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Leselupe.de > Kurzprosa
Herr von Runkenstein in der Techno-Disco
Eingestellt am 11. 09. 2001 13:36


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the menace
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

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Herr von Runkenstein in der Techno-Disco

Am Wochenende verließ Herr von Runkenstein seine Wohnung
um im angrenzenden Industriegebiet etwas Musik zu hören
Er fand zu einem Parkplatz mit vielen Autos
in den meisten von ihnen wurden Drogen konsumiert, kopuliert oder masturbiert
oder einfach nur Musik gehört
und dabei ein Joint gedreht
Am Eingang standen drei brutal aussehende Wachen
mit schweren Waffen
und vom KGB ausgebildet
Sie durchsuchten alle vorbeikommenden Passanten
nach Drogen, weil kein Dealer ihnen etwas verkaufte
und nach Waffen, da Munition hierzulande sehr teuer
und manchmal auch nicht so einfach zu bekommen war
Im Eintritt waren ein Getränk oder eine Droge inbegriffen
deshalb bestellte Herr von Runkenstein sich an der Bar einen zerstoßenen Außerirdischen
bekam aber nur einen schwarzen Kaffee
in einer dreckigen Tasse
Der Lautstärkepegel war geradezu ohrenbetäubend
deshalb beschwerte sich Herr von Runkenstein bei dem jungen Mann
der gerade eine Schallplatte misshandelte
wurde aber nicht verstanden
wegen des extrem hohen Lautstärkepegels
Auf der Tanzfläche zappelten und wuselten viele Menschen
unterschiedlichen Aussehens
durcheinander und bewegten sich zum Takt
des tief dröhnenden Basses
der wieder
und wieder
und immer wieder aus der allgemeinen Geräuschkulisse
hervorbrach und alles unter sich begrub
Ein heftiges flackern mehrerer Dutzend Stroboskope
tauchte den Raum in ein zeitlupenförmiges Licht
das geradezu meschugge machte
Zur√ľck auf dem Parkplatz wurden Herrn von Runkenstein Drogen angeboten
aus Erfahrung kaufte er einige Pillen
Als er kurz darauf von einigen Minderjährigen angesprochen wurde
die auf der Suche nach Drogen waren
verkaufte Herr von Runkenstein ihnen die soeben erst erworbenen Pillen
zum doppelten Preis
Minderjährige waren eben Idioten
Von dem Gewinn kaufte Herr von Runkenstein sich
einen der großen Basslautsprecher in der kunstnebelverseuchten Tanzlokalität
welchen er sofort bezog
Einige Monate später verkaufte er sein neues Eigenheim wieder
wegen der regelm√§√üig vor seiner T√ľre eingeschlafenen
oder verstorbenen Freaks
und des teuren Eintrittes
denn leider hatte sein Lautsprecher keinen Eingang zur Straße
und an der Kasse konnte sich nie jemand an sein Gesicht erinnern
obwohl er schon seit Jahren hier wohnte

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