Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5471
Themen:   92995
Momentan online:
295 Gäste und 18 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Anonymus
Hilflos
Eingestellt am 28. 11. 2009 19:09


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann


Hilflos schau ich nach den Sternen,
hilfos treib ich in dem Meer,
hilflos fühl ich diese Ferne,
wünsch mir hilflos Dich doch her.

Deine Augen glitzern lange,
glitzern wie das Sternenzelt,
glitzern und ich bin gefangen,
diese Nacht, die ewig hält.

Hilflos ist da eine Mauer,
hilflos eine Grenze zeigt,
hilflos geht ein kleiner Schauer,
der den Weg so hilflos weist.

Nehme Deine Hand in meine,
seh` Dich endlich, schweigend an,
Du bist das, Du bist der eine,
der mich hilflos fangen kann.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6250
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Am besten (rundesten) find ich die Metrik, alles andere … nun ja.

1 Hilflos schau ich nach den Sternen,
2 hilfos treib ich in dem Meer,
3 hilflos fühl ich diese Ferne,
4 wünsch mir hilflos Dich doch her.


2 Umgangssprachlicher und damit "weicher" und die Metrik nicht brechend wäre: "Hilflos treibe ich im Meer". So wie es dasteht provoziert es zudem die Frage "Welches Meer?"
4 Wieso "doch"? Ok, wegen der Metrik, aber inhaltlich ist das so unlogisch, dass einem die krampfahfte Metrikbastelei geradezu anspringt.


5 Deine Augen glitzern lange,
6 glitzern wie das Sternenzelt,
7 glitzern und ich bin gefangen,
8 diese Nacht, die ewig hält.


5 Inhalt: Wieso lange? Und wie lange? Stunden? Tage, Wochen?
6 abgenudeltes Klischee
7 und 8 lauten zusammen: … ich, die ewige Nacht, bin gefangen.
4 und 7: Wenn er gar nicht da ist (vom LyrIch hergewünscht wird), wie kann das Glitzern (wer sieht das?) dann das LyrIch fangen?


9 Hilflos ist da eine Mauer,
10 hilflos eine Grenze zeigt,
11 hilflos geht ein kleiner Schauer,
12 der den Weg so hilflos weist.


9 Eine hilflose Mauer?
10 Wer oder was zeigt hilflos eine Grenze? Die Mauer? Oder zeigt eine hilflos Grenze? Was?
11 Schauer gehen für gewöhnlich nicht.
12 Hilflos einen Weg weisen?


13 Nehme Deine Hand in meine,
14 seh` Dich endlich, schweigend an,
15 Du bist das, Du bist der eine,
16 der mich hilflos fangen kann.


13 Moment! Ãœber die Mauer/Grenze hinweg?
16 Jemanden hilflos fangen? Meinst du ohne (fremde) Hilfe?

__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Anonymus Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!