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Leselupe.de > Humor und Satire
Herz in der Hose
Eingestellt am 14. 10. 2002 15:08


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Bernd
Foren-Redakteur
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Als ich Dich erblickte, rutschte mir das Herz in die Hose. Meine Haut rötete sich, und mein Atem begann zu flattern. Schweiß stand auf der Haut. Was sollte ich aber nun anfangen? Ich hätte doch aufstehen gemusst, aber das erschien mir nun doch gar zu gefährlich mit dem Herzen in der Hose.
Die Hose ziehe ich nicht mehr aus seit dieser Zeit, denn ich will ja das Herz nicht ganz verlieren. Ich habe nachgeschaut und sah es nicht, vielleicht habe ich es doch schon verloren. Aber vorsichtshalber wechsle ich die Hose doch lieber nicht, sonst kommt sie mitsamt dem Herzen in eine Waschmaschine, dann ist es zwar sauber, aber ob es noch schl√§gt? Niemand, den ich fragte, vermochte zu sagen, bei welcher Temperatur man ein Herz waschen k√∂nne und mit welchem Mittel. Also lasse ich die Hose lieber an, vielleicht springt es ja doch zur√ľck an seinen angestammten Platz.
Mein Freund Ananar Bana empfahl mir, Kopfst√§nde zu machen, vielleicht kehre es da zur√ľck. So mache ich also alle m√∂glichen Kopfst√§nde, aber ob das helfen wird?
Niemand vermag mich zu trösten, denn es ist ein schweres Leben mit Herz in der Hose. Tröösterman! Tröösterman! erschallt nun mein Hilferuf.

Börnt Hatschirufer

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Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Andrea
???
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Die Idee gefällt mir sehr gut, die sprachliche Umsetzung allerdings weniger. Größte Kritikpunkte wären da das "du" am Anfang (wer bitte schön soll das sein? Es taucht auch später nicht mehr auf und wäre daher besser durch er/sie/es zu ersetzen) und das Ende. Es zieht ein sehr schönes Spiel mit Sprache in den Bereich des Lächerlichen, und das hat es einfach nicht verdient! Es gibt da auch im Mittelteil mehrere Konstruktionen, die ich als umständlich und eher störend empfinde, aber das ist eine Sache von Geschmack und Stil.

Gruß
__________________
Andrea Rohmert

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Bernd
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Hallo Andrea,

vielen Dank f√ľr die Antwort, die ich als hilfreich empfinde.

Mit "er, sie, es" in der ersten Zeile w√ľrde aber der Inhalt ge√§ndert. In der vorliegenden Form ist nichts √ľber das Geschlecht der Person gesagt, weder der erz√§hlenden noch der angesprochenen.
Die ganze Situation ist absurd. Sie endet schließlich in einer Ironisierung. Es ist auch nicht alles logisch. Oder es ist die Logik des Absurden.

Viele Gr√ľ√üe von bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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