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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Hidschab (gelöscht)
Eingestellt am 28. 11. 2015 20:19


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TaugeniX
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Was uns obliegt, ist nicht die Lust des Lebens, auch nicht einmal die Liebe, die wirkliche, sondern lediglich die Pflicht. Th. Fontane

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FrankK
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Hallo TaugeniX

Eine interessante Szene, er, der Saddist, sie, die Unterwürfige. Vom ersten Moment an scheint klar, wie die Rollenverteilung aussieht, wer das sagen hat.

So scheint es.
Er möchte mehr, sie gibt es ihm - nicht. Plastisch in Szene gesetzt, durch die direkte Ansprache des Lesers wird selbiger fast zu einem Bestandteil der Szene.
Für den Leser verschwindet die Begleitung der jungen Frau zur Statistenrolle. Die diffuse Darstellung des Raumes verleitet den Leser, ihn mit seinen eigenen Fantasien (auch den schmutzigen) auszufüllen.
Die Leserin findet ihren Platz an der Seite der jungen Frau, sie füllt den Raum der Begleiterin aus, mag zum Schluß sogar mit Stolz auf das "Mädchen" blicken können. Sie hat dem drängen des Mannes nicht nachgegeben, sie hat sogar das Spiel gewendet.
Die "Sub" hat die Macht.


Winzige Stolperstellen sind mir aufgefallen:

quote:
('Die' oder 'Ihre'?)Schuhe hat dieses junge Weib ausgezogen.

quote:
die auch manchen abgebrühten Kritiker in ('die' oder 'eine'?) Betroffenheitsfalle gelockt haben.


Hat mir gefallen (Und jetzt bitte keine hintergründigen Gedanken mir unterstellen ).


Grüße aus Westfalen
Frank
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Leben und leben lassen.

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TaugeniX
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Weißt Du, Frank, ich bin gar nicht so sicher, ob sie nachgegeben hat oder nicht. Aus der Sicht des alten Lüstlings ist das Angebot, ihre "entblößten" Haare zu berühren natürlich sehr mager. Aber aus ihrer Sicht ist es sehr viel. Gerade zu dem, was sie gegeben hat, musste sie sich überwinden.

Es ist schon witzig, wenn man das eigene Stück nachträglich zu interpretieren versucht.
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FrankK
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Aus meiner Sicht hat sie nicht nachgegeben.

Auch aus der Sichtweise Dom-Sub hat sie nicht nachgegeben.
Sie hat ihm ihre Füße "geschenkt" (oder auch dargeboten). Für einen "Erstkontakt" ist das schon ein enormer Vertrauensvorschuß. Hiebe auf die Füße (insbesondere die Fußsohlen) sind eine recht spezielle Spielart, die ein gewaltiges Maß an Kontrolle erfordern.
"Er" hat anschließend indirekt mehr verlangt, "sie" hat die Grenze bei ihren Haaren gezogen.
Für "Ihn" eindeutig zu wenig (westlicher Kulturkreis, Haare sind nicht von außergewöhnlicher Bedeutung).
Für "Sie" ein enormer Akt von "Entblößung". Ob ihm überhaupt bewusst wurde, welches Geschenk er von ihr erhalten hatte?


Dieses "nicht nachgegeben" erscheint auch schlüssig in Deinem eigenen Resümee:

quote:
Es wird nicht schneller Sommer, wenn man am wachsenden Gras zupft.
Das kannte ich übrigens noch nicht.
Ist das ein "Russizismus"?


Grüßend aus Westfalen
Frank

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TaugeniX
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Nö, Frank, das ist kein Russizismus, das ist "Selbstgebackenes" Ich habe mich sehr über diesen Einfall gefreut, als ich den Text schrieb, und freue mich wieder, da Du auf den Satz aufmerksam wurdest.

Ich hoffe, dass der alte Maler dieses schwere knöchellange Haar zu schätzen weiß. So entblößt wie sie sich ohne Kopftuch fühlt, fühle ich mich nicht mal ganz nackt. Ich fürchte, wir haben uns dieses Gefühl mit Saunas und "Pro Forma Bikinis" irgendwie abtrainiert.

Aber so wie Du es meinst, hast Du natürlich recht: das Mädchen ist es selbst geblieben, hat sich nicht rauszupfen lassen aus ihren Wurzeln, aus ihrem Wesen.
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Jo Phantasie
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Spektrum

Liebe TaugeniX,

deine Geschichte mag für diese Seite etwas exotisch anmuten, trotzdem bin ich der Meinung, dass sie hier einen guten Platz gefunden hat. Ist es bereits SM, wenn ein junges Mädchen diese hier auch mit dem Versuch einer Erklärung unerklärt bleibende Sehnsucht nach Schmerzen hat? War es für sie lediglich ein Experiment oder tatsächlich ein Anfang? Schmerzweihe, ein treffender Begriff. Ob er ausschließlich Sadist ist, sehe ich auch nicht, denn dafür vibriert die Luft zu sehr nach erfüllter und nicht erfüllbarer Erotik und sie gibt ihm ja auch alles, was möglich ist. Nennen wir ihn einfach einen Künstler mit einem breiten Spektrum und sie eine Erwachende, das trifft es eher. Es ist schön, dass deine Geschichten oft solche Gedanken aufkommen lassen.
LG Jo

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Albert Einstein

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TaugeniX
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Danke, Jo!

Genau das habe ich versucht zu skizzieren: zaghaft ausgestreckte Fühler eines jungen Menschen nach neuem Erleben. Schmerzweihe ist noch kein SM und muss kein SM daraus werden, - vielleicht etwas anderes.

Und der Maitre... Naja, so ganz ohne sadistische Züge wird er schon nicht sein. Aber wer ist schon ganz ohne?

Vom ganzen "SM" interessieren mich eigentlich nur die äußersten Ränder und die fließenden Grenzen. Sobald man im "Kernbereich" landet, kann ich darüber nicht schreiben.
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