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Leselupe.de > Kurzprosa
Herz und Hirn [ eine Auseinandersetzung]
Eingestellt am 15. 08. 2011 22:31


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Scherbentaenzerin
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2011

Werke: 3
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Die Fragen hämmern von innen an deine Schädeldecke.
- und keine Antwort.
dein Wahrnehmungsvermögen schrumpft mit jedem Wort.
Irgendwann ist es weg.
Und je mehr sich die Gedankenfetzen auflösen,
je mehr das starke Gefühl der Gewissheit verschwindet,
desto größer wird die Präsenz der Angst.
Irgendwann, nachdem sie ganz von dir Besitz ergriffen hat,
irgendwann später, nachdem sie deinen Verstand ausgeschaltet hat, und nurnoch dein Herz rebelliert,
irgendwann dann weicht sie einer allumfassenden Leere.
Du weißt nicht mehr wo dein Platz ist,
fühlst dich schief und falsch,
verkehrt in der Welt.
Denn Welt ist auch nur ein Wort und Worte sind nicht Wahrheit, wie die Erfahrung lehrt.
Und dann ist Welt nichtmehr Hier und Jetzt, sondern ganz weit weg.
So weit,
dass du nicht weißt wohin,
obwohl doch Platz ist.
Platz ist mehr als genug.
Die Leere wird vom Platz überflutet und du glaubst du bist endlich da.
Doch da wo du bist sind nur Fragen die bohren, hämmern, klopfen.
Sie reißen dir ein Loch in dein Hirn,
doch du merkst es nicht,
weil der Schmerz, den dein Herz herausschreit,
wenn mans rausreißt,
so viel größer ist.

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