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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Hexentanz
Eingestellt am 15. 12. 2017 14:38


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Allina
Autorenanwärter
Registriert: Jul 2005

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Profil

Wir 4 M√§dels, so etwa 1x-1y Jahre, Simone, Lena, Yvonne und meine Wenigkeit. Pendelnd zwischen Lebenslust und Lebenslangweile ‚Äď oder eben auch Liebeslust und Liebeslangweile. Ach ja, Schulfrust, Elternfrust, Klamottenlust und ‚ÄďFrust und Frust allgemein.

Wir r√§keln uns auf den Polstern von Simones Luxuszimmer. Simone schw√§rmt f√ľr indische Musik, seit sie Yoga praktiziert. Wir notgedrungen auch, umnebelt von hocharomatischen R√§ucherst√§bchen.

Zu Simones engerem Freundinnenkreis geh√∂ren ist eine Ehre. Sie umgibt sich mit der Aura der einsamen weisen Frau, obwohl sie gar nicht oft allein angetroffen wird. Auch m√§nnliche Wesen umwerben sie, die sie sich mit freundlicher Zuneigung vom Leib h√§lt ‚Äď sagt sie jedenfalls. Man sah sie auch schon mal knutschen.

Simone springt von einem Thema zum anderen. Die Ragas bohren sich in unsere Ohren, und ganz unyogisch bietet uns Simone indischen Gew√ľrzschnaps an. Wir k√∂nnen die fremde Schrift auf dem Etikett nicht lesen, aber irgendwo steht ganz winzig 43 Vol%.

Wir bewundern die fein geschliffenen Gl√§schen und erschnuppern Zimt oder √§hnliches, bevor wir nippen. S√ľ√ües Zeug, exotisch, gef√§hrlich.

Ich bin eine Hexe, entf√§hrt es Simone. Nach etwa zwei Kristallgl√§schen des Hexendestillats sind wir nicht direkt √ľberrascht. Und wenn ihr wollt, leisten wir uns den Hexenschwur von lebenslanger Verbunden- und Verschwiegenheit. Wir schw√∂ren, niemals unsere Macht an einen Mann abzugeben. Ansonsten k√∂nnen wir mit M√§nnern machen was uns beliebt. Wollt ihr?





Ein prickelnder Erlebnisdurst und Leichtsinn verbieten uns ein Nein.

Dann kommen wir jetzt zum Hexentanz. Simone springt auf, ein neuer Raga ertönt, geschmeidig dreht und wendet sich Simone, in weichen Körper-, Arm-, Hand-, Fingerbewegungen, beängstigend schön, herausfordernd. Sie gebietet uns durch Gesten, dass wir uns anschließen sollen. Wir gehorchen, etwas beklommen zunächst, aber Simone tanzt sich in die Nähe jeder einzelnen von uns und reißt uns mit in den berauschenden Tanz.

Ein tiefschwingender Klang lässt unsere Bewegungen ausklingen. Wir schauen auf Simone und die große Klangschale, deren Vibration noch immer im Herzbereich von uns Mädchen vibrieren lässt.

Hexen tanzen nackt. Erst dann können wir schwören.

‚ÄěHat sie uns schon behext?‚Äú, schie√üt es mir durch meinen irgendwie unter Strom stehenden Kopf. Z√∂gernd schauen wir auf Simone, tauschen Augenwinkelblicke mit den nichtgeweihten Hexenschwestern aus.

Simone zieht sich ihr graues T-Shirt √ľber den Kopf, einen BH tr√§gt sie nicht, wie wir ja schon registriert hatten. Sie √∂ffnet ihre Jeans und schiebt sie nach unten √ľber ihre H√ľften, greift standfest auf einem Bein stehend nach dem gegen√ľberliegenden Hosenbein und entledigt sich der Jeans, indem sie erst das eine, dann das andere Hosenbein nach unten √ľber ihre Fu√ügelenke streift. Zu dem Kleiderp√§ckchen auf dem Boden wirft sie l√§ssig ihre blaue Unterhose ‚Äď und ihr Blick duldet keinen Widerspruch.

Als Hexenanw√§rterin m√∂chte ich mich nicht zieren. Wie selbstverst√§ndlich schiebe ich Hose und Slip √ľber die Knie, steige heraus, Bluse und BH landen auf den abgelegten Kleidungsst√ľcken.

Yvonne hat sich meinem Takt in etwa gleichgeschaltet. Ich staune √ľber ihr dichtes schwarzes Schamhaar. Lena verharrt beinahe in Bewegungslosigkeit, bis Simone ihr milde l√§chelnd die Entscheidungsverklemmung abnimmt und die Kleidung l√∂st.

Der Hexentanz l√§sst keine Zeit zum Begaffen, und das verlogene Gef√ľhl von luftiger ganzk√∂rperlicher Nacktheit l√∂st sich in schwei√ütreibender Bewegungshitze auf. Simone hockt vor dem CD-Player, gibt den Blick frei zwischen ihre ge√∂ffneten Knie, schockt uns mit einer abrupt einsetzenden indonesischen Musik, die wohl zum Schwerttanz gespielt wird.

Wir sind etwas aus dem extatischen Rhythmus gekommen, ein Gl√§schen Zimtschnaps kittet die L√ľcke. Bevor ich mich ersch√∂pft fallen lassen muss, gibt Simone das Zeichen zur Umarmung. Vier nackte M√§dchenleiber formen einen Kraftkamin, Arme um die Schwesternschultern gespannt, die K√∂pfe h√§ngend, und Simone gibt den Schwur vor.

Ich komme erst wieder zu mir in Simones Bett, Simone liegt nackt neben mir. Ich schmiege meine Wange an ihre Brust und w√ľnsche, dieses Gl√ľck m√∂ge nie vergehen. Dann verl√§sst mich mein Bewusstsein bis zum Morgen.

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