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Leselupe.de > Gereimtes
Heute ist alles ganz anders
Eingestellt am 24. 12. 2010 10:04


Autor
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sekers
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2003

Werke: 25
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Ich bin, ich bist, ich ist.
Doch eh du es vergisst,
Zu Nacht ein Tag geschrumpft.
Und H├Âchstes F├╝hlen
Abgestumpft.

Du mein, du dein, du sein.
Ein Spiel wie Ringelreihen.
Die Nacht ist hell wie Tag.
Und alles dr├Ąngt zum
Sarkophag.

Ganz pl├Âtzlich und geschwind
Der Focus geht zum Kind.
Und Lieder. Gut gemacht.
Gen Abend gehts zur
Weih der Nacht.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo sekers,

kann mir schon denken, dass du hier die Regeln der Grammatik bewusst gebrochen hast. Doch ob es passt?

Warum nicht etwas schlichter:

quote:
Ich war ich bin ich werde
doch eh du dich versiehst
zur Nacht ein Tag geschrumpft
und h├Âchstes F├╝hlen
abgestumpft

bist dein bist mein bist sein ...
ein Spiel wie Ringelreihen
Die Nacht so hell: ein Tag
und alles dr├Ąngt zum
Sarkophag

Ganz pl├Âtzlich und geschwind
der Focus geht zum Kind
Und Lieder - gut gemacht -
gen Abend gehts zur
Weih der Nacht
So f├Ąnde ich dein Gedicht in der Umsetzung angemessener. Was meinst du?

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

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sekers
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2003

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um Bruch

Hallo Heidrun D.

Zun├Ąchst sch├Âne Weihnachten und Danke f├╝rs Lesen und Kommentieren.

Das Gedicht ist ein Weihnachtsgedicht.

Zu W. f├Ąllt mir ein: Kirche, Beziehung (zB: aus zwei mach drei), Gesch├Ąft und Kitsch und die dazugeh├Ârigen Manager. und die Hoffnung, die das Kind in der Krippe verk├Ârpert. und das Wundern und das Staunen. damals.

daran m├Âge die Umsetzung gemessen werden.

Strophe #1:

Dein 'Ich war ich bin ich werde' sagt nicht, was ich meine:

schreibtechnisch sei einleitend bemerkt, dass das, was Du euphemistisch "die Regeln der Grammatik bewusst gebrochen" beschreibst, leicht mir nicht gefallen ist. bei k├Ârperlichem Unwohl musste den Tippfinger die jeweils andere Hand f├╝hren. und ich war zus├Ątzlich dankbar, dass sie das gemacht hat, war doch auch die gleichzeitige Versuchung eine m├Âgliche, stattdessen auf den Finger zu klopfen.

wenn wir bei der Kirche sind, da gibt es doch an der Spitze einen Unfehlbaren. Dessen Ich gilt f├╝rs Du und eigentlich f├╝r all Es.

in Parenthesen sei angef├╝hrt: nicht beschr├Ąnkt sich der Wahn des unfehlbar Seienden auf einen Kirchenf├╝hrer, ganze gr├╝ne Seiten sind beispielsweise gef├╝llt mit Zeugnissen von dahingehend Missionierten. ich beobachte auch da, dass diese Papsimilares immer auch das wissen, was falsch ist. sie sind ich und sie sind das Du. und es wissen sie sowieso.

also h├Ątte ich auch von diesem ├ťberbordenden alles Ergreifenden mit dem Charme einer Boa constrictor Umarmenden einfacher ich, ich, ich schreiben k├Ânnen. aber das war mir zu abgegriffen. deswegen die L├Âsung mit dem Grammatikbruch. der eh im Vorfeld, sprich Titel, angek├╝ndigt wurde.


Strophe #2

aber man soll nicht moralisieren [h├╝bsches Oxymoron] und mit dem Finger auf die anderen zeigen. Und schon gar nicht in einem ├Âffentlichen Text. das Ich bin ich bist ich ist (es schreibt sich schon leichter) gilt nat├╝rlich auch f├╝r die eigenen Beziehungen des Du w├╝rdest wahrscheinlich LyrIchs sagen. und dabei wird das Du zu oft im Sinne von besitzen gesehen. deswegen, und nicht um schon wieder einen Grammatikbruch sich zu heben, die besitzanzeigenden F├╝rw├Ârter.
Und deswegen geht Dein Vorschlag auch nicht in die Richtugn dessen was ich umsetzen suchte, es geht ums Du und nicht ums Du Sein.

die dritte Strophe hast Du nicht beanstandet. erspart mir eine Erkl├Ąrung. oder drei.

Liebe Gr├╝├če

G.

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2266
Kommentare: 11049
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Nach l├Ąngerer Zeit habe ich das Gedicht wiedergelesen.
Auffallend ist mir eine zumindest scheinbare, wenn nicht aktuelle Seelenverwandtschaft zu Morgenstern. Die Rehlein beten zur Nacht.
Der Focus geht zum Kind.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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