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Leselupe.de > Gereimtes
Herz auf Schmerz (gelöscht)
Eingestellt am 31. 03. 2010 18:28


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Walther
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Walther
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Rhea_Gift
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hi Walther,

mir ist schon klar, was dein Ziel war - aber dazu ist es wirklich nicht sarkastisch genug - das würde ich noch spitzer herausarbeiten, damit es auch wirklich so wirkt - ist mir zu schwach formuliert... und von DIR erwarte ich bei Sarkasmus/Zynismus eigentlich keine Schwäche *feix*

LG, Rhea
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...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Marlene M.
Guest
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Lieber Walter,
ein Gedicht, dass beschreibt, wie der Alltag und die Zeit eine Liebe schwächen können, wie falsche oder zu hohe Erwartungen sich als reine Träume entpuppen.
Ein gutes Thema, was viele verstehen und nachempfinden können.
Die letzten 3 Verse finde ich gut, eingängig und sie gefallen mir persönlich .
Schade finde ich die Klischeebilder von Rose, Liebe, Dorn, únd Herz und Schmerz.
Wenn du aber solch "abgenutzten" Bilder verwenden möchtest, dann würde ich sie nicht in der Häufung nehmen. Die Rose ok.--
zwinkler. Bei den x-Zeilen würde ich persönlich nacharbeiten.
ich kenne dich noch nicht lange, aber ich denke, man kann von dir durchaus anderes erwarten ..lächel

Es traf mal wieder Herz auf Schmerz!X
Und das ein Leben lang?
Ein Seufzer: Er ging himmelwärts.X ( das "er" aus Metrikgründen, kannst du besser!)
Ihm wurde angst und bang.

Die Rose: Hat sie einen Dorn?
Der Finger. Blut. Gestochen.
Gemüt und Seele sind verworrn.
( die Abkürzung verworrn zugunsten des Reims von Dorn- kannst du besser!)
Das Herz? Es ist gebrochen.X

LG von Marlene


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Walther
Routinierter Autor
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Hallo Rhea_Gift,

danke für Deinen Eintrag. In der Tat kann man nicht immer "gut" sein beim Schreiben. Hier nehme ich das einmal so, wie es ist. Anders bekomme ich es eh nicht!

LG W.

Lb. Marlene,

danke für Deine Anmerkungen. Ich werde sie sicherlich in einer späteren Version - Gedichte sind ja nie fertig - berücksichtigen. Hier ist, um es einmal klar zu sagen, nichts reimgeschuldet, alles steht genau so da, wie es von mir geplant und beabsichtigt war.

Daß das Gedicht nicht so aufgenommen wird, wie ich mir es gewünscht habe, ist das Schicksal des Schreibenden, dessen Vorstellung nicht die der Lesenden treffen muß. Damit soll gesagt werden, daß Texte manchmal so funktionieren, wie sie sollen - und manchmal nicht. Dieser Text funktioniert leider nicht, damit muß ich leben. Auch wenn's schwerfällt!

Danke für Deine Mühe!

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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presque_rien
???
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Hey Walther,

da ich dich ja schon ein Bisschen länger kenne, habe ich das Gedicht schon so gelesen, wie du es gemeint hast - die ersten drei Strophen zumindest. Die finde ich auch ganz gut, ich mag's wie du die Standard-Wortkombis in kurzen Sätzen - und teilweise Fragen - zusammenbringst - es erweckt den Eindruck des aus-dem-Off-Kommentierens.

Ich habe aber Probleme mit dem zweiten Teil des Gedichts (und so hat jeder was zu meckern ).

quote:
Die Rose, rot, verwelkt,
Wenn man noch Lust und Leben singt
Und ineinander schwelgt.
???
Meinst du, dass der Kitsch vergeht, wenn man "echte" Liebe lebt? Das ist die einzige Interpretation, die Sinn machen könnte, aber selbst dann fände ich das Bild der verwelkten Rose unpassend. Oder meinst du, dass Liebe vergeht, wenn man zu viel ineinander schwelgt? Aber dazu ist das "Lust und Leben singt" zu optimistisch.

Auch hier habe ich Fragen:
quote:
Am Morgen bricht der Alltag an.
Die Träume sind zu Ende.
Und weil man sich nicht halten kann,
Verrinnt er durch die Hände.
Ist "er" der Morgen? Oder der Alltag? Beides macht für mich an dieser Stelle keinen Sinn. Die Träume verrennen durch die Hände! Der Alltag umschließt eher, und der Morgen.. der vergeht natürlich eh schnell, ob man sich hält oder nicht. Also ich zumindest hab's nicht verstanden .

LG presque

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Walther
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Liebe presque-rien,

bevor ich das Gedicht lösche, antworte ich gerne auf Deine Hinweise, belegen sie doch, daß man sich diesem Text durchaus nähern kann.

Die rote Rose ist das Symbol für die (frühen?) Liebe. Die Kombination der Bilder zeigt an, daß eben diese sich gerne im täglich Verl.i.eben verbraucht (durch Abnutzen). Die Schmetterlinge, werden nicht wenige lautstark bestätigen, sind das Beste an der ganze Liebesgeschichte!

Man kann das in der Tat auch so sehen, wie Du das beschreibst. Gedichte haben in ihrer Verdichtung, die ja immer Weglassen zur Folge hat, durchaus Interpretationsraum. Aber gemeint war, was ich oben beschrieben habe.

Nun zur letzten Strophe, in der die Doppeldeutigkeit durchaus nicht ohne Grund verwandt wurde. Zum Einen verrinnt natürlich der Alltag zwischen den Händen. Rein sprachlich bezieht sich das "er" auf ihn, weil die "Träume" in der Mehrzahl sind. Der Alltag ist auch der Feind der roten Rose, weil er uns abnutzt, in Beschlag nimmt und am Ende "umbringt".

Der Vers "Weil man sich nicht halten kann" hat hier eine entscheidende Bedeutung, und zwar im doppelten Sinne derselben. Denn zum Einen kann der Mensch meist nicht "an sich halten", womit das "Sichnichtbeherrschenkönnen" gemeint ist, und zum Anderen verhindert der bewußte Alltag, daß man sich nicht halten, im Sinne des umfangenden Festhaltens, kann.

Ich halte diese Strophe für das Beste dieses Gedichts, weil in ihr jener Interpretationsraum schwebt und schwingt, wie ich ihn für meine Gedichte schaffen will. Nun gelingt es eben durchaus nicht immer, all das, was man sagen will, zu vermitteln. Dieses Scheitern ist in solchen Texten billigend in Kauf genommen. Hier erlebe ich es in Teilen. Aber daher schreibt man ja, um immer wieder herauszufinden, ob die Kommunikationsschichten, die man in einen solchen unscheinbaren Text einbaut, entdeckt, verstanden und estimiert werden können.

Danke für Deinen ausführlichen Eintrag. Sag mir bitte Bescheid, wenn Du meinen Kommentar gelesen hast. Danach würde ich die Lupe gerne von diesem nicht sehr geschätzten Text erlösen.

LG W.




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Walther
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