt im edelsten Schriftbild, das der Computer hergibt, prangt eine dreistellige Summe, die, sogleich überwiesen, eben jene prickelnde Vorfreude beschert.
Und erst die Dame auf der Karte! Die da lasziv, in williger Stellung - wie sich der Betrachter einbildet, denn der Bildausschnitt beraubt die Dame ihres Leibes - eine brennende Kerze im Mund hält. Eine brennende Kerze! Im Mund! Meine Güte - das allein ist ja schon nicht mehr jugendfrei. Wenn die Kids das nachmachen, und die Kerze dann tropft...
Erwachsenenspiele eben. Erwachsene verstehen subtile Hinweise. Auch ohne Untertitel. Allerdings kommt die Karte nicht ganz ohne Titel aus und wendet sich auch gleich an das gebildete Publikum, denn die prägnante Überschrift in besagtem edlen Schriftbild ist französisch: "Nuit d'amour".
Amour. Frankreich. Oh lá lá! Der Kenner kennt sich eben aus und versteht sich auf Französisch auch ohne Sprachkenntnisse. Die brennende Kerze im Mund. Ein Augenzwinkern.
Und dann der Veranstaltungsort! Veranstaltung? Event nennt sich das doch wohl: ein Schloss. Ein richtiges Schloss! Oder doch nicht? Der Eventmanager des ausgesuchten Publikums versteht sich ja auf dessen Niveau und bleibt sich stilvoll treu. Französisch eben: Chateau. "Nuit d'amour" im Chateau. Erregend aufregend.
Ob die Dame mit der Kerze auch da...?
Das Datum ist schnell im Terminkalender rot angekreuzt. Oder schwarz? Dresscode ist ja "noir". Dem entspannenden Wochenende steht nichts mehr im Wege.
Wege, Wege - führen nicht alle Wege zum Chateau? Falls doch nicht, liegt noch die farbkopierte Wegbeschreibung bei. Und die ist auch bitter nötig.
Die Fahrt gerät auch gleich zur Heimatkunde. Durch pittoreske Dörfchen langsam fahrend, da dies auf Kopfsteinpflaster reifenschonender, werden diese gebührend ins Kurzzeitgedächtnis aufgenommen - muss ja für die Heimfahrt noch reichen.
Die Flussüberquerung auf der Fähre ist kurz, doch heftig romantisch und rundet das nostalgische Vorfreudegänsehäuteln effektvoll ab.
Das Chateau ist dann nicht zu verfehlen. Die Renovierungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen, doch das ist ja bei historienträchtigen Gebäuden durchaus üblich. Dem Wursteln durch Gerüste folgt sogleich die Versöhnung: in Gestalt eines irritierten, leicht verkrampften und fast gänzlich unbekleideten Lustsklaven, den man in Hundemanier auf schwarzem Flokati vor dem Eingang drapiert hat. Den Dackelblick hat er schon drauf. Man fragt sich, ob er mit dieser Aufgabe wohl überrumpelt wurde. Bei dem in arrangierten Lustsachen weniger erfahrenen Publikum regt sich ein wenig Mitleid.
Sollte die Nacht vielleicht doch noch zum Schlafen und nicht nur Beischlafen missbraucht werden, so steht ein vom Schlossherren persönlich zugewiesenes Zimmer zur Verfügung. Das rechtfertigt mit seiner Exklusivität den Preis, da es gänzlich privat und nicht mit anderen zu teilen ist. Ganz im Gegensatz zu Dusche inklusive Toilette, die, nach hundert Metern über den Flur zu erreichen, Intimsphäre gänzlich ausschließt: sie ist nicht abschließbar.
Was soll's? Schließlich soll hier in der Massenintimität auch die eigene ausgelebt werden. Was stören da olfaktorische und akustische Intrusionen während der Rasur des Intimbereichs unter der Dusche?
Für die Reizblase fällt dann doch noch eine Alternative ein: die Lösung heißt Herr Dittmeyer. Dessen genial praktisch erweiterte Flaschenhalserfindung eignet sich zwar nicht, autofahrenderweise den Inhalt zu leeren - höchstens ins Dekolleté - doch sehr wohl als Designerurinal. Und das niveauvolle Publikum hat natürlich immer eine Flasche Valensina im Kofferraum.
Derart für alle Eventualitäten gerüstet wird nun, nach Erle(di)gung der Mücken im Gemach, die Zeremonie des Ankleidens bzw. Weglassens von Kleidung zelebriert. In Ermangelung einer Kammerzofe, wie sie bei Ritters seinerzeit wohl üblich war, muss also selbst Hand angelegt und die Verwandlung in Belle / Beau de nuit, nach eigenem Gutdünken vollzogen werden.




Die Flaniermeile im großen Saal ist eröffnet, und eine Parade von mehr oder weniger nacktem Fleisch beginnt zögerlich.
Diverse Outfits würden auch dem Publikum in „Gräfin Mariza“ zur Ehre gereichen, andere einem Rennpferd gut zu Gesicht stehen. Ist das Gurtzeug wenigstens bequem? Wozu die Nippel dann noch mit Glitzersternchen abkleben? Sie baumeln während des gelangweilten Dummherumsitzens ohnehin nur auf den Knien.
Der Beate-Uhse-Erbe hat wohl guten Umsatz gemacht. Lack, Vinyl und Lederimitat uniformieren geradezu. Da müssen auch die nackten Hinterbacken standardisiert zu sehen sein. Fetisch in Abwechslung mit dem kleinen Schwarzen. Ein knappes, gelöchertes Tigeroutfit oder ein H&M-Rock in beige wirken erleichternd störend, und dass irgendwo ein weißer BH oben aus dem Paillettenkleid bleckt, interessiert sowieso niemanden.
Es wird gestöckelt, geschritten, gesehen und sich sehen gelassen. Wogende Massen, luftraubend nach oben tablettiert, oder das Kleid ganz vergessen und in Unterwäsche erschienen. Es gibt wirklich was zu sehen.
Der Auftritt der Viktorianer oder Venezianer, oder ist es gar Katharina die Große persönlich, samt Gefolge, ist geradezu erheiternd. Doch niemand lacht - es ziemt sich nicht und die Angelegenheit ist ja auch viel zu ernst. Auf Zebrafell-Imitat werden noch schnell ein paar Fotos fürs Familienalbum gemacht.
Die Viktorianer - was trugen sie seinerzeit für Unterwäsche? Die Dame behält dieses Geheimnis für sich und ziert sich. Noch.
Die kleinen Tischchen werden bevölkert, Kerzen in Kandelabern erhellen notdürftig die Szenerie, und man bleibt keusch unter sich.
Doch da erscheint die mit nichts als ihrem Stolz und ihrem Mut Bekleidete. Kein Höschen verwehrt den Blick auf die blanke Möse, kein schamvolles Augensenken, kein noch so leichtes Erröten beim Angestarrtwerden. Die Königin de la nuit. Sie ist einfach wunderbar - eine Augenweide. Und das Auge weidet genüsslich, ausgiebig.
Koketterie wird demonstriert beim sinnlichen Beißen in Salzstangen - mehr gibt es auch nicht zu tun, denn die schöne Angestarrte ist gleich verschwunden.
Das Auge schweift ab, umher, umhin, zum Fenster raus. Gibt’s da mehr zu sehen? Draußen? Konzentrisch kreisende Beleuchtungseffekte auf demolierter Chateau-Fassade. Doch da fängt den Blick ein erleuchtetes Fenster, hinter dem sich etwas tut. Etwas Merkwürdiges. Ein hopsender Nackter. Oh. Mag dahinter wohl die erwartete Erotik stecken? Der Nackte müht sich sehr beim Springen. Man vermutet das Bett unter seinen Füssen. Ob zwischen Bett und Füßen gar eine Frau...? Nein. Solch derbe Praktiken traut man der elitären Gästeschar nicht zu.
Der Nackte schwingt in Gauchomanier ein Handtuch, jedoch malträtiert er damit weder lustvoll seine Partnerin, noch büßerisch sich selbst, sondern bereitet den Mücken ein Blutbad. Damit sie den Teint nicht so verunzieren.
Wie bei jeder öden Party versammelt sich auch hier das Gros der nackten Hinterbacken, Netzbestrumpften oder Abendkleidbewehrten an der Bar. O-Saft aus Tetrapack. Kostenlos. Hier und da blitzt eine rote Krawatte aus dem Schwarz. Man hat sich eben schick gemacht, und Grablichter schmeicheln dem Teint.
Stunde um Stunde vergeht und damit einhergehend, vergeht auch die Lust.
Wo geht die Vorfreude hin, wenn sie vergeht? Gibt es einen Himmel für Gefühle? Den Himmel der verlorenen Sehnsüchte, Freuden, Lieben? Wie schön mag er sein. Und wie traurig.
In erwartungsvoller Apathie harrt man der Dinge, die da kommen mögen, und tatsächlich karikiert die Gastgeberin in verhaspeltem VHS-Deutsch den Stil und eröffnet endlich das Buffet. Äktschen.
Dekorativ drapiert zwei Schöne, nur leicht verhüllt, und das gänzlich nackte wie tote Spanferkel. Endlich kommt Stimmung auf, in der Prozession um das Buffet. In dem Gedrängel um die Wurst kommt man sich sogar näher, obwohl ein Teller im Kreuz nicht übertrieben viel Sinnlichkeit vermittelt.
Die chateauhaften Tischchen eignen sich nicht für Gelage. Also werden die Teller gekonnt auf den Knien balanciert, und so geht die Liebe erst einmal durch den Magen und damit zumindest eine Art der Befriedigung einher.
Die Augenweide ist plötzlich wieder da, unnahbar in ihrer Blöße, doch da erdreistet sich ein Lüstling und würzt kurzerhand eine Peperoni an ihrer Möse. Scharf!
Leider trägt sich dann aber nichts mehr zu, und ein voller Bauch macht träge. Die Trägheit ist kaum mehr auszuhalten, also folgt richtig der Beschluss, hier nichts mehr zu versäumen und sich wohlverdientem Schlummer hinzugeben.
Die Halle durchwabern Sauerkrautdüfte und gleich findet die Modenschau eines ganz "beriehmten" Designers statt. Ob sich Giorgio A. diese müde Veranstaltung zur Präsentation seiner neusten Couture-Kreationen ausgesucht hat? Wohl kaum. Ab ins Boudoir. Alleine!

Vereinzeltes Knallen bereitet dem Schlaf ein jähes Ende, ach ja: Mitternachtsfeuerwerk. Das Wenige am Leib ist rasch wieder in Form gebracht und über Flure eilend, wird mitgezählt. Die neunte und letzte phallische Rakete verpufft, ehe das Tor zu Hofe erreicht ist. Chateaus sind großzügig bemessen.
Doch nun tut sich was, in den Vorräumen und Separees. Die Sauna wurde zweckentfremdet, und auf deren Dach räkelt sich verzückt lächelnd eine Nackte und wird verwöhnt. Cunnilingus sei Dank stört es hinterher wohl nicht, dass der Hintern ganz staubig ist.
Im nächsten Kämmerlein geht es besser sichtbar zur "Sache". Also kurzerhand dazugesellt, auf gummilakenbespanntem Großfamilienbett. Die Dame in der Mitte entspricht auch nackt noch dem Dresscode, denn ihre schwarzgerahmte Brille stört offenbar nicht beim Liebesspiel. Die drei Herren widmen sich denn auch mehr ihrem Unterleib, als ihrem Gesicht. Das Malträtieren ihrer Brüste übernimmt eine zweite, von hinten penetrierte Dame. Es wird in und an ihr gefuhrwerkt, dass man um ihre Gesundheit bangen könnte. Ihr Stöhnen klingt auch gelegentlich eher gequält, als lustvoll. Was um alles in der Welt tun die da mit ihr? Ist ein Eingreifen nötig? Ein Notarzt verständigt? Man macht sich eben so seine Gedanken.
Gänzlich stumm treibt's ein Pärchen in guter alter Missionarsstellung zu Kopfe der Beackerten, doch ist hier womöglich auch Gefahr im Verzug, denn sein Penispiercing könnte ja irgendwo hängen bleiben. Die ganze Szenerie mutet eher medizinisch als erotisch an, und das Gekicher der Zuschauer trägt auch nicht unbedingt zur Luststeigerung bei.
Am Treppengeländer wird Ringelpiez mit Anfassen gespielt. Vier oder fünf mehr oder weniger Nackte in Reih und Glied fassen sich gegenseitig an diverse Körperstellen. Macht das Spaß?
Im großen Saal flanieren immer noch die Gesehenwerdenwollenden, doch gemütlich ist's nur vor dem Kamin.
Doch schließlich lüftet sich noch ein Geheimnis. Die Pseudo-Viktorianer haben sich entkleidet und sitzen in Unterwäsche keusch an ihrem Tischchen. Doch die Unterwäsche entspricht nicht dem Stil, den sie vormals vorgaben. Quelle-Katalog mit 14 Tagen Rückgaberecht.
Gänzlich privat in einem der Zimmer dieser Jugendherberge mit Erwachsenenprogramm wird auch noch beigeschlafen. Langgezogenes Stöhnen hallt durchs Gemäuer. Im Horrorgenre wären es die Schreie längst verstorbener, verfluchter Spukgestalten.

Der Morgen graut über dem Chateau. Toilette besetzt. Natürlich. Doch wen stört's? Herrn Dittmeyer sei Dank.
Die Prüderie der Nacht wird im verstrubbelten Morgenlook abgelegt. Immer noch oder bereits wieder Nackte geben sich ein Stelldichein unter der Dusche. "dusch-das" ist bereitgestellt. "Belebend für alle Sinne" steht drauf. Endlich! Hier also findet sich die versprochene Sinnlichkeit. Ah ja!
Beim Frühstück ein erneutes Defilee. Nicht mehr so glanzvoll wie am Abend - diverse Bekleidungen werden wieder erkannt. Ziemlich deplaziert im Morgenlicht, die festlichen Roben. Ob die Unterwäsche ebenfalls die gleiche geblieben ist? Aber sehr von Körpersäften durchtränkt kann sie ja nicht sein.
Erleichterung, denn die Dame mit der schwarzen Brille schreitet, offenbar unversehrt, durch den Raum. Sie kann's noch. Schreiten!
Das Buffet ist auch noch dasselbe. Fressspuren vom Abend ziehen sich durch alles Angebotene. Nur die beiden Schönen samt Spanferkel sind weg. Stattdessen eine Kanne Kaffee - belebend für die Sinne? Der Stil wurde nicht durchbrochen. Appetitlosigkeit bis zum Schluss.

Ob die bei Onkel Dittmeyer die Flaschen vor der Neubefüllung auch wirklich gründlich spülen? Sieht ein wenig aus wie Apfelsaft. Ob man die Flasche dezent auf das Buffet ...?

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blaustrumpf
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Hallo, Anonyme(r)

Nett, wirklich nett, dein Beitrag. Noch netter wäre es, wenn du dich mildtätig editierend der dir bisweilen entglittenen Orthographie anzunehmen bereitfändest. Oder sollte diese bereits unter dem Thema SM zu subsumieren sein?

Das Feld der erotischen Ausprägungen ist gewiss recht bunt. Zwar gehört der Langweiligkeitsaspekt sexueller Praktiken nicht zu meinem Katalog, doch als Satire hat dein Text einiges, und nicht nur die bereits erwähnten Tippfehler.

Schöne Grüße von blaustrumpf
__________________
Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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Silberstreif
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hallo Blaustrumpf

drei Tippfehler habe ich gefunden und beseitigt, jedoch von SM ist in meiner Geschichte keine Spur.
Ich dachte ich könnte vielleicht den Ausschreibungsvorgaben entsprechen, mit dem Quentchen Humor - denn 'Erotik' kann auch gründlich daneben gehen, vor allem wenn sie derart "verplant" daherkommt.
Ist wirklich nur die romantisch / poetisch / melancholische Beschreibung des reinen, selbstverständlich lustvollen und von orgiastischem Erfolg gekrönten "Aktes" erotisch? Finde ich nicht.

Schöne Grüße und danke für die Beurteilung
__________________
will man, was man muss?

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blaustrumpf
???
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Hallo, Anonyme(r)

Da habe ich mich wohl verformuliert: Keineswegs wollte ich behaupten, dass ich eine Spur von SM in deiner Geschichte fände - auch wenn der Hinweis auf das "in Gauchomanier" geschwungene Handtuch vielleicht in diese Richtung wiese.

Weiters habe ich auch nirgendwo behauptet, dass ich "wirklich nur die romantisch / poetisch / melancholische Beschreibung des reinen, selbstverständlich lustvollen und von orgiastischem Erfolg gekrönten "Aktes" erotisch" fände.

Sei es, wie es sei. Ein paar mehr als drei "Typos" habe ich noch gefunden. Die etwas seltsame Notation ist dem vB-Code geschuldet: x soll einen durchgestrichenen Bindestrich darstellen, , steht für ein in meinen Augen überflüssiges Komma.

Abschließend sei angemerkt, dass das konzentrierte Lesen des Textes meinem Vergnügen an den Formulierungen nicht besonders zuträglich war. Trotzdem habe ich deinen Beitrag auch diesmal nicht bewertet.

Schöne Grüße von blaustrumpf

Hier findest du meine "Stolperstellen" markiert:
Oh wohlige Schamesröte - die sich jedoch nicht bis zu den Wangen hocharbeitet, sondern gleich am zukünftigen Ort des Geschehens verweilt: im Schambereich.
Eine der angenehmsten Freuden ist - oh nein, nicht die körperliche - die Vor-Freude, oder auch das Vor-Spiel?
Das verheißungsvolle Spiel beginnt mit einer Karte. Herz-Ass. Diese verhalten unzüchtige und doch deutliche Karte, aus 130er gelbmarmoriertem Papier. Gedruckt im edelsten Schriftbild, das der Computer hergibt, prangt eine dreistellige Summe, die - sogleich überwiesen - eben jene prickelnde Vorfreude beschert.
Und erst die Dame auf der Karte! Die da lasziv, in williger Stellung (bildet sich der Betrachter jedenfalls ein, denn der Bildausschnitt beraubt die Dame ihres Leibes) eine brennende Kerze im Mund hält. Eine brennende Kerze! Im Mund! Meine Güte - das allein ist ja schon nicht mehr jugendfrei. Wenn die Kids das nachmachen, und die Kerze dann tropft...
Erwachsenenspiele eben. Erwachsene verstehen subtile Hinweise. Auch ohne Untertitel. Allerdings kommt die Karte nicht ganz ohne Titel aus und wendet sich auch gleich an das gebildete Publikum, denn die prägnante Überschrift in besagtem edlen Schriftbild, ist französisch: "Nuit d'amour".
Amour. Frankreich. Oh là là. Der Kenner kennt sich eben aus und versteht sich auf französisch auch ohne Sprachkenntnisse. Die brennende Kerze im Mund. Ein Augenzwinkern.
Und dann der Veranstaltungsort! Veranstaltung? Event nennt sich das doch wohl: ein Schloss. Ein richtiges Schloss. Oder doch nicht. Der Gastgeber (Eventmanager?) des ausgesuchten Publikums versteht sich ja auf dessen Niveau und bleibt sich stilvoll treu. Französisch eben: Chateau. "Nuit d'amour" im Chateau. Erregend aufregend.
Ob die Dame mit der Kerze auch da...?
Das Datum ist schnell im Terminkalender rot angekreuzt. Oder schwarz? Dresscode ist ja "noir". Dem verdienten, entspannenden Wochenende steht nichts mehr im Wege.
Wege, Wege - führen nicht alle Wege zum Chateau? Falls doch nicht, liegt noch die farbkopierte Wegbeschreibung bei. Und die ist auch bitter nötig.
Die Fahrt gerät auch gleich zur Heimatkunde, durch pittoreske Dörfchen langsam fahrend, da auf Kopfsteinpflaster reifenschonender, werden diese gebührend ins Kurzzeitgedächtnis aufgenommen - muss ja für die Heimfahrt noch reichen.
Die Flussüberquerung auf der Fähre ist kurz, doch heftig romantisch und rundet das nostalgische Vorfreudegänsehäuteln effektvoll ab.
Das Chateau ist dann nicht zu verfehlen, oder doch? Auch nach längerer Suche findet sich kein zweites. Also doch dieses. Die Renovierungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen, doch ist das ja bei historienträchtigen Gebäuden durchaus üblich. Dem Wursteln durch Gerüste folgt sogleich die Versöhnung: durch einen irritierten (wurde er etwa mit dieser Aufgabe überrumpelt?), leicht verkrampften, nahezu gänzlich unbekleideten Lustsklaven, der in Hundemanier auf schwarzem Flokati vor dem Eingang drapiert wurde. Den Dackelblick hat er schon drauf. Ein wenig Mitleid regt sich in dem, in arrangierten Lustsachen weniger erfahrenen, Publikum.
Sollte die Nacht vielleicht doch noch zum Schlafen, und nicht nur Beischlafen, missbraucht werden, wird vom Schlossherren persönlich ein Zimmer zugewiesen. Das rechtfertigt mit seiner Exklusivität den Preis, da es gänzlich privat und nicht mit anderen zu teilen ist. Ganz im Gegensatz zu Dusche und Toilette, die, nach hundert Metern über den Flur zu erreichen, Intimsphäre gänzlich ausschließen: beide sind nicht abschließbar.
Was soll's? Schließlich soll hier in der Massenintimität die eigene ausgelebt werden. Was stören da olfaktorische und akustische Intrusionen während der Rasur des Intimbereichs, unter der Dusche, nebenher die Mücken erschlagend?
Für die Reizblase fällt dann doch noch eine Alternative ein: die Lösung heißt Herr Dittmeyer. Dessen genial praktisch erweiterte Flaschenhalserfindung eignet sich zwar nicht, autofahrenderweise den Inhalt zu leeren, höchstens ins Dekolleté, doch sehr wohl als Designerurinal. Und das niveauvolle Publikum hat natürlich immer eine Flasche Valensina im Kofferraum. Herr Dittmeyer macht also nicht nur Kinder froh (ach, das war ja ein anderer - Herr Haribo) - oder hieß er Onkel Dittmeyer?
Derart für alle Eventualitäten gerüstet, wird nun nach Erle(di)gung der Mücken im Gemach, wird nun die Zeremonie des Ankleidens bzw. Weglassens von Kleidung zelebriert. In Ermangelung der Kammerzofe, wie sie bei Ritters seinerzeit wohl üblich war, muss also selbst Hand angelegt und die Verwandlung in Belle / Beau de Nuit, nach eigenem Gutdünken, vollzogen werden.
Die Flaniermeile im großen Saal ist eröffnet, und eine Parade von mehr oder weniger nacktem Fleisch beginnt zögerlich.
Diverse Outfits würden auch dem Publikum in „Gräfin Mariza“ zur Ehre gereichen, andere einem Rennpferd gut zu Gesicht stehen. Ist das Gurtzeug wenigstens bequem? Wozu die Nippel dann noch mit Glitzersternchen abkleben? Sie baumeln während des gelangweilten Dummherumsitzens sowieso nur auf den Knien.
Der Beate-Uhse-Erbe hat wohl guten Umsatz gemacht. Lackx, Vinylx und Lederimitat uniformieren geradezu. Da müssen auch die nackten Hinterbacken standardisiert zu sehen sein. Fetisch in Abwechslung mit dem kleinen Schwarzen. Ein knappes, gelöchertes Tigeroutfit oder ein H&M-Rock in beige, wirken erleichternd störend, und dass irgendwo ein weißer BH oben aus dem Paillettenkleid bleckt, interessiert sowieso niemanden.
Es wird gestöckelt, geschritten, hingesehen und sich sehen gelassen worden. Wogende Massen luftraubend nach oben tablettiert, oder das Kleid ganz vergessen und in Unterwäsche erschienen. Es gibt wirklich was zu sehen.
Der Auftritt der Viktorianer (oder Venezianer oder ist es gar Katharina die Große persönlich, samt Gefolge) ist geradezu erheiternd. Doch niemand lacht - es ziemt sich nicht und die Angelegenheit ist ja auch viel zu ernst. Auf Zebrafellimitat werden noch schnell ein paar Fotos fürs Familienalbum gemacht. Die Viktorianer - was trugen sie seinerzeit für Unterwäsche? Die Dame behält dieses Geheimnis für sich und ziert sich. Noch.
Die kleinen Tischchen werden bevölkert, Kerzen in Kandelabern erhellen notdürftig die Szenerie und man bleibt keusch unter sich.
Doch da x erscheint die mit nichts als ihrem Stolz und ihrem Mut Bekleidete. Kein Höschen verwehrt den Blick auf blanke Möse, kein schamvolles Augensenken, kein noch so leichtes Erröten beim Angestarrtwerden. Die Königin de la nuit. Sie ist einfach wunderbar - eine Augenweide. Und das Auge weidet genüsslich, ausgiebig.
Koketterie wird demonstriert beim sinnlichen Beißen in Salzstangen - mehr gibt es auch nicht zu tun, denn die schöne Angestarrte ist gleich verschwunden.
Das Auge schweift ab, umher, umhin, zum Fenster raus. Gibt’s da mehr zu sehen? Draußen? Konzentrisch kreisende Beleuchtungseffekte auf demolierter Chateau-Fassade. Doch fängt den Blick ein erleuchtetes Fenster, hinter dem sich was tut. Etwas Merkwürdiges. Ein hopsender Nackter. Oh. Mag dahinter wohl die erwartete Erotik stecken? Der Nackte müht sich sehr beim Springen. Man vermutet das Bett unter seinen Füssen. Ob zwischen Bett und Füßen gar eine Frau...? Nein. Solch derbe Praktiken traut man der elitären Gästeschar nicht zu. Auch nicht im Einzelnen. Der Nackte schwingt in Gauchomanier ein Handtuch, jedoch malträtiert er damit weder lustvoll seine Partnerin, noch büßerisch sich selbst, sondern bereitet den Mücken ein Blutbad. Damit sie den Teint nicht so verunstalten.
Wie bei jeder öden Party versammelt sich auch hier das Gros der nackten Hinterbacken, Netzbestrumpften, Abendkleidbewehrten an der Bar. O-Saft aus Tetrapak. Umsonst. Hier und da blitzt eine rote Krawatte aus dem Schwarz. Man hat sich eben schick gemacht, und Grablichter schmeicheln dem Teint.
Stunde um Stunde vergeht und damit einhergehend vergeht auch die Lust.
Wo geht die Vorfreude hin, wenn sie verxgeht? Gibt es einen Himmel für Gefühle? Den Himmel der verlorenen Sehnsüchte, Freuden, Lieben? Wie schön mag er sein. Und wie traurig.
In erwartungsvoller Apathie harrt man der Dinge, die da kommen mögen und tatsächlich karikiert die Gastgeberin in verhaspeltem VHS-Deutsch den Stil und eröffnet endlich das Buffet. Äktschen.
Dekorativ drapiert zwei Schöne, nur leicht verhüllt, und das gänzlich nackte wie tote Spanferkel. Endlich kommt Stimmung auf, in der Prozession um das Buffet. Und in dem Gedrängel um die Wurst kommt man sich sogar näher, obwohl ein Teller im Kreuz nicht übertrieben viel Sinnlichkeit hat.
Die chateauhaften Tischchen eignen sich nicht für Gelage. Also werden die Teller gekonnt auf den Knien balanciert, und so geht die Liebe erst einmal durch den Magen und damit zumindest eine Art der Befriedigung einher.
Die Augenweide ist plötzlich wieder da, unnahbar in ihrer Blöße, doch da erdreistet sich ein Lüstling und würzt kurzerhand eine Peperoni an ihrer Möse. Scharf!
Leider trägt sich dann aber nichts mehr zu, und ein voller Bauch macht träge. Die Trägheit ist kaum mehr auszuhalten, also folgt richtig der Beschluss, hier nichts mehr zu versäumen und sich wohlverdientem Schlummer hinzugeben.
Die Halle durchwabern Sauerkrautdüfte, und gleich findet die Modenschau eines ganz "beriehmten" Designers statt. Ob sich Giorgio A. diese müde Veranstaltung zur Präsentation seiner neuesten Couture-Kreationen ausgesucht hat? Wohl kaum. Ab ins Boudoir. Alleine!
Vereinzeltes Knallen bereitet dem Schlaf ein jähes Ende, ach ja: Mitternachtsfeuerwerk. Das Wenige am Leib ist rasch wieder in Form gebracht und über Flure eilend, wird mitgezählt. Die neunte und letzte phallische Rakete verpufft, ehe das Tor zu Hofe erreicht ist. Chateaus sind großzügig bemessen.

Doch nun tut sich was, in den Vorräumen und Separees. Die Sauna wurde zweckentfremdet, und auf deren Dach räkelt sich verzückt lächelnd eine Nackte und wird verwöhnt. Cunnilingus sei Dank stört es hinterher wohl nicht, dass der Hintern ganz staubig ist. Im nächsten Kämmerlein geht es besser sichtbar zur "Sache". Also kurzerhand dazugesellt, auf gummilakenbespanntem Großfamilienbett. Die Dame in der Mitte entspricht auch nackt noch dem Dresscode, denn ihre schwarzgerahmte Brille stört offenbar nicht beim Liebesspiel. Die drei Herren widmen sich denn auch mehr ihrem Unterleib, als ihrem Gesicht. Das Malträtieren ihrer Brüste übernimmt eine zweite, von hinten penetrierte Dame. Es wird in und an ihr gefuhrwerkt, dass man um ihre Gesundheit bangen könnte. Ihr Stöhnen klingt auch gelegentlich eher gequält als lustvoll. Was um alles in der Welt tun die da mit ihr? Ist ein Eingreifen nötig? Ein Notarzt verständigt? Steht sie gar kurz vor einem Scheidenkrampf? Man macht sich eben so seine Gedankenx. Gänzlich stumm treibt's ein Pärchen in guter alter Missionarsstellung zu Kopfe der Beackerten, doch ist hier womöglich auch Gefahr im Verzug, denn sein Penispiercing könnte ja irgendwo hängenbleiben. Die ganze Szenerie mutet eher medizinisch als erotisch an, und das Gekicher der Zuschauer trägt auch nicht zur Luststeigerung bei. Beim Treppengeländer wird Ringelpiez mit Anfassen gespielt. Vier oder fünf mehr oder weniger Nackte in Reih und Glied hintereinander fassen sich gegenseitig an diverse Körperstellen. Macht das Spaß?
Im großen Saal flanieren immer noch die Gesehenxwerdenxwollenden, doch gemütlich ist's nur vor dem Kamin.
Doch schließlich lüftet sich noch ein Geheimnis. Die Pseudo-Viktorianer haben sich entkleidet und sitzen in Unterwäsche keusch an ihrem Tischchen. Doch die Unterwäsche entspricht nicht dem Stil, den sie vormals vorgaben. Quelle-Katalog mit 14 Tagen Rückgaberecht.
Gänzlich privat in einem der Zimmer dieser Jugendherberge mit Erwachsenenprogramm wird auch noch beigeschlafen. Langgezogenes Stöhnen hallt durchs Gemäuer. Im Horrorgenre wären es die Schreie längst verstorbener, verfluchter Spukgestalten.
Der Morgen graut über dem Chateau. Toilette besetzt. Natürlich. Doch wen stört's? Herrn Dittmeyer sei Dank.
Die Prüderie der Nacht wird im verstrubbelten Morgenlook abgelegt. Immer noch - oder bereits wieder - Nackte geben sich ein Stelldichein in der Dusche. "Dusch-das" ist bereitgestellt. "Belebend für alle Sinne" steht drauf. Endlich! Hier also findet sich die versprochene Sinnlichkeit. Ah ja!
Beim Frühstück ein erneutes Defilee. Nicht mehr so glanzvoll wie am Abend - diverse Bekleidungen werden wiedererkannt. Ziemlich deplaziert im Morgenlicht, die festlichen Roben. Ob die Unterwäsche ebenfalls die gleiche geblieben ist? Aber sehr von Körpersäften durchtränkt kann sie ja nicht sein.
Erleichterungx, denn die Dame mit der schwarzen Brille schreitet, offenbar unversehrt, durch den Raum. Sie kann's noch. Schreiten!
Das Buffet ist auch noch dasselbe. Fressspuren vom Abend ziehen sich durch alles Angebotene. Nur die beiden Schönen, samt Spanferkel sind weg. Stattdessen eine Kanne Kaffee (belebend für die Sinne?). Der Stil wurde nicht durchbrochen. Appetitlosigkeit bis zum Schluss.
Ob die bei Onkel Dittmeyer die Flaschen auch wirklich gründlich spülen, vor der Neubefüllung? Sieht ein wenig aus wie Apfelsaft. Ob man die Flasche dezent auf das Buffet ...?
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Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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danke Blaustrumpf

für die Mühe die du dir gemacht hast, das weiß ich wirklich zu schätzen, zumal meine Rechtschreibkorrektur in Word wohl die neue Rechtschreibung noch nicht kennt. Ich offensichtlich auch nicht. Wir gehören wohl beide upgedated.
Ich habe nahezu alles von dir übernommen, nur mit "nuit" und "dusch-das" in Großschreibung konnte ich mich nicht anfreunden, weil das tatsächlich im Original jeweils klein geschrieben wird.
Es tut mir Leid, dass dir die Formulierungen kein Vergnügen bereitet haben, doch genau das ist ja auch ein wenig der Sinn der Sache. Dieses "Event" war kein Vergnügen und das soll der Leser auch merken.

Nochmal herzlichen Dank und gute Nacht
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will man, was man muss?

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Hallo, Anonyme(r)

In Sachen Groß- und Kleinschreibung halte ich mich ganz gerne an den Duden. Der gibt ein paar recht brauchbare Tipps auch in dieser Angelegenheit. ;-)

Du schreibst, dass das ausbleibe Lesevergnügen sei genau "... auch ein wenig der Sinn der Sache. Dieses "Event" war kein Vergnügen und das soll der Leser auch merken." Gut, dass es kein Vergnügen war, kommt schon rüber. Aber soll das wirklich bedeuten, dass das Lesen über die Angelegenheit auch nur ein eher begrenzter Spaß sein muss?

Versteh mich nicht falsch, Vergnügen ist für mich nicht von Brüllgelächter begleitetes Schenkelklopfen. Ich bin schätze die Leselust - auch im Bereich erotisch gemeinter Texte. Einen Zacken schärfer dürfte wenigstens die Satire in deinem Beitrag schon noch werden, zumindest in meinen Augen. Oder sollte auch der literarische Höhepunkt des geschilderten Events die Verrichtung der Notdurft sein?

Es bleibt dabei: Ich glaube, dein Text passt in seiner aktuellen Form nicht zur Anthologie-Ausschreibung. Das heißt allerdings nicht, dass er in einem anderen Rahmen kein Gewinn werden könnte.

Schöne Grüße von blaustrumpf
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