Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92268
Momentan online:
293 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Heute
Eingestellt am 07. 09. 2004 08:09


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Heute

Dunkelgl├╝hend
bl├╝hst du mir zu.

Der Tag durchbl├Ąttert
sein Notenheft.

Andante hat der Wind
summend uns aufgeschlagen,
so lass uns schreiten.

Das Sonnenstrahlz├Ąhlspiel
wollen wir spielen,
ges├Ąttigt vom Licht
beieinander sein,
die Stirnen zusammengelehnt,
ineinanderflie├čen.





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,
herrlich, wie der Tag seine Noten durchbl├Ąttert und
dann der Wind mit dem Andante und das Sonnenstrahlenz├Ąhlspiel - wirklich sch├Ân....
Ich hab es mal in eine andere Melodie gesetzt.
Soll kein Verschlimmbesserungsvorschlag sein, sondern
nur eine Variation
Ich wei├č, da├č Du es nur als eine solche siehst
und deswegen wage ich sie, trotz des unguten Gef├╝hls
dabei (man kommt sich wie ein Reinpfuscher vor)



Heute

So dunkelgl├╝hend
bl├╝hst du mir zu.

Der Tag durchbl├Ąttert
seine Noten.

Andante hat der Wind uns,
summend, aufgeschlagen -
So la├č uns schreiten.

Das Sonnenstrahlenz├Ąhlspiel
wollen wir spielen,
vom Licht ges├Ąttigt
beieinander sein
und ineinanderflie├čen -
die Stirnen eng zusammen
.



Dir einen sch├Ânen Tag, voll sanfter Wind-Musik
und gnaz liebe Gr├╝├če
Irene



Bearbeiten/Löschen    


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Irene,

danke f├╝r Deine gekonnten Vorschl├Ąge.
An den Stirnen habe ich lange gebastelt, ich glaube daran m├Âchte ich nichts ├Ąndern. das "ineinanderflie├čen" brauche ich als Schluss, wiel es eigentlich unendlich ist. Auch besteht zwischen dem "ges├Ąttigten beieinander" und dem Zusammenlehnen der Stirnen eine Zeitspanne, so dass ich das hintereinander bringen muss.

Ich habe es noch nie geschafft, einen Text mit "so" zu beginnen. Da habe ich einfach eine Sperre. Ich wei├č aber nicht warum.
Der Gedankenstrich ist verlockend, aber da es sich um einen Bedingungssatz handelt, kann ich mich dazu auch nicht entschlie├čen. Ich hatte anfangs dieses Bedingtsein noch versch├Ąrft, indem ich statt "so" ein "also" geschrieben hatte. Aber Deine Satzumstellung gef├Ąllt mir gut.

Das Notenheft bezieht sich auf das sp├Ątere "aufgeschlagen", deshalb habe ich das eingef├╝gt. (Vielleicht auch weil mein j├╝ngstes Enkelkind heute eingeschult wird wer wei├č? Da lag Schult├╝te, Ranzen, Hefte so nahe. Aber das sollte nat├╝rlich kein ausschlaggebendes Kriterium f├╝r einen Text sein.)

So ein Versgegilde ist eine vertrackte Angelegenheit.
Ich wei├č aber ganz genau, warum Du mir diesen Vorschlag machst. Nat├╝rlich ist deine Version schmeichelnder vom Rhythmus her und entspricht dadurch noch st├Ąrker dem Inhalt. Aber ich denke, ich kann den Gehalt nur so verdeutlichen, wie ich es versucht habe.

Die Satzumstellung ├╝bernehme ich gerne.

Ich freue mich sehr, dass Dich der Text anspricht.

Auch ich w├╝nsche Dir wiederum einen herrlichen Sonnentag.
Ganz liebe Gr├╝├če von Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,
das ist ja das, wovor ich mich immer scheue - dieses
"Reinpfuschen" und zwar, weil ich glaube, den anderen
unter Zwang zu setzen. Dabei soll es nur eine andere
M├Âglichkeit sein, aus meiner Lese-Sicht, da ich ja nicht
genau wissen kann, was der Schreibende sich gedacht hat.
Ich sehe zuerst die Form - den Inhalt sehe ich nur
aus meiner unbeholfenen Sicht, als Au├čenstehender, daher
springt mir zuallererst die Melodie und der Rhythmus
ins Auge/Ohr. Wobei die Melodie eh immer das erste ist,
was mir auff├Ąllt - das ist schon ein zwanghaftes Elend
Deswegen schreibe ich auch immer, da├č es nur eine
Variation ist und zwar eine m├Âgliche, sonst nichts
und hoffe, der Schreibende versteht es und nimmt's nicht
├╝bel.
Du nimmst es mir nicht ├╝bel und das sch├Ątze ich so an Dir - und Du l├Ą├čt Dir nichts einreden, das sch├Ątze ich ebenso.
Hat aber Spa├č gemacht - sowohl das Lesen als auch
mein Reinpfuschen

Dir einen sch├Ânen Tag noch
und ganz liebe Gr├╝├če
Irene (die Melodie-Pfuscherin)

Bearbeiten/Löschen    


El Lobo
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,
diese herrlichen lyrischen Fl├╝sse kr├Ąuseln die Wellen des Lachens und er Freude an die Gestade holder Gl├╝ckseligkeit.
LG El Lobo

Bearbeiten/Löschen    


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo El Lobo,

freut mich, wenn diese Verse Licht bringen konnten f├╝r Dich in diesen Tag.
Alle guten W├╝nsche und liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!