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Leselupe.de > Gereimtes
Herz aus Gold
Eingestellt am 02. 06. 2007 22:08


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Walther
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Herz aus Gold


Es birgt sich eine kleine Welt
In dieser Bl├╝te auf dem Teich.
Am Morgen ├Âffnet sie ihr Reich:
Bestaunen kostet nicht mal Geld.

Sie breitet aus ihr Herz aus Gold.
Ges├Ąumt ist es mit Wei├č und Rot.
Auch zartes Rosa tutÔÇÖs zur Not.
Es ist stets den Besuchern hold.

Die Bl├Ątter schwimmen rot und gr├╝n.
Drauf Regentropfen glitzern frisch.
Als Hausdach nutzt sie gern der Fisch,
Will um Beschattung sich bem├╝hn.

Am Abend schlie├čt sichÔÇÖs wieder zu
Und macht es so dem Spiegel gleich,
Der auf sie strahlt vom Himmel reich,
Wenn dieser geht zu seiner Ruh.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Haget
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MoinMoin Walther,
Dein Gedicht spricht sehr mich an und gerade darum Hinweis auf 2 Winzigkeiten:
Das Staunen kostet nicht mal Geld. Das Staunen der Bl├╝te? Dann ist es OK. Sonst evtl. Mein Staunen...
Dem das Sonnenlicht spiegelnden Mond macht es die Bl├╝te ja nicht ganz gleich - dieser geht erst morgens zur Ruh! Vielleicht z. B.
Wenn dieser morgens geht zur Ruh
__________________

Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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Walther
Routinierter Autor
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Moin Haget,

Vielen Dank f├╝r Deine lobenden Hinweis:

(1) Staunen
DAS Staunen des Betrachters, der unpers├Ânlich bleiben soll. Der Vorschlag "MEIN Staunen" wurde erwogen und verworfen. Es sollte die Betrachterrolle so zur├╝ckhaltend und zur├╝ckgenommen sein wie m├Âglich.

(2) Sonne, Mond und Seerose
Die Seerose, um die geht es hier, schlie├čt nachts "die Augen" (ebenso, wenn schlechtes Wetter kommt, das keine "Husche" ist, also Dauerregen). Die beiden Sonnen "spiegeln" einander (im Blau), im wahrsten Sinne des Worts. Einfach an einem Sommertag an einen Seerosenteich gehen und auf sich wirken lassen. Es ist wie beschrieben.
Der Mond hat also nur das Vergn├╝gen, sie zu sehen, wenn er einmal am Tag scheint (was ja durchaus ├Âfter vorkommt).
Also mu├č die Formulierung bleiben, wie sie ist.

Es kommt selten vor, da├č ich ├änderungsw├╝nsche so ablehnend beantworte, meistens haben die Kritiker recht - der Autor wird einfach "betriebsblind" mit der Zeit, wenn er an einem Text rumbastelt. Hier aber geh├Âren diese Verse zum tats├Ąchlichen Gesamtbild. Es kann also nur der Ausdruck gesch├Ąrft, nicht ver├Ąndert werden, weil dann die Beschreibung einfach nicht mehr stimmte.

Ich hoffe, Du siehst das nach. Man mu├č eigentlich froh sein, so detaillierte Hinweise zu bekommen. Denn sie sind eine Seltenheit, weil wir uns eben doch mehr f├╝r unser Zeugs interessieren als das der anderen.

Daher tausend Dank f├╝r diesen Eintrag.

Lieber Gru├č

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Stoffel
gesperrt
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Ich..auch nochmal

Hi Walther,

mir fiel was auf und auch nur Ideen...

Es birgt sich eine kleine Welt
In dieser Bl├╝te auf dem Teich.
Am Morgen ├Âffnet sie ihr Reich:
Dies' Staunen kostet auch keinGeld.

Sie breitet aus ihr Herz aus Gold
und ist mit Rot und Wei├č ges├Ąumt
ein wenig Rosa hin getr├Ąumt
bleibt sie Besuchern immer hold.


Die Bl├Ątter schwimmen rot und gr├╝n.
Drauf Regentropfen glitzern frisch.
Als Hausdach nutzt sie gern der Fisch,
Um Schattung will er sich bem├╝hn.

Gen Abend schlie├čt sie wieder zu
Und macht es so dem Spiegel gleich,
Der auf sie strahlt vom Himmel Reich,
bevor er geht dann doch zur Ruh.


lG
Sanne

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

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Hallo Walter

Hmmmm, also ich finde, es ist noch nicht alles Gold, was hier gl├Ąnzt.

Da w├Ąre zum einen diese Betonung:

Es ist seinen Besuchern hold.

Es ist dem Publikum stets hold!

Dann die gestelzte "Schattung"... warum nicht einfach Schatten?!

Der Einschub mit den Bl├Ąttern lenkt ├╝brigens von der Herz-Metapher ab und l├Ąsst das "es" in S4 zun├Ąchst gramm. falsch erscheinen, worauf Sanne (Stoffel) auch prompt hereingefallen zu sein scheint......

Kurzum: Ein sch├Ân erdachtes, aber noch nicht ganz stimmiges Naturgedicht. (Bisher ├╝berbewertet )

LG

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Walther
Routinierter Autor
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Moin JoteS und Stoffel,

danke für die Formulierungshilfen, von denen ich zwei kleinere Änderungen bereits übernommen habe. So liest sich's in der Tat runder.

Alles Gute!

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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